Paris – ein Leben für die Musik! La Cité de la Musique – ein Besuch im Klangparadies...



Bonjour Frankreich! Keine andere Stadt in Europa oder gar in der Welt wurde so oft besungen wie Paris. Über viele Jahrhunderte standen die Künste der Musik besonders hoch im Kurs der eben mal herrschenden Klasse. Wir halten nur wenige Fixpunkte fest: Im 17. Jh. war es v.a. unter Jean- Baptiste Lully (1632- 1687) die sog. „Ballettoper“ am Hofe Luwigs XIV. (oft getanzt durch den Sonnenkönig selbst) gefolgt von der Ballettkomödie im späteren Lebensalter des absolutistischen Herrschers (u.a. Le Bourgeois Gentilhomme- „Der Bürger als Edelmann“ ) in Zusammenarbeit zwischen Lully und Molière (1622- 1673) Zur Zeit der französischen Revolution hatte Frankreich zwei besonders berühmte Musiker: Zum einen war es Francois Joseph Gossec und zum anderen Etienne Nicolas Mehul. Gossec schuf mit seinen über 40 Hymnen und Märschen den Stil der französischen Revolutionsmusik. Zusammen mit einem Dichter schrieb er die Oper „Der Triumph der Republik“. Zum anderen besonders bekannt ist E.N. Mehul – er komponierte das „Lied des Aufbruchs“, das damals beinahe zur Hymne Frankreichs und zu jeder Staatsfeier gesungen worden wäre. Dies geschah jedoch nicht, denn es gab schon die Marseillaise... Eine besonders beliebte Musikrichtung des 19. Jahrhunderts – nicht nur im Zeichen der Romantik - war die Salonmusik. Genannt sei hier der unvergleichliche Jaques Offenbach und sein wunderbar heiteres- aber auch durchaus lehrreiches Meisterstück der Operettenkunst „Orpheus in der Unterwelt“; uraufgeführt 1858 in Paris. Ein bekannter vielseitiger Interpret eben dieser französischen Salonmusik wurde schließlich Jacques Thibaud am Anfang des 20. Jh.. Als Mitglied des vielleicht berühmtesten Trios der Musikgeschichte – neben Ihm traten Paul Casals und Alfred Cortot auf- erwarb er sich unsterblichen Ruhm. Dieses Trio sorgte nicht nur in Paris und Frankreich, sondern auch in den USA für Furore! Das Französische Chanson – reinste Destillenz französischer Unterhaltungskunst des 20. Jahrhunderts?! Diskutieren Sie einfach mit – bei einer Klassenfahrt nach Paris treffen Sie alle... Edith Piaf und Charles Aznavour - über die Grenzen Frankreichs hinaus berühmt ohne Frage, dabei doch so publikumsnah! Manchmal auch mit einem schmerz- oder lustvollen Seufzen begonnen, sind Lieder wie „Emmenez – moi au bout de la terre“ (Nimm mich mit ans Ende der Welt) oder „La Mamma „ (Die Mama) von Charles Aznavour oder eben „La vie en rose“ oder „Hymne an die Liebe“ von der Piaf Klassiker in jeder Plattensammlung des Chansons. Besuchen Sie den "Spatz von Paris" persönlich - ihr stets Blumengeschmücktes und von Fans aus aller Welt besuchtes Grab befindet sich auf dem legendären Friedhof  "Cimetière du Père Lachaise". Französische Musik des späten 20. und jetzigen 21. Jahrhunderts ist eine Mischung aus einer Vielzahl von Erbstücken und gegenwärtigen Entwicklungen- Zukunft natürlich völlig offen! Ein Stück Lateinamerika, Afrika und Asien, die Strömungen aus frankophonem Liedgut und dem englischsprachigen Mainstream befruchten einander.Genauso wie in Deutschland gibt es auch in Frankreich die verschiedensten Musikrichtungen. Egal ob french house ,französischer Hip Hop, Rock identitaire francais ( französische Rockmusik), klassische oder französische Popmusik, es ist für jeden Geschmack sicherlich etwas dabei. Sie wollen mehr wissen? Dann auf nach Paris, dort finden Sie neben zahlreichen Musikalienläden und der Musik aus Cafés und auf der Straße gespieltem Live- Erlebnis auch noch die Cité de la Musique- ein Museum der Sonderklasse, eine Stadt für die Musik, aus Musik und durch die Musik.


Klassenfahrt, Klassenfahrten, Museum, Paris, Städtereise

Kalender


MO
DI
MI
DO
FR
SA
SO