Schlagwortarchiv: Wien

Wien - Es lebe der Zentralfriedhof!

Mario

Warum bei einer Klassenfahrt nach Wien ausgerechnet ein Friedhof ein durchaus interessantes Ausflugsziel ist, wollen wir im heutigen Beitrag beleuchten. Der Wiener Zentralfriedhof wurde 1874 eröffnet, da auf den anderen Friedhöfen kein Platz mehr vorhanden war. Er liegt – im Widerspruch zu seinem Namen – am südöstlichen Stadtrand im Bezirk Semmering, welcher zum Zeitpunkt des Baus noch gar nicht zum Stadtgebiet gehörte. Da die Stadt plante, dass der Friedhof über mehrere Jahrzehnte in Gebrauch sein soll, besitzt er eine Fläche von fast 2,5 km². Dies macht ihn zur größten Friedhofsanlage Europas.

Auf dem Zentralfriedhof sind ca. 3 Millionen Wiener bestattet - das sind doppelt so viele wie lebende - und etwa die Hälfte aller Wiener, die jemals gelebt haben! Damit ist er ein fester Bestandteil der Wiener Kultur - und über die Grenzen der Stadt hinaus bekannt: kaum eine Stadt kann ähnliche Zahlen vorweisen. Eine besondere Sicht auf den Zentralfriedhof hat der österreichische Liedermacher Wolfgang Ambros, der als Begründer des "Austropops" gilt. In einem seinem bekanntesten Lieder "Es lebe der Zentralfriedhof" besingt er die Gleichheit der Menschen - und beruft sich hierbei auf die Toten - welche unabhängig vom Stand hier begraben liegen. Zitat:

"Es lebe der Zentralfriedhof, die Szene wirkt makaber. Die Pforrer tanz'n mit die Hur'n, und Juden mit Araber."

Neugierig? Hier noch einmal das Lied in voller Länge:

Der Friedhof ist so groß, dass sogar ein Bus mit 19 Haltestellen zum Einsatz kommt. Auch die Durchfahrt mit dem eigenen Auto ist gegen eine kleine Gebühr gestattet. Der Friedhof ist in mehrere Abteilungen gegliedert. Es gibt eine buddhistische, eine evangelische, eine islamische, eine jüdische und eine orthodoxe Abteilung.

Einer der Hauptanziehungspunkte der Friedhofsanlage ist ohne Zweifel die 1910 erbaute Karl-Borromäus-Kirche. Im Zweiten Weltkrieg war das Areal des Zentralfriedhofes Ziel von Bombenangriffen, weil sich in der Nähe strategisch wichtige Industriegebiete befanden. Auch die Karl-Borromäus-Kirche wurde nicht verschont: Eine Brandbombe zerstörte die Kuppel 1945 und zog auch noch andere Gebäude in der Umgebung in Mitleidenschaft. Nach Kriegsende wurde schnell mit Instandsetzungsarbeiten begonnen – der Wiederaufbau dauerte bis in die 1950er Jahre an.


Klassenfahrt, Klassenfahrten, Städtereise, Wien

Wien - Die Stadt der Habsburger und modernen Lebens

Mario

Die österreichische Hauptstadt ist Jahrhunderte lang Zentrum der habsburgischen Macht gewesen, diesen Glanz strahlt sie heute noch aus. So verbindet diese Stadt den historischen Glanz mit der Moderne. Unser heutiger Beitrag gibt einen Grobüberblick, was es auf einer Klassenfahrt nach Wien alles zu entdecken gibt. Zum Stadtbild gehören die Fiaker. Mit den Kutschen kann man wunderbar zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten gelangen und man bekommt vom Kutscher sogar ein paar Informationen über diese. Nicht verpassen sollten Sie eine Sachertorte im Hotel Sacher zu essen. Das Wiener Bermuda-Dreieck mit seinen zahlreichen Bars bietet genau das Richtige für Nachtschwärmer.

Die Altstadt

Ein Muss für jeden Besucher ist die Wiener Altstadt. Diese gehört seit 2002 zum UNESCO-Weltkulturerbe. Zu dem Ensemble gehört auch der Stephansdom. Das unumstrittene Wahrzeichen Wiens, welches von den Wienern auch liebevoll „Steffel“ genannt wird. Die Ursprünge des Doms lassen sich bis in das Jahr 1137 zurückverfolgen. Der Dom gehört zu den wichtigsten gotischen Gebäuden Österreichs. Zu den Besonderheiten, welche den Stephansdom so berühmt machen, gehört die Pummerin. Sie ist eine der größten Glocken der Welt. Es wird ein bisschen schauerlich, denn in den Katakomben können Sie 15 Sarkophage der frühen Habsburger und 56 Urnen der späteren Generation erblicken.
weiterlesen


Klassenfahrt, Klassenfahrten, Städtereise, Wien

Heeresgeschichtliches Museum Wien

Mario

In der Nähe des Südbahnhofes, im Arsenal Wien, einem ehemals militärischen Gebäudekomplex, befindet sich das Heeresgeschichtliche Museum. Zwischen 1850 und 1856 wurde das Haus im maurisch-byzantinischen und neugotischen Stil nach Plänen von Ludwig Förster und Theophil Hansen erbaut und gilt heute als eines der ältesten Museumsbauten der Stadt. Neben einer Vielzahl an Informationen über die Militär- und Kriegsgeschichte des Landes Österreich finden Sie zahlreiche Ausstellungsstücke über Technik, Naturwissenschaft und Kunst. Im Vordergrund steht die Geschichte der habsburgischen Armee und Kriegsmarine vom 16. Jahrhundert bis 1918 sowie der Zerfall der Monarchie im Jahr 1945. Exponate wie Rüstungen, Panzer im Garten, Flugzeuge, verschiedenste Waffen, Uniformen, Fahnen, Gemälde, Fotografien und Schlachtschiffmodelle können bestaunt werden.

Der wohl wichtigste und bekannteste Raum des Heeresgeschichtlichen Museums ist der Saal V. Hier werden die geschichtlichen Ereignisse zwischen 1867 und 1914 gezeigt. Am 28. Juni 1914 hielten Erzherzog Franz Ferdinand und seine Frau einen Besuch in der damaligen Hauptstadt Bosnien-Herzegowinas, in Sarajevo, ab. Die Untergrundorganisation "Mlada Bosna" und die serbische Geheimorganisation"Schwarze Hand" planten an diesem Tag ein Attentag auf Franz Ferdinand. Nach einem bereits fehlgeschlagenen Versuch, tötete ein 19-jähriger Schüler das Paar mit Pistolenschüssen. Heute kann im Heeresgeschichtlichen Museum das Automobil, in welchem die beiden erschossen wurden sowie die blutige Uniform des Thronfolgers besichtigt werden.

Neugierig geworden? Eine Klassenfahrt nach Wien bietet neben dem Heeresgeschichtlichen Museum auch noch weitere Bauten der Habsburger Monarchie (z. B. die Hofburg mit Kaiserappartements und Schatzkammer). Mehr Details zur Reise nach Wien und dem enthaltenen Programm erhalten Sie auf unserer Website oder im direkten Gespräch mit dem Ansprechpartner.


Geschichte, Klassenfahrt, Klassenfahrten, Museum, Städtereise, Wien

Wieder im Programm: Das unschlagbare Doppel - Wien & Budapest in einer Klassenfahrt elegant verpackt...

Marco

Eine Gelegenheit, wie es sie nicht oft gibt- erleben Sie auf dieser Tour zwei Weltstädte mit Charme und jugendlichem Schwung! In Wien besuchen wir - je nach Ihren Wünschen - nach einer gelungenen Stadtrundfahrt gern die Hofburg oder z.B. das Haus der Musik. Mozart und Strauss in komprimierter leicht verständlicher Weise entdecken- das gelingt Ihnen hier garantiert. Sie werden überrascht sein, wenn der größte Musikmuffel der Schule die Philharmoniker dirigiert!
weiterlesen
Klassenfahrt, Klassenfahrten, Städtereise, Wien

Kalender


MO
DI
MI
DO
FR
SA
SO