Die Eremitage in St. Petersburg - Leidenschaft für Kunst überdauert die Zeit



Direkt an der Newa in St. Petersburg, gegenüber der Peter-und-Paul-Festung und am westlichen Anfang des bekannten Newski Prospekt, liegt die Eremitage, eines der größten und bedeutendsten Kunstmuseen der Welt.

Die Reise der besonderen Art: Klassenfahrt Sankt Petersburg. Die russische Metropole an der Ostsee wartet auf Ihre Besuch!

Der Name des Eremitage-Museum kommt von dem französischen Wort Eremitage oder auch Ermitage und bezeichnet eine Einsiedelei. Beliebt waren im 18. Jahrhundert die in herrschaftliche Parks und Gärten gebauten, den Eremitagen nachempfundenen einfachen Höhlen und Hütten. Aber auch ein Schloss oder Hof, das einem zurückgezogenen Leben diente, wurde Eremitage genannt. Katharina II. von Russland gab Ihrer Kunstkammer einst den Namen Eremitage und dabei sollte es bleiben.

Wie die Tretjakow-Galerie und das Puschkin-Museum in Moskau gehört dieses berühmte russische Museum heute zu den wichtigsten künstlerischen Sehenswürdigkeiten in Russland.

Früher ein kleiner Pavillon, heute ein Palast in einem riesigen Gebäude, in dem die Kunstwerke auf fünf Bauten und in mehr als 350 Sälen verteilt sind. Diese staatliche Kunstsammlung umfasst insgesamt fast 3 Millionen Kunstobjekte, von denen nur ca. 65.000 in der Galerie ausgestellt werden.

Die Gemälde, Bilder, Statuen und Exponate befinden sich sowohl in der Kleinen Eremitage, der Großen Eremitage, der Neuen Eremitage, dem Theater und im Winterpalast. Die Kleine Eremitage gilt als das Lebenswerk des französischen Architekten Jean-Baptiste Vallin de la Moth und beherbergte die ersten von Zarin Katharina II. gekauften Werke. Der Winterpalast oder Winterpalais wurde 1711 von Bartolomeo Francesco Rastrelli erbaut und war einst die Zarenresidenz in Petersburg.Früher ein kleiner Pavillon, heute ein Palast in einem riesigen Gebäude, in dem die Kunstwerke auf fünf Bauten und in mehr als 350 Sälen verteilt sind. Diese staatliche Kunstsammlung umfasst insgesamt fast 3 Millionen Kunstobjekte, von denen nur ca. 65.000 in der Galerie ausgestellt werden.

Die ersten Erwerbungen der umfangreichen Sammlung gehen auf Zar Peter den Großen zurück, der für die russische Zarenfamilie die Sammlung skythischer Altertümer (Schätze sibirischer Steppenstämme von 7. - 3. Jahrhundert vor Christus) für Sankt Petersburg veranlasste.

Meist wird aber Zarin Katharina II. als Gründerin der Sammlung gesehen, da sie 1764 die ersten 225 Gemälde holländischer und flämischer Meister für ihren Palast erwarb, welche ursprünglich dem Preußenkönig Friedrich II. zugedacht waren, der jedoch aufgrund der leeren Staatskassen nach dem Siebenjährigen Krieg verzichten musste. Sie beschränkte sich nicht nur auf den Erwerb schon bedeutender Sammlungen, sondern verfolgte aktuelle Ausstellungen und bestellte bei zeitgenössischen Künstlern und erwarb so den größten Teil ihres Schatzes. Zeitweise soll sie sogar einem Kunstrausch verfallen sein, indem sie Gemälde, Zeichnungen, Stiche, Skulpturen, Gemmen, Bücher und Münzen in ganz Europa ersteigerte und kaufte.

Auch Zar Nikolaus I. vermehrte die Sammlung der russischen Zaren. Vorwiegend mit spanischen alten Meistern und italienischer Malerei. Ja, er war ein großer Förderer und Bewunderer der europäischen Kunst. Die Raffael-Loggien in der Petersburger Eremitage sind daher auch ein detailgetreuer Nachbau des von Raffael gestalteten Ganges im Vatikan.

Nicht nur die Sammelleidenschaft der Romanows mehrte den Reichtum, den wir heute in der Eremitage finden können. Es gab in St. Petersburg viele Kunstliebhaber in den adligen Familien, deren Schätze nach der Revolution verstaatlicht und somit der Eremitage übergeben wurden.

Zar Nikolaus I.schließlich trennte im Februar 1852 den Winterpalast und das Museum Eremitage, womit die Sammlung öffentlich wurde.

Aber auch die geschichtlichen Ereignisse machten vor dem Museum nicht halt. Während des ersten Weltkrieges diente die Eremitage, vor allem der große Saal im Winterpalast zeitweilig als Krankenhaus.

Zuerst nur für die Privilegierten von St. Petersburg geöffnet, ist die Eremitage und damit DAS russische Museum seit 1922 als eine der größten Sammlungen der Welt (neben dem Louvre in Paris, der National Gallery in London und dem Prado in Madrid), der breiten Öffentlichkeit zugänglich. Diese Verdienst gebührt den Bolschewiki, die bald die Stadt umbenannten in Petrograd und nach dem Tode Lenins auf Leningrad wechselten.

Während Katharina noch klagte: "Nur ich und die Mäuse können diese Herrlichkeiten bewundern", besuchen heute Tausende von Menschen täglich die Eremitage für eine Tour durch dieses Museum in Petersburg.

Dafür bekommt man unter anderem das berühmte Gold der Skythen, Funde aus griechischen Grabstätten, Kunst und Kultur des klassischen Altertums und des Orients, Münzsammlungen und natürlich die berühmten Werke von da Vinci, Tizian, Rembrandt, Rubens, Cézanne oder die Skulpturen Rodins und vieles mehr zu sehen. Bilder von Pablo Picasso, Paul Gauguin oder Anthonis van Dyck bereichern dieses Kunstmuseum, als nur einige weitere große Namen der westeuropäische Kunst.

Es werden Führungen mit Audioguide in deutscher Sprache für die Ausstellung angeboten.

Wichtig für alle Besucher ist für eine Tour durch dieses Kunstmuseum viel Zeit einzuplanen. Will man durch alle Räume gehen, müsste man ca. 24 Kilometer bewältigen. Um die Weißen Nächte in St. Petersburg ist die Stadt an der Newa besonders voll - aber auch am Sehenswertesten.

Ein Besuch der Eremitage - ein unvergessliches, kulturelles Erlebnis in Sankt Petersburg.



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