Schlagwortarchiv: Sachsen

Die Entwicklung des Bergbaus in Sachsen

Mario

Anfänge

Die Anfänge des sächsischen Bergbaus liegen in der Gegend um Freiberg. Nach einem erstaunlichen Silberfund wurde durch Markgraf Otto den Reichen 1186 die besiedelte Gegend als Stadt erhoben. Seinen Beinamen der Reiche besaß Otto zu Lebzeiten übrigens nicht. Erst Jahrhunderte später wurde, zurückgehend auf die Gründung von Freiberg und die Silberfunde der Beiname auf ihn übertragen. Der Bergbau spielte dann in den folgenden Jahrhunderten für den wirtschaftlichen Aufschwung des Landes eine wichtige Rolle.

Gegenwart

Mit jüngsten Entdeckungen unter Tage sorgte Dippoldiswalde für eine archäologische Sensation. Mit der Entdeckung des bislang ältesten, noch im Originalzustand befindlichen Silberwerks haben Archäologen einen Fund von unschätzbarem Wert gemacht. Bei Untersuchungen im sächsischen Landesamt für Archäologie konnte bestimmt werden, dass der Baum, der das Holz lieferte, um 1185 gefällt, wurde. Nun muss die Stadtgeschichte neu geschrieben werden.

Impulse aus Freiberg oder Eigeninitiative?

Das Jahr 1185 – dass kommt schon sehr nahe heran an 1168, für das der Bergbau in Freiberg urkundlich verbrieft ist. Läuft am Ende Dippoldiswalde der großen Bergstadt noch den Rang ab? Freiberg gilt bei Heimathistorikern als die Mutter der sächsischen Bergstädte. Die Stadt war im hohen Mittelalter der wirtschaftliche Mittelpunkt und zugleich die bevölkerungsreichste Stadt der Markgrafschaft Meißen.



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Dippoldiswalde - unsere Basis

Mario

Die Stadt Dippoldiswalde dürfte Ihnen als Firmensitz der Schulfahrt Touristik SFT GmbH eventuell schon ein Begriff sein. Aber was macht diese Stadt aus? Was hat sie zu bieten?

Dippoldiswalde liegt im Freistaat Sachsen ca. 20 km südlich der sächsischen Landeshauptstadt Dresden. Seit 2008 darf sich Dippoldiswalde „Große Kreisstadt des Landkreises Sächsische Schweiz-Osterzgebirge“ nennen. Dipps, wie die Stadt liebevoll von den Einheimischen genannt wird, hat heute rund 14.560 Einwohner in 17 Ortsteilen. Absolut sehenswert ist ohne Zweifel der historische Stadtkern mit dem Markt, dem Rathaus, dem Schloss und der Stadtkirche. Das Schloss wurde als Amtssitz im Machtbereich der Markgrafen von Meißen und zugleich zum Schutz des im 12. Jahrhundert aufblühenden Bergbaus erbaut.

Im Jahre 1429 gingen bei Kämpfen gegen die Hussiten Schloss und Stadt in Flammen auf, einige Jahre später wurde das Schloss aber wieder instand gesetzt und zum Teil umgebaut.

Heute beherbergt das Schloss das Amtsgericht Dippoldiswalde sowie die Osterzgebirgsgalerie. Weiterhin empfehlenswert ist das in Europa einmalige Lohgerbermuseum. Das Museum wurde originalgetreu rekonstruiert und dient als ruhende Schauanlage. Es beherbergt auch das Stadt- und Kreismuseum mit wechselnden Ausstellungen.

In unmittelbarer Nähe von Dippoldiswalde gibt es eine Vielzahl an Freizeiteinrichtungen. Absolutes Muss ist z. B.ein Ausflug an die Talsperre Malter- ein beliebtes Erholungsgebiet, das zum Camping, Baden, Surfen, Angeln und Entspannen einlädt. Im Jahr 2013 feierte die Talsperre 100. Geburtstag! Geplant waren für dieses Jubiläum verschiedene Veranstaltungen und Ausstellungen rund um die Talsperre. Wer Action und Abwechslung mag, der ist im Sportpark Dippoldiswalde genau richtig! Er bietet eine Vierfeldhalle mit Tribüne, Beachvolleyballanlagen, einen Fitnessraum, eine Kegelbahn, einen Schießstand und die Sky-Sportbar.

Wem das nicht reicht, der kann seine Geschicklichkeit im Sherwood Forest Erlebnis- und Waldseilpark Paulsdorf testen - Spaß und Adrenalin sind garantiert! Abkühlung bietet das Erlebnisbad Talsperre Malter mit Erlebnisbecken und einer 44 Meter langen Wasserrutsche und vielem mehr.

Einfach nur die Landschaft genießen kann man in der Weißeritztalbahn. Sie ist Deutschlands älteste öffentliche in planmäßigem Betrieb befindliche Schmalspurbahn und gilt durch die Landschaftsvielfalt als eine der schönsten Strecken Europas.

Sie sehen also: Dippoldiswalde hat seinen Gästen einiges zu bieten und ist auf jeden Fall einen Besuch wert!


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Radebeul - das Sächsische Nizza

Mario

Durch einen Ausspruch des sächsischen Königs Johann um 1860, wird Radebeul auf

Grund seiner attraktiven Lage und der teilweise mediterranen Architektur im Gebiet der Lößnitz und den durchschnittlich wärmeren Jahrestemperaturen (ca. 9 °C) im Vergleich zu anderen Gebieten Sachsens - als Sächsisches Nizza bezeichnet.

Diese geografische Lage führte dazu, dass sich die Stadt zur beliebten Wohngegend - ganz in der Nähe der Landeshauptstadt Dresden - etablierte. Radebeul ist bekannt für den Weinanbau: zum einen gibt es hier das Weingut Hoflößnitz mit Weinbaumuseum - sowie das berühmte Weingut Schloss Wackerbarth.

Neben dem Weinanbau hat Radebeul auch kulturell und touristisch einiges zu bieten. Zum Beispiel befindet sich der Stammsitz der Landesbühnen Sachsen, die ebenfalls Betreiber der Felsenbühne Rathen sind, in der Lößnitzstadt. Zahlreiche Theaterveranstaltungen, auch teilweise in Fremdsprache, gilt es hier zu bewundern. Auch bieten die Landesbühnen speziell auf Klassen, pädagogisch ausgerichtete Programme an. Ein weiteres Highlight der Stadt sind die Karl-May-Festtage, an denen die Landesbühne maßgeblich mitbeteiligt ist. Hier treffen jedes Jahr - am Wochenende nach Christi Himmelfahrt - Cowboys auf Indianer. Hier erlebt man 'Goldwaschen' im River Lößnitz, kann freitags an der Countrynacht teilnehmen oder den Überfall auf den Santa Fe-Express mit erleben. Nächstes Jahr sogar zum 25. Mal. Wer Bücher des Schriftstellers kennt und liebt - für den sind die Festtage ein Muss.

Das Karl May Museum in Radebeul

Zu Ehren Karl Mays wurde um sein ehemaliges Wohnhaus - der Villa "Shatterhand" - ein Museum errichtet. Im Karl-May-Museum lässt sich neben der wertvollen Bibliothek ein mit orientalischen Möbeln ausgestattetes Arbeitszimmer besichtigen, in welchem der Schriftsteller u. a. Bücher wie Winnetou I bis III oder Schatz im Silbersee schrieb. Im angrenzenden Wildwest-Blockhaus, der "Villa Bärenfett", kann man eine exklusive völkerkundliche Indianerausstellung besuchen. Der Museumspark mit Erlebnisspielplatz, Goldwäsche, Spurenpfad, Imbiss und Hobby-Indianer in Tipi (von April bis Oktober) lädt Groß und Klein zum Verweilen ein.
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Willkommen im Miriquidi

Marco

Weite Felder, tiefe Täler und schroffe Felsformationen finden Sie im schönen Erzgebirge. Gepaart mit geschichtsträchtigen und interessanten Städten ist diese Region ein Besuchermagnet in ganz Deutschland. Wussten Sie, dass unser Firmensitz in Dippoldiswalde ebenfalls im schönen Osterzgebirge liegt? Doch um Ihnen diese wundervolle Region vorzustellen und schmackhaft zu machen, bedarf es weitaus mehr, als ein paar Zeilen.

Im Laufe der Zeit existierten für das Erzgebirge mehrere Bezeichnungen, die bekannteste jedoch dürfte „Miriquidi“ - zu deutsch „Dunkelwald“ sein. Doch seit der Entdeckung großer Erzvorkommen bürgerte sich im 16. Jahrhundert endgültig „Erzgebirge“ ein. So finden Sie heute noch viele Bergbaumuseen rund um Annaberg-Buchholz, Oelsnitz und Altenberg. Haben Sie schon einmal eine Untertage-Führung im Bergwerk erlebt?
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Bautzen: ein schiefer Turm & Jahrhunderte alte Wasserkunst

Mario

Die sächsische Kleinstadt Bautzen, welche auf eine über 1000 jährige Geschichte zurückblicken kann, hat für interessierte Gruppen allerhand zu bieten. Hier einige der Hauptgründe, warum sich eine Klassenfahrt nach Bautzen lohnt.

Der Schiefe Turm von Sachsen

Wer in nächster Zeit keine Gelegenheit hat nach Italien zu gelangen, aber schon immer mal den schiefen Turm von Pisa sehen wollte, hat auch in Deutschland ähnliche Möglichkeiten. Mit ca. 20 bekannten schiefen Türmen in unserem Land hat man auch hier gute Karten. Direkt an der Spree führt es uns nach Bautzen - einer großen Kreisstadt in Ostsachsen - wo man den Reichenturm findet. Wegen seiner Neigung von 1,44 Metern wird er als der „schiefe Turm von Bautzen“ bezeichnet. Dieses auf den ersten Blick synthetische Gebäude hebt sich von den anderen Gebäuden ab und wird täglich von staunenden Blicken der Leute, die den Turm nicht kennen, wahrgenommen. Wenn man erst einmal die Treppenstufen des 55,25 Meter hohen Turmes gemeistert hat, wird man mit einer wunderschönen Aussicht über die Stadt belohnt. Der Reichenturm hat eine umfangreiche und spannende Geschichte und ist ein Muss bei einem Besuch von Bautzen. Eine lange Zeit (im 17.- und 18. Jahrhundert) sah man anstatt des Turmes nur eine Ruine. Nachdem der Reichenturm mehrfach beschädigt, zerstört und niedergebrannt wurde, begann 1715 der Wiederaufbau mit einer massiven Bauweise des oberen Teils zur Sicherheit vor einer weiteren Zerstörung. Dass die Spitze des Turmes vom Lot abweicht, liegt einerseits daran, dass es aufgrund finanzieller Probleme an Materialien für den mehrfach neuerbauten Turm fehlte, sowie am hohen Gewicht des massiven Oberteils. Dies stellte man nach einer Untersuchung im Jahre 1747 fest.

Die Wasserkunst von Bautzen

Wenn man von der Bautzener Wasserkunst spricht, meint man 2 Gebäude: die Alte und die Neue Wasserkunst. Das 47 Meter hohe Siebengeschoss der Alten Wasserkunst aus massivem Gestein ist ein echter Blickfang für alle Besucher in Bautzen. Es ist ein Rundturm, welcher sich am Rande der Altstadt befindet. Schon im Jahre 1495 kam es zum Bau der ersten Wasserkunst, da die Stadt mit ihren 86 Brunnen nicht genügend Wasser für die gesamte Bevölkerung zur Verfügung stellen konnte. Leider brannte dieses Bauwerk 19 Jahre später ab. Dies war der Grundstein für den im Jahre 1558 fertiggestellten Turm, welcher die heutige Form der steinernen (Alten) Wasserkunst hatte.

Damals floss das Wasser der Spree mithilfe eines Wasserrades durch sämtliche Pumpen und Turbinen bis hin zum höchsten Punkt der Stadt. Als das Flusswasser für die Einwohner zu ungenießbar wurde, benutzte man das Grundwasser. Aufgrund des starken Bevölkerungszuwachses reichte der Wasservorrat nicht mehr aus. Daher wurde nach 4 Jahren Bauzeit, 1610 die Neue Wasserkunst mit einem 45 Meter hohem Turm fertiggestellt. Er befindet sich im Süden der Altstadt und wurde vor 10 Jahren umfangreich renoviert. Der über 450 Jahre währende Arbeitseinsatz der Neuen Wasserkunst endete 1965, da das Wasserwerk in Sdier, Bautzen durch eine Fernwasserleitung mit Trinkwasser versorgte. Doch die Arbeit des Wasserwerkes hörte nicht ganz auf. Etwa 30 Jahre später war der Wasserturm wieder in Betrieb.

Er dient heutzutage als Anschauung der Funktionsweise der ehemaligen Neuen Wasserkunst. Außerdem erfüllt er einen „kleinen Energiezweck“. Das ursprüngliche Wasserrad wurde gegen eine Turbine ausgetauscht, mit deren Hilfe etwas Strom durch die Wasserkraft der Spree gewonnen wird. Die Anlage kann bis zu 10 Kilowatt liefern. 50 Prozent des erzeugten Stromes werden im selben Gebäude verbraucht und die andere Hälfte wird in das öffentliche Stromnetz eingespeist. Das Besteigen des Turmes lohnt sich auch hier für jeden Interessenten. Sobald man die 184 Stufen bezwungen hat, kann man eine fantastische Aussicht über die Dächer der Stadt, bis hin zum Lausitzer Bergland genießen. Fahren Sie mit schulfahrt.de in das Gebiet der Oberlausitz und erleben Sie einen Tag Bautzen mit seinen Sehenswürdigkeiten aus einer aufregenden, mehr als 1000-jährigen, Geschichte!

Ein Kennertipp für Besucher der Stadt

Besuchen Sie nach dieser aufregenden Tour den „Eisdealer“ in der Goschwitzstraße. Wer keine Lust hat auf Aromastoffe und kalten Schnee ist hier genau richtig! Das frische Kugeleis aus eigener Herstellung hat neben seinen einzigartigen Sorten eine sehr gute Qualität. Egal ob Himbeer-Vanille, Mohn-Marzipan, Schoko-Chili, Frischkäse-Tomate-Zimt oder Pina Colada – mit über 100 Kugeleiskreationen ist man beim Eisdealer gut bedient.


Deutsche Geschichte, Klassenfahrt, Klassenfahrten, Sachsen

Der Dom St. Petri in Bautzen: katholisch & evangelisch zugleich

Mario

Der Dom St. Petri zu Bautzen ist eine der ältesten und größten Simultankirchen Deutschlands. Als Simultankirche wurde der Dom nachweislich seit 1524 genutzt: die Sakristei und Orgelempore waren evangelisch - der Chor und die erste Empore unter katholischer Führung. Insgesamt gibt es noch 64 andere solcher simultan genutzter Kirchen in Deutschland. Die meisten stehen in Rheinland-Pfalz (29), dicht gefolgt von Bayern (19). Baden-Württemberg und Niedersachsen können jeweils vier Simultankirchen vorweisen. In Nordrhein-Westfalen gibt es drei, in Hessen und in Sachsen-Anhalt jeweils zwei sowie eine im Saarland.

Baugeschichte des Domes

Bereits um das Jahr 1000 ließ Graf Eido von Rochlitz an der Stelle des heutigen Domes eine erste Pfarrkirche für die deutsche Burgbesatzung errichten. Nach 1213 folgte die Gründung des Kollegiatstiftes St. Petri und im Jahr 1221 wurden der Chor des Baus und die Petrikirche als Stadt- und Stiftskirche eingeweiht. Erst 1430 erhielt der Dom seine heutige Gestalt. 1456/63 wurde der spätgotische Hallenbau um ein südlich gelegenes Schiff erweitert. Nach dem großen Stadtbrand von 1634 wurde das Innere im barocken Stil gestaltet, 1664 wurde der Turm mit einer Barockhaube versehen.
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