Taschengeld

  • Taschengeld auf Klassenfahrten dient vor allem kleinen Annehmlichkeiten wie einer Cola oder einem Snack - Je nach Altersstufe dürfte ein geringer zweistelliger Betrag ausreichen.
  • Lehrer-Kollegen haben in vielen Zielgebieten bereits Erfahrungen mit geeigneten Taschengeld-Sätzen für Ihre Schüler. Bedenken Sie auch Eintrittsgelder oder Gebühren für Fahrkarten vor Ort.
  • Weisen Sie Ihre Schüler für eine verlustfreie Klassenfahrt noch einmal darauf hin, dass sie nicht unnötigerweise den teuersten Laptop oder das Tablet von zu Hause mitnehmen.

Bevor Eltern ihre Kinder auf Klassenfahrt entsenden, sollten sie darüber nachdenken, wie viel Taschengeld sie ihren Schützlingen mitgeben. Zudem stellt sich ihnen die Frage nach Aufbewahrung und Mitnahme von Wertsachen.

Das Team von schulfahrt.de hat im Ratgeber zur Reisevorbereitung einige Tipps zusammengetragen, damit Sie als Lehrer bestens informiert sind und auf Elternabenden vor der Klassenfahrt wertvolle Ratschläge an die Eltern Ihrer Schüler weitergeben können.

Taschengeld am Bedarf ausrichten

Der Betrag, den Eltern ihren Kindern aushändigen, sollte sich am tatsächlichen Bedarf für die Reise orientieren. Eine Klassenfahrt gilt als Bildungsreise; als Unterricht unter anderen Voraussetzungen, so dass Geldbeträge für ausgedehnte Shopping-Touren der Tochter unangebracht wären. Zu den „Luxusgütern“, die sich die Kids von ihrem Taschengeld gönnen könnten gehört eher eine Flasche Cola, ein Cheeseburger oder ein Souvenir für zu Hause.

Die Jugendämter geben zwar für Klassenfahrten keine Empfehlung, dafür aber für normales Taschengeld, gestaffelt nach Alter. Demnach sollten zehnjährigen Kindern ein monatliches Taschengeld von etwa 15 Euro, 14-jährigen Teeangern rund 30 Euro zustehen. Weil die Klassenfahrt eine besondere Situation darstellt, kann den Kindern durchaus der Monatsbetrag für eine fünf Tage dauernde Schulfahrt mitgegeben werden. Die Eltern sollten ihren Schützlingen die Ausnahmeregel jedoch vorher verdeutlichen.

Versteckte Kosten identifizieren

Vor der Klassenfahrt könnten sich die Erziehungsberechtigten bei der Elternversammlung beraten, wie viel ein angemessener Betrag wäre. Häufig haben Schulen konstante Reiseziele, bei denen Teilnehmende bereits die Kosten eingeschätzt haben. Der Lehrer gibt hierzu häufig Informationsmaterialien aus, aus denen auch Richtlinien zur Taschengeldmitnahme hervorgehen. Auf der verpflichtenden Elternversammlung klärt sich auch, ob versteckte Kosten wie Transfer und Zusatzleistungen auf die Schüler warten. Ist dies der Fall, sollten die Eltern das Taschengeld aufstocken, damit ihre Kinder Fahrkarten kaufen, den Freizeitpark besuchen oder Fahrräder ausleihen können. Klassenfahrten aufs Land sind in der Regel weniger kostenintensiv, weil kaum „Verführungen“ auf die Schüler warten, für die sie Geld ausgeben könnten. Für Städte-Klassenfahrten sollte deshalb etwas mehr Taschengeld eingeplant werden.

Um das Klassenfahrten-Geld schließlich nicht zu verlieren, bringen Eltern ihren Kindern die sorgsame Aufbewahrung dessen bei. Verfügt der Schüler in Jugendherberge und Co. über einen abschließbaren Schrank, kann er einen Teil des Geldes dort deponieren und den anderen Teil bei sich führen, um bei einem Verlust noch Reserven zu haben. Auch wenn der Schüler das uncool findet, ist der Brustbeutel die sicherste Variante nichts zu verlieren oder beklaut zu werden.

Wertsachen abschließen oder zu Hause lassen

Viele Schüler haben noch keinen gefestigten Charakter, weshalb Warnungen, die Wertsachen betreffen, meist nicht befolgt werden. Teils, um mit den Wertsachen anzugeben, teils, um den gewohnten Komfort zu genießen, nehmen die Schüler ihre teuren Handys, Tablets oder Notebooks mit auf Klassenfahrt. Dennoch sollten Lehrer ihren Schülern auf den Weg geben, nur Dinge mitzunehmen, deren Verlust nicht so tragisch wäre, u.a. der bereits ausrangierte MP3-Player, kein iPad und schon gar nicht das MacBook.

Weder ist in Jugendherbergen und Schullandheimen der Verschluss von Wertgegenständen in Form von abschließbaren Schränken gesichert, noch lassen sich die Zimmer immer abschließen. Beim Aufladen des Handys und auch im Allgemeinen sollten Mobiltelefone von den Schülern nicht aus den Augen gelassen werden. Neid ist ein häufiges Diebstahl-Motiv während einer Schulreise. Das Team von schulfahrt.de wünscht Ihnen eine verlustfreie Klassenfahrt!

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