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Das Oceanogràfic Valencia – Europas größter Unterwasserzoo

Marco

Auf einer Klassenfahrt nach Valencia gibt es ein ganz besonderes Highlight, welches wir Ihnen heute etwas näher vorstellen wollen: das Oceanogràfic Valencia. Es ist das größte Aquarium Europas und damit eine Attraktion die kleine und große Besucher gleichermaßen begeistert.  Stundenlang kann man sich hier aufhalten und durch die Weltmeere reisen: man entdeckt um die 500 verschiedenen Meerestierarten, mit insgesamt 45.000 Lebewesen, welche in den verschiedenen Bereichen des Aquariums zu finden sind. Es gibt viel zu bestaunen und über das einzigartige Ökosystem Meer zu lernen.

Die Bereiche des Aquariums

Unterwassertunnel im Oceanogràfic Valencia

Das außergewöhnliche Aquarium ist in zehn große Bereiche gegliedert, welche die wichtigsten Ökosysteme der Meere und Ozeane unserer Erde nachbilden: Dazu gehören das Mittelmeer, wichtige Feuchtgebiete wie amerikanische Mangrovenwälder oder mediterrane Sumpfgebiete, die Tropen und gemäßigte Tropen, Ozeane, die Polargebiete Arktis und Antarktis, die Inseln vor der südamerikanischen Küste, das Rote Meer und ein Delfinarium. In beeindruckenden Unterwassertunneln schwimmen die großen und kleinen Meeresbewohner direkt an einem vorbei – so wird man selbst ein Teil dieser faszinierenden Unterwasserwelt!

Das Delfinarium

Ein ganz besonderes Highlight stellt das Delfinarium dar: Mit 26 Millionen Kubikmetern Wasser und einer Tiefe von 10,50 Metern ist es eines der größten Delfinarien der Welt! Die Anlage besteht aus fünf Becken und beherbergt etwa dreißig Delfine, wodurch es zum wichtigsten Zentrum dieser Art in Europa wird. Auf der Publikumstribüne finden bis zu 1.500 Zuschauer Platz. Wer diese Show im Aquarium Valencia sehen möchte, sollte mindestens 30 Minuten vor Beginn eintreffen, denn vor allem während der Hochsaison kann es hier schnell ganz voll werden. Nach der Show und all den gesammelten Eindrücken, lohnt sich auf jeden Fall noch ein kleiner Abstecher in das spektakuläre Unterwasser-Restaurant.

Das Oceanogràfic als fester Bestandteil der Stadt

Allgemein ist das Oceanogràfic sehr gut zu erreichen und komplett barrierefrei gestaltet, sodass es auch für Rollstuhlfahrer ideal zu erkunden ist. Eingebettet in die avantgardistische Stadt der Künste und Wissenschaften liegt es in der Parkanlage Jardines del Turía. Falls jemand das Aquarium suchen sollte, ist das gar kein Problem. Die Einheimischen kennen es alle. Einfach "Dónde está el Oceanogràfic?" fragen und mit Sicherheit den richtigen Weg finden. Der Eintritt in Valencias Oceanogràfic liegt für Erwachsene bei 27,90 Euro und für Kinder bis zwölf Jahre und Rentner bei 21 Euro (Stand August 2014). Mit einer Valencia Tourist Card gibt es sogar noch 15 % Ermäßigung - fragen Sie uns an! Für mehr Informationen über Valencia sowie die anderen Sehenswürdigkeiten der Stadt schauen Sie sich am besten auf der touristischen Website um: VisitValencia.com


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Kroatien - Sonne, Strand und gute Laune

Marco

Der folgende Reisebericht wurde uns von einer Abschlussklasse aus Nürnberg zur Verfügung gestellt - und außerdem in deren Schülerzeitung veröffentlicht. Die Gruppe reiste im Juni mit uns in die Jugendherberge Zadar - hier der Link zur passenden Reise: Klassenfahrt nach Dalmatien - Zadar

Abschlussfahrt Kroatien - Unser Reisebericht

Abschlussfahrt? Ausland? Klar, wollen wir!! Daran geglaubt haben wir nicht wirklich. Irgendwann wurde aber aus Planen, Reden & Träumen tatsächlich Ernst. Aufgeregt standen wir mit unseren Koffern vor der Schule. Wir stiegen fürwahr am Sonntag in der Nacht in einen Bus, der schon fast voll war mit einer anderen Klasse. Aber schlussendlich fand doch noch jeder einen Platz und Entspannung, die man bei einer Nachtfahrt braucht. War alles in Ordnung. Nach einer langen Busfahrt mit vielen Pausen kamen wir in Zadar in Kroatien an. Obwohl der Busfahrer auf einem Parkplatz beim Wegfahren an einem Felsen hängen blieb und den Bus ziemlich verbeulte und verkratzte.

Total cool, unser Jugendhotel war direkt am Meer. Begeistert zogen wir los und erkundeten die Umgebung. Es war ziemlich aufregend so weit weg von zuhause zu sein. Die Stadt Zadar ist wie eine Insel ins Meer gebaut. Man kann entweder weit um den Hafen herum zu ihr laufen oder sich in einem winzigen, wackeligen Ruderboot über das tiefe Meer rudern lassen. Nach einiger Überredungsarbeit fuhren alle mit im Boot. Vorher fotografierten wir uns noch mit riesigen Luxusyachten und stellten uns vor, es wären unsere.

In Zadar selbst erlebten wir wahnsinnig tolle Sonnenuntergänge. Laut Hemingway übrigens die Schönsten Sonnenuntergänge der Welt. Dazu machte eine Meeresorgel total abgefahrene Töne. War wirklich stark.

An einem Tag fuhren wir zu einem richtigen Sandstrand. Dort trafen wir zu unserer Überraschung unsere ehemalige Lehrerin Frau L. mit ihrem Mann. Wir badeten, tollten herum, schnorchelten und manche schwammen sogar richtig weit raus aufs Meer, Herr R. musste natürlich mit. Andere lagen in der Sonne, die wurden von Frau W. betreut. Die Woche war richtig super und verging leider viel zu schnell. Wir erlebten so viel und hatten wahnsinnig viel Spaß, nicht nur beim Tretbootausflug aufs Meer oder Pizzaessen am Strand. Klasse war zum Beispiel auch unsere Fotosession auf alten Säulen, bei der es sogar einen „Hochzeitsantrag“ gab. Bärtchen abschneiden bei Herrn R. war auch lustig. Hier jedoch alles zu erzählen würde wohl den Rahmen sprengen - aber die Bilder bieten ja einen wunderbaren Überblick. Auf dem Heimweg waren wir jedenfalls sehr müde und da schliefen dann tatsächlich alle. Leute, benehmt euch und überredet euere Lehrer zu einer Abschlussfahrt!!!


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Klabautermann - der Schutzpatron der Schiffe und der Seeleute

Mario

„Das ist der gute, unsichtbare Schutzpatron der Schiffe, der da verhütet, dass den treuen und ordentlichen Schiffern Unglück begegne, der da überall selbst nachsieht, und sowohl für die Ordnung wie für die gute Fahrt sorgt. Den Klabautermann hört man im Schiffsraume, wo er die Waren gern noch besser nachstaue, daher das Knarren der Fässer und Kisten, wenn das Meer hochgehe, daher bisweilen das Dröhnen der Balken und Bretter, oft hämmere der Klabautermann auch außen am Schiffe, und das gelte dann dem Zimmermann, der dadurch gemahnt werde, eine schadhafte Stelle ungesäumt auszubessern; am liebsten aber setze er sich auf das Bramsegel, zum Zeichen, dass guter Wind wehe oder sich nahe. Den Klabautermann sieht man nicht, auch wünsche keiner ihn zu sehen, da er sich nur dann zeige, wenn keine Rettung mehr vorhanden sei.“

Ein Zitat von Heinrich Heine, welches vor allem bei unseren Segel-Klassenfahrten auf dem Ijsselmeer oder der Ostsee eine Rolle spielen könnte. Im folgenden Beitrag erfahren Sie mehr darüber.
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Mit der Kusttram an den Strand

Marco

Das gibt es tatsächlich kein zweites Mal – mit der Kusttram, der belgischen Küstenstraßenbahn, geht’s direkt an den Nordseestrand, durch eine beeindruckende Polderlandschaft , in eines der alten Küsten- oder Polderdörfer oder ins schicke Seebad Oostende. Wer will, kann in zwei Stunden und 23 Minuten von Adinkerke, dem Standort des Bahnhofs von De Panne, an der französischen Grenze, über Nieuwpoort, Oostende und Zeebrügge bis zum Bahnhof von Knokke-Heist, ca. 6 km vor der Grenze zu den Niederlanden, mit der Kusttram - mit 68 Kilometern und 69 Haltestellen die längsten Straßenbahnlinie der Welt, die gesamte belgische Nordseeküste abfahren.

Und das maritime Belgien hat, außer der einmaligen Küstenstraßenbahn, die im Sommer übrigens teilweise im 10-Minuten-Takt fährt, eine ganze Menge zu bieten, damit die nächste Klassenfahrt ein ganz besonderes Erlebnis wird. Flanderns feinsandige Traumstrände sind ein Eldorado für Sport, Spaß und Erholung. De Haan, der architektonisch einmalige historische Badeort mit seinen vielen Gärten und Villen im Stil der Belle-Epoque, der beliebten Strandpromenade, den eingemeindeten teilweise 1000 Jahre alten Polderdörfern und interessanten Dünenlandschaften, hat den längsten Strand der belgischen Küste. Gern wird es auch als schönstes Dorf am Meer bezeichnet - kaum verwunderlich also, dass wir Klassenfahrten direkt nach De Haan anbieten. Die Dörfer und Landschaften lassen sich hoch zu Ross, per Fahrrad oder auf Schusters Rappen am besten erkunden.
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Ostseeparadies Insel Rügen – interessant und vielseitig zu jeder Jahreszeit

Marco

Deutschlands größte Insel ist ein Naturphänomen - 60 km Strand, hügelige Buchenwälder, wunderschöne Alleen mit windgebeugten Bäumen, Moore und Heidedünen, über 100 m hohe Kreidefelsen und sandige Steilküste, weite Wiesen und Felder, stille Boddenlandschaft mit schilfumsäumten Ufern, beschauliche Fischerdörfer und pulsierende Ostseebäder, zahlreiche Großsteingräber, Hügelgräber, slawische Burgwälle und Opfersteine, Parks und Gärten sowie Schlösser und Herrenhäuser – eine einzigartige Landschaft.

Flora und Fauna auf Rügen

Die Natur hält Überraschungen wie scheue Kreuzottern und andere Tierbeobachtungen, Orchideen, Heidenelken, Sanddorn, Thymian, fleischfressende Sonnentaugewächse bereit, die man bei Wanderungen oder Radtouren entdecken kann. Am Wasser gibt es nicht nur Erholung und sportliche Aktivitäten, wie Volleyball, Segeln, Surfen, Seekajakfahren, Angeln… Mit etwas Geduld, Spürsinn und guten Augen, taucht man ein in längst vergangene Zeiten und entdeckt vielleicht Bernstein – Millionen Jahre altes Harz, mit viel Glück, sogar mit Einschlüssen von Insekten oder Pflanzen oder findet Donnerkeile - versteinerte Skelettreste von prähistorischen Tintenfischen.
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Bernstein - auf den Spuren des fossilen Baumharzes

Marco

Bernstein bezeichnet umgangssprachlich einen klaren bis undurchsichtigen gelben Schmuckstein aus fossilem Harz unterschiedlicher Herkunft und Entstehungsgeschichte. Vor über 260 Millionen Jahren wurde aus dem zähflüssigen Harz damaliger Bäume eine feste, nicht kristalline Substanz. Somit ist Bernstein zwar kein Mineral oder Gestein, zählt aber soweit seine Eigenschaften eine Verarbeitung zulassen dennoch zu den Schmucksteinen.

Für die Wissenschaft ist Bernstein mit Einschlüssen, so genannten Inklusen, von Interesse. Bei den meisten Inklusen führenden Bernsteinarten überwiegen organische Einschlüsse kleiner Tiere (Zooinklusen) oder Pflanzenteile (Phytoinklusen), von denen im Bernstein über Jahrmillionen hinweg zumindest die Konturen, manchmal auch Gewebeteile perfekt konserviert wurden.
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