Klassenfahrtentagebuch für Grundschüler

  • Mit einem Klassenfahrtentagebuch wenden Grundschüler erste Schreibkenntnisse an
  • Reflexion und Erinnerungsvermögen werden während oder in Nachbereitung der Klassenfahrt gefördert
  • Das Führen des Tagebuchs soll Spaß machen: Rätsel, Bilder, Lieder lockern das individuelle Heft auf

Eine Klassenfahrt ist nicht nur zum Vergnügen da, sondern ein Lernort, an dem die Schüler auch aktiv werden sollen. Die perfekte Gelegenheit, die neu erworbenen Schreibkenntnisse anzuwenden, ist ein Klassenfahrtentagebuch, das täglich geführt wird.

Sinn und Zweck für ein Tagebuch für die Klassenfahrt

Natürlich sind Grundschüler nicht in der Lage ein ausführliche Gefühlsreflexion à la „Liebes Tagebuch“ zu führen, hier wird jedoch die Grundlage für spätere Fähigkeiten geschaffen. Die Kinder im Alter von 6 bis 10 Jahren benötigen ggf. noch Hilfestellungen und Gedankenstützen, um eine tägliche Reflexion vornehmen zu können. Das ist schließlich Sinn und Zweck des Klassenfahrtentagesbuchs: Reflektieren, was den Tag über alles passiert ist; die Gedanken ordnen. Was haben wir gemacht? Was gab es zu essen? Was hat mir gefallen und was nicht – warum?

Was war eigentlich ganz neu für mich? Was war erstaunlich, was habe ich mir vorher ganz anders vorgestellt?

Was beinhaltet das Tagebuch?

Das Führen des Tagebuches soll wie die Klassenfahrt selbst Spaß machen. Am meisten Freude macht es den Schülern, wenn das Tagebuch individuell aussieht und entsprechend Raum zur freien Gestaltung lässt. Aufgelockert werden kann das Tagebuch für die Schulfahrt mit Rätseln, Liedern, kurzen Geschichten oder Zeichenaufgaben, sodass es ebenso als Zeitvertreib auf der Busfahrt genutzt werden kann. Die Möglichkeiten sind mit ein wenig Kreativität unbegrenzt. Ein gutes Klassenfahrtenbuch regt an, beschäftigt und fördert die Reflexion.

Bewährt haben sich Lückentexte zum Ausfüllen, wenn es darum geht, wann was geschehen ist, was es zum Essen gab und wie das Wetter war. Zusätzlich sollte Raum gelassen werden, um Erlebnisse schriftlich Revue passieren zu lassen. Wie gestaltete sich die Hinfahrt? Wie hat mir der Ausflug gefallen? Mit welchen Gefühlen trete ich die Rückreise an?

Für einen detaillierten Tagesbericht, der sich ab der vierten Klassenstufe anbietet, können Sie auch eine Gruppe von Schülern beauftragen das Klassenfahrten-Tagebuch am Computer oder Laptop zu schreiben. Da das sicher nicht zu den populärsten Aufgaben gehört, wechseln die Gruppen täglich. Die Schüler wissen durch einen Ablaufplan im Vorfeld von ihrer Aufgabe und machen sich tagsüber Notizen.

Klassenfahrtentagebuch als Nachbereitung

Auch nach einer Schulfahrt macht eine Reflexion der Erlebnisse Sinn. In der Regel ist das Gemeinschaftsgefühl im Klassenverband nach den gemeinsamen Erfahrungen gestärkt und die Motivation im Unterricht höher. Für die Nachbereitung, die für Pädagogen ebenfalls zum Klassenfahrten-Programm gehört, bietet sich das Basteln eines Klassenfahrtenalbums, das Schreiben eines Reiseberichts oder eine Kombination aus beidem an. Die Fähigkeiten, die hier gefördert werden, sind beispielsweise das chronologische Erinnern und Erzählen sowie die Erzählfähigkeit allgemein.

Im Referendaren Magazin ELAAN gibt es eine Vorlage für ein Klassenfahrtentagebuch, das individuell angepasst werden kann.

Während der Reise

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