Schlagwortarchiv: Kunst

Die Pariser Métro - ein Wunderwerk der Technik

Mario

Als Pariser Métro wird das U-Bahnsystem in der Hauptstadt Frankreichs bezeichnet. Die erste U-Bahn verkehrte in Paris um 1900 und sie wurde zur Weltausstellung im gleichen Jahr eröffnet. Heute wird die U-Bahn nicht nur von Reisenden und den Bewohnern Frankreichs genutzt. Auch auf einem Schulausflug nach Paris sind die U-Bahnen ein wichtiges und vor allem bequemes Fortbewegungsmittel. Zugleich dient die U-Bahn als ein interessantes und vielfältiges Ausflugsziel.

Rund um die Pariser Métro

Das U-Bahnsystem von Paris gilt mit seinen 303 Stationen und einer Länge von 219,9 Kilometern als eines der komplexesten weltweit. Die einzelnen Stationen verteilen sich quer durch die ganze Stadt und liegen immer nah beieinander. Kaum eine Station trennt mehr als 500 Meter von einer anderen.

Während Ihrer Klassenfahrt nach Paris lohnt sich eine Fahrt mit der Métro.


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Geschichte, Kunst, Städtereise, Studienfahrt, Technik

Die Eremitage in St. Petersburg - Leidenschaft für Kunst überdauert die Zeit

Mario

Direkt an der Newa in St. Petersburg, gegenüber der Peter-und-Paul-Festung und am westlichen Anfang des bekannten Newski Prospekt, liegt die Eremitage, eines der größten und bedeutendsten Kunstmuseen der Welt.

Die Reise der besonderen Art: Klassenfahrt Sankt Petersburg. Die russische Metropole an der Ostsee wartet auf Ihre Besuch!

Der Name des Eremitage-Museum kommt von dem französischen Wort Eremitage oder auch Ermitage und bezeichnet eine Einsiedelei. Beliebt waren im 18. Jahrhundert die in herrschaftliche Parks und Gärten gebauten, den Eremitagen nachempfundenen einfachen Höhlen und Hütten. Aber auch ein Schloss oder Hof, das einem zurückgezogenen Leben diente, wurde Eremitage genannt. Katharina II. von Russland gab Ihrer Kunstkammer einst den Namen Eremitage und dabei sollte es bleiben.

Wie die Tretjakow-Galerie und das Puschkin-Museum in Moskau gehört dieses berühmte russische Museum heute zu den wichtigsten künstlerischen Sehenswürdigkeiten in Russland.

Früher ein kleiner Pavillon, heute ein Palast in einem riesigen Gebäude, in dem die Kunstwerke auf fünf Bauten und in mehr als 350 Sälen verteilt sind. Diese staatliche Kunstsammlung umfasst insgesamt fast 3 Millionen Kunstobjekte, von denen nur ca. 65.000 in der Galerie ausgestellt werden.


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San Gimignano und Volterra - Geschlechtertürme

Mario

Hoch aufragende Türme. Sanfte, grüne Hügel. Mittelalterliche Bauwerke. Das "Manhattan der Toskana" ist Italien-Reisenden schon lange kein Geheimtipp mehr. San Gimignano stellt sich dem Gast und Betrachter als eine toskanische Idylle dar - wie kaum ein anderer Ort. Die Stadt verdankt ihre Bekanntheit über italienische Grenzen hinaus vor allem durch die gut erhaltenen, weithin sichtbaren Geschlechtertürme. Diese Baudenkmäler entstanden im 13. Jahrhundert, wo verschiedene Adelsgeschlechter benachbarter Städte in Fehde lagen.

Wenige Kilometer entfernt befindet sich mit Volterra ein weiterer Ort im Herzen der Toskana, welcher unbedingt einen Besuch wert ist. Nicht nur Liebhaber epochaler Bauwerke kommen hier auf ihre Kosten. Das Handwerk der Herstellung von Gefäßen und Gegenständen aus Alabaster wird seit Jahrhunderten hier praktiziert. Wer ein hochwertiges Mitbringsel für seine Toskana-Reise sucht, wird zweifelsohne fündig. Abgebaut wird diese weiche Variation des Marmor-Gesteins in zahlreichen Steinbrüchen im hügeligen Terrain Volterras.

Ob Kunstliebhaber oder Freund begehrlicher Landschaft - eine Klassenfahrt in die Toskana weckt eine Fülle unvergessener Impressionen.
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Normandie - Festival der Impressionisten

Marco

Das Festival der Impressionisten findet traditionell innerhalb der Wiege des Impressionismus - der Normandie an unterschiedlichen Veranstaltungspunkten statt. Es bietet seinen Besuchern Ausstellungen, Veranstaltungen (Musik, Theater, Tanz usw.) und lokale Feste. Ins Leben gerufen wurde es 2010 - und wird vom 16.04. - 26.09.2016 inzwischen schon zum dritten Mal abgehalten. Veranstaltungsorte werden die Städte Rouen, Caen und natürlich Le Havre sein.

Auf den folgenden Bildern ist das spezielle Licht der Region, welches eine der Hauptinspirationen des Impressionismus ist und war, sehr gut zu erkennen.

Impressionen der Normandie...

Zahlen und Fakten: Beim letzten Event 2013 besuchten geschätzte 1,8 Millionen Besucher mehr als 700 Events in sehr vielfältiger künstlerischer Gestalt- darunter waren mehr als 30000 Schüler!

Die als gewissermaßen französische (besser: normannische) Spezialität gehandelte Form der Darstellung begann ab circa 1870 ihr oft zartes magisches Netz von Farben und Formen auszubilden, wobei berühmte Namen ins Spiel kommen: Eugène Boudin, William Turner, Camille Pissarro- aber auch Paul Gauguin, Auguste Renoir - und in erster Linie der hier mit Kultstatus begeistert gefeierte Claude Monet. Unglaubliche Lebensleistung und Durchhaltevermögen verhalfen gerade seinen berühmten Seerosenbildern zum Durchbruch, deren Preise in der Jetztzeit schwindelnde Höhen von leicht mehr als 10 Millionen Pfund erreichten- ab und an aber auch wesentlich mehr.

Der Name Monet ist untrennbar verbunden mit seinem Haus in Giverny, wo er neben dem Ausbau des herrlichen Gartens dessen wachsende Schönheit auf seine eigene Weise- letztlich impressionistisch - meisterhaft einfing. Ein Besuch lohnt sich auf jeden Fall!

Für Schulgruppen, die - vielleicht gar im Rahmen des Festivals- oder auch jederzeit mit einer Klassenfahrt in die Normandie ein überraschend schönes Ziel entdecken werden- bieten sich folgende Highlights an:
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Die Côte d'Azur - Nizza, das Zitronenfest und Menton

Mario

Die weltbekannte französische Stadt, welche direkt am Mittelmeer liegt, hat so einiges zu bieten. So zum Beispiel der 90 Meter hohe Colline du Château – oder auch einfach „der Schlossberg“ - welcher zu einer der beliebtesten Sehenswürdigkeiten der Stadt zählt. Am Abend empfehlen wir einen Spaziergang am Strand sowie einen Besuch der Vieille Ville - der romantisch beleuchteten Altstadt. Aufgrund der wechselhaften Geschichte der Stadt finden Sie nicht nur viele architektonische Stile hier vertreten. Es gibt hier auch viele Museen, welche über die einzelnen Episoden berichten. Dies und vieles mehr macht eine Klassenfahrt nach Nizza zu einem der beliebtesten Ziele in Frankreich.

Die Gegend um Nizza mit den exklusiven Städten St. Tropez, Monaco und Cannes ist mindestens genauso bekannt wie die Metropole selbst. Es gibt jedoch einen Ort, der bis jetzt ein Geheimtipp ist. Menton! Die Stadt ist nicht nur bekannt, weil es der erste Ort hinter der Grenze zu Italien ist, sondern auch für ihre malerischen Strände und neben dem charismatischen alten Zentrum auch für etwas ganz besonderes - das "Fête du Citron" - ein Fest, welches seit 1930 jedes Jahr nach der Zitronenernte stattfindet. Es ist nach der Formel 1 in Monaco und dem Karneval in Nizza die größte Veranstaltung an der französischen Mittelmeerküste, die jährlich zwischen Ende Februar und Anfang März um die 250.000 Menschen anzieht.

Im Übrigen: das „Musée National Marc Chagall“ zu Nizza feierte 2013 das 40-jährige Jubiläum. Zu sehen gibt es über 250 Exponate, welche aus einer Spende im Jahre 1972 hervorgehen. Darunter befinden sich 5 Skulpturen, ein Keramikkunstwerk sowie jede Menge Gemälde. Marc Chagall lebte nicht nur eine Zeit lang in Frankreich, wo er zu den berühmtesten Künstlern zählt, sondern während des 2. Weltkrieges auch in den USA. Neben dem Museum in Nizza können Sie seine Werke zum Beispiel auch in Zürich und in Mainz bestaunen, denn in diesen Städten wurde der Künstler mit der Gestaltung von Kirchenfenstern beauftragt. Der im Jahre 1887 in Witebsk (heutiges Weißrussland) geborene Marc Chagall verstarb im Alter von 98 Jahren in Saint-Paul-de-Vence - das sich zwischen Cannes und Nizza befindet.


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Tallinn - Eine der schönsten Städte Nordeuropas

Mario

Die estnische Hauptstadt Tallinn ist mit ihren 400.000 Einwohnern zwar relativ klein, doch ist es das kulturelle und ökonomische Herz des Landes. Hier trifft auf gelungene Weise die Historie mit modernem Leben zusammen.

Zu den schönsten Sehenswürdigkeiten von Tallin gehört die Altstadt, die 1997 zur Liste der UNESCO Weltkulturerbe hinzugefügt wurde. Eine Besonderheit ist, dass die Altstadt in Ober- und Unterstadt aufgeteilt ist. In der Unterstadt bildet der Rathausplatz das Zentrum. Von der Aussichtsplattform des Rathauses hat man einen wunderbaren Blick über die Stadt, den Hafen und den Meerbusen.
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Pavel Janák und der tschechische Kubismus

Marco

Ab 1909 wurde Prag nach Paris zum zweitwichtigsten Zentrum des kubistischen Stils in Europa. Die kubistische Architektur, das Kunsthandwerk und Design machten den tschechischen Kubismus in Europa zu einer eigenständigen künstlerischen Stilrichtung. Als Begründer und der Theoretiker des tschechischen Kubismus gilt Pavel Janák.

Nach seinem Studium an der Tschechischen Technischen Hochschule in Prag und an der Akademie der Bildenden Künste in Wien bei Otto Wagner, wird Janák Mitarbeiter im Architekturbüro von Jan Kotera. Er tritt dem Künstlerverein Mánes bei und ist an der Gründung der Künstlergenossenschaft Artĕl beteiligt. 1911 verlässt Janák mit anderen Mitgliedern den Künstlerverband Mánes und wird Gründungsmitglied der Gruppe der bildenden Künstler (Skupina výtvarných umelcu) deren erklärtes Programm die Förderung des Kubismus als gestalterisches Prinzip in Kunstgewerbe und Architektur ist. 1912 gründet Pavel Janák gemeinsam mit Josef Gočar und Vlastislav Hofmann die Prager Kunstwerkstätten (PUD). 1914 schließlich ist Janák Gründungsmitglied des tschechischen Werkbundes. 1917 wird die Gruppe der bildenden Künstler (Skupina výtvvarných umelcu) aufgelöst. Die mitwirkenden Künstler treten wieder dem inzwischen erneuerten Künstlerverband Mánes bei. Pavel Janák und Josef Gočar entwickelten nun, aus dem Bemühen um nationale Identität der neuen Tschechoslowakischen Republik heraus, eine neue Stilform der Architektur - den Nationalstil, auch Rondokubismus genannt. Der Adria-Palast (1922-24) in Prag gilt als bedeutendstes Werk Janáks aus dieser Zeit. In den Folgejahren wird Janák Professor an der Kunstgewerbeschule in Prag, Vorsitzender des Tschechoslowakischen Werkbundes, Hauptarchitekt der Prager Burg und engagiert sich maßgeblich für den Denkmalschutz.

Der Adria-Palast in Prag

Pavel Janák war äußerst produktiv. Das Haus Drechsel in Pelhřimov gehört zu den wegweisenden kubistischen Bauten. Er entwarf außerdem Vasen, Keramikdosen, Leuchter, Kaffee- und Teeservices, metallische Gebrauchsgegenstände und Möbel. Zu den schönsten gehören Janáks Ohrensessel aus der Möbelgarnitur für das Herrenzimmer der Familie Borovička von 1911/12, mit Trapezsitz, geknickten Beinen und dreieckigen Armlehnen und die Prismendose aus weißlichem Steingut, die an aus Papier gefaltete Origami erinnert und als Dekor schwarze Linien aufweist, die die Kanten der dreieckigen Polyeder betonen.

Auf der nächsten Klassenfahrt nach Prag können Sie die Werke von Janák entweder im Kunstgewerbemuseum, im Museum des tschechischen Kubismus oder - alternativ auch direkt den Adria-Palast entdecken.


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Das Middelheim Museum in Antwerpen

Marco

Fast genau vor einem Jahr - im Mai 2012 - eröffnete das Middelheim Museum inmitten des grünen Herzens Antwerpens nach umfangreichen Umbauarbeiten wieder seine Tore. In dem 30 Hektar großen Open-Air-Museum werden Kunstwerke, Statuen, Plastiken und architektonische Meisterstücke der wichtigsten Künstlern der modernen und zeitgenössischen Kunst gezeigt, darunter auch die Statue "Balzac" von Auguste Rodin aus Frankreich oder das Containerarrangemant "Orbino" von Luc Deleu aus Belgien.

Zu den vielen besonderen Neuerungen zählen zum Beispiel: Eine Erweiterung des Geländes des Open-Air-Museums um den wunderschönen Blumengarten des "Nachtegalenparks", zu dem das Museum gehört, wo viele der nicht permanenten Austellungen erfolgen sollen.

Die vollständige Renovierung und der Umbau des Middelheim Schlosses, dem Herzen des Museumsparks, das jetzt über einen großen neuen Empfangsraum verfügt. Hier können Sie sich nach Ihrem Rundgang durch den Park in der neuen Brasserie und dem neuen Museumsshop ausruhen, Kaffee trinken und ein paar Souvenirs erwerben. Zusätzlich entstand der halboffene Pavillion "Het Huis" in dem Sie viele der fragileren Exponate geschützt von Wind und Wetter betrachten können.

Weitere Exponate

Zudem konnte das Museum wieder einige Kreationen der bedeutensten Künstler der Neuzeit wie die Skulptur "Bidon Bleu" von Roman Signer aus der Schweiz, das Wasserpiel "Poëzie" von Philippe Van Snick aus Belgien, oder "Die Brücke ohne Namen" von Ai WeiWei aus China, in seine permanenten Austellung von jetzt mehr als 400 Exponaten aufnehmen.

Da das Museum auf dem Gelände des öffentlichen Nachtegalenparks 1950 im Zuge einer Internationalen Skulpturen Austellung und der daraus resultierenden großen Resonanz in der Bevölkerung Antwerpens entstandt, ist der Eintritt in das Open-Air-Museums ganzjährig frei. Heutzutage finden im Middelheim Museum zweimal jährlich interessante Wanderaustellungen renommierter internationaler Künstler statt.

Besuchen Sie diesen besonderen Museumspark doch während einer Klassenfahrt nach Antwerpen und schlendern Sie individuell durch diesen Garten der Künste oder lassen Sie sich während eines geführten Rundgangs in die Geschichte der Kunstwerke und ihrer Schöpfer einführen. Das Museum bietet auch die Möglichkeit an den Park per Audio Guide zu durchstreifen und sich die Route selbst auszuwählen.


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Vollständige Wiedereröffnung des Rijksmuseum in Amsterdam

Marco

Das Rijksmuseum Amsterdam - eines der bedeutendsten Museen in den Niederlanden - eröffnet seine Tore nach 10-jähriger Renovierung erneut für Besucher.  Natürlich war das Museum keine 10 Jahre geschlossen - aber das ganze Museum war in den letzten Jahren nie für Besucher zugänglich, weil sich bestimmte, wechselnde Teilbereiche immer in Renovierung befanden. Momentan jedoch - seit dem 18. März 2013 - ist das Museum komplett geschlossen, bis es am 13. April 2013 endlich seine Tore wieder komplett für die Besucher öffnet.

Dieser Monat Zeit wird vom Museum für den Umzug der Glanzstücke - also der wertvollsten Bilder - in das renovierte Hauptgebäude genutzt. Das runderneuerte Gebäude kann mit einer spektakulären Eingangshalle, prachtvoll eingerichteten Sälen und chronologischer Präsentation der Exponate auftrumpfen.
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Rimini - das Haus des Chirurgen

Marco

Rimini - heutzutage hauptsächlich als Badeort bekannt - besitzt auch noch eine ganz andere Seite. So wurde die Stadt bereits 268 v. Chr. gegründet und kann deswegen auf eine bewegte, von den alten Römern geprägte Geschichte zurückblicken. 1989 stieß man bei städtischen Umbauarbeiten unerwarteterweise auf einen Mamorfußboden. Archäologen übernahmen das Gebiet und entdeckten unter der Piazza Ferrari die historischen Überreste eines Hauses aus dem 2. Jahrhundert.

Der Fund war unglaublich! Man fand über 150 verschiedene Instrumente, die chirurgischen, pharmakologischen und therapeutischen Zwecken dienten und stellte fest, dass das Haus nicht nur über einen Wohnbereich, sondern sogar über Räume für den Empfang, die Untersuchung und Heilung von Patienten verfügte. Durch die Untersuchung der Fundstücke konnten die Archäologen zweifelsfrei feststellen, dass hier ein Arzt aus Griechenland praktiziert haben muss! Dass die gefundenen Instrumente vor allen Dingen bei Knochentraumata und Wunden Verwendung fanden, lässt vermuten, dass es sich um einen Militärarzt gehandelt hat.
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Josef Gočár und der tschechische Kubismus

Marco

Prag ist ein Mekka für Architekturfreunde. Der Kubismus in Prag ist wenig bekannt und doch finden sich mitten in der historischen Altstadt Prags weltweit einzigartige Beispiele der kubistischen Architektur.

Kubismus kennt man in erster Linie in der Malerei und eventuell noch in der Plastik, aber in der Architektur? Pablo Picasso und Georges Braque in Frankreich waren seine Protagonisten in der Malerei. Das war schließlich auch die Quelle der Inspiration für die jungen Prager Architekten um Pavel Janák, Josef Chochol, Josef Gočár und Vlatislav Hofmann. Entdecken kann man die ab 1910 entstandene ganz eigene Architekturrichtung des tschechischen Kubismus bei einer Klassenfahrt nach Prag. Sie zeichnet sich vor allem durch ihre geometrischen Grundformen, wie den Würfel und den Kristall aus.

Die Zeit des tschechischen Architekturkubismus währte zwischen 1910 und 1914 und damit nur sehr kurz und wurde durch den ausbrechenden 1. Weltkrieg jäh beendet. Aber er lebte nach dem Ende des Krieges im so genannten Rondokubismus fort. Der Rondokubismus war eine Reaktion auf den, mit der Gründung der Ersten Tschechoslowakischen Republik 1918 aufkommenden Ruf nach einer nationalen Kunst. In ihm werden einige Elemente des Kubismus mit bekannten Ornamenten aus der tschechischen Volks- und Bauernkunst kombiniert. Von (halb-)runden beziehungsweise zylindrischen Ornamenten erhielt der Rondokubismus seinen Namen.

Josef Gočár gehörte zu den wichtigsten im Stil des Kubismus arbeitenden tschechischen Architekten. Nach seinen Entwürfen entstand 1911 - 12 in Prag die Ikone der kubistischen Architektur, das Kaufhaus Zur schwarzen Madonna am Ovocný trh (Obstmarkt). Die Außengestaltung beeindruckt mit kubistischen Elementen, die sich erstaunlich gut in die vorhandene barocke Bebauung einpassen. Heute befindet sich im ersten Stock ein Café mit nachgebildetem kubistischen Interieur. Außerdem befindet sich in dem Gebäude das Prager Museum des tschechischen Kubismus und im Erdgeschoss gibt es einen Laden mit Nachbildungen kubistischen Kunsthandwerks und Literatur zum Kubismus.

Im Stil des Rondokubismus hat Gočár 1921 - 23 die Legiobank geschaffen. Daher auch der Begriff Legiobankstil für Rondokubismus. Ornamente und ein reicher Figurenschmuck zieren die Fassade. Im Inneren beeindruckt die prachtvolle Schalterhalle. Auch in weiteren tschechischen Städten hat Gočár seine kubistischen Spuren hinterlassen, z. B. mit dem Kurhaus in Láznĕ Bohdaneč. Vor allem aber als Stadtplaner und Architekt in Hradec Králové.


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Das Rijksmuseum in Amsterdam

Marco

Das Rijksmuseum Amsterdam ist das größte Museum für Kunst und Geschichte in den Niederlanden - und international berühmt für seine bedeutende Sammlung. Speziell Malerei aus dem 17. Jahrhundert, eine umfassende Sammlung asiatischer Kunstobjekte und Artefakte der niederländischen Geschichte werden hier ausgestellt.

Geschichte des Museums

Das Museum war noch nicht immer in Amsterdam ansässig. Bereits 1800 wurde es in Den Haag gegründet, um die Sammlungen der niederländischen Statthalter auszustellen. Der König Louis Bonaparte brachte es schließlich nach Amsterdam. Seit 1885 befindet sich das Museum in einem neogotischen Gebäude am Museumsplein - dort ist es noch heute. Das Museum unterhält übrigens eine eigene Bibliothek - die Rijksmuseum Research Libary ist die größte öffentliche Forschungsbibliothek zum Thema Kunstgeschichte in den Niederlanden. Der Webkatalog der Bibliothek umfasst derzeit ca. 140.000 Monografien, 3.200 Fachzeitschriften und 20.000 Kunstverkaufskataloge.
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Florenz – ein Paradies

Marco

Florenz hat so viel zu bieten wie kaum eine andere Stadt: Jährlich wandeln Millionen Besucher auf den Spuren der Medici, von Michelangelo, da Vinci, Dante, Galileo Galilei, Boccaccio, Brunelleschi… Florenz lädt aber auch zum Shoppen in angesagten Mode- und Schuhgeschäften, zum Genießen in den urigen Ladenlokalen, eleganten Cafés oder Bars von einem Chianti, einem Cappuccino, deftigen Florentiner Speisen, von Cantuccini oder einem leckeren Eis ein. In den öffentlichen Gärten lässt es sich wunderbar Spazieren gehen und Picknicken. Ob Bildungsreise oder Genussreise, Florenz ist ein Paradies und hat für jeden etwas zu bieten. Auch deshalb ist die Stadt immer beliebter als Ziel für Kurs- oder Klassenfahrten in die Toskana.

Santa Maria del Fiore

Das bedeutendste Bauwerk im Zentrum Florenz, das die Silhouette der Stadt dominiert, ist der gewaltige Dom Santa Maria del Fiore. Wie ein riesiger Ballon oder eine Zitronenpresse spannt sich die Domkuppel über die Dächer der Altstadt. Im 13. Jahrhundert von Arnolfo di Cambio entworfen, arbeiteten in der Folgezeit zahlreiche berühmte Baumeister daran. 1434 krönte Filippo Brunelleschi schließlich das Bauwerk mit seinem Aufsehen erregenden architektonischen Meisterstück, der Kuppel. Sie besteht aus zwei Schalen und trägt sich selbst. Am besten erschließt sich dem Betrachter diese architektonische Besonderheit, wenn er hochsteigt bis in die Laterne. Im Hohlraum kann man dabei ehemalige Schlafräume und sogar eine Kantine für die damaligen Arbeiter entdecken. Belohnt wird die Kletterpartie mit einem fantastischen Blick über Florenz.

Drei verschiedene Marmorfassaden bestimmen das Äußere des Doms: der weiße Marmor aus Carrara, der grüne aus Prato und der rote aus den Maremmen. Die finden sich auch an den Fassaden des Campanile, des Glockenturms, und des Baptisteriums, der Taufkirche des heiligen Johannes.
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Ravenna - Zauber der Mosaike

Marco

Die bezaubernden Mosaike aus dem 5. bis 7. Jahrhundert machten Ravenna weltberühmt. Fast jedes Kind in Italien kennt sie. Boccaccio, Hermann Hesse, Gustav Klimt und nicht zuletzt Dante ließen sich von Ravenna und seinen Kunstwerken inspirieren.

Hauptblütezeit von Ravenna

Ursprünglich eine Lagunenstadt direkt an der Adria, haben römische Kaiser sehr zeitig Ravennas strategisch günstige Lage erkannt. Durch Kaiser Augustus wurde der Porto di Classe zum zweitgrößten Flottenstützpunkt des Römischen Reiches. Anfang des 5. Jahrhunderts stieg die kleine Stadt zur Haupt- und Residenzstadt der weströmischen Kaiser auf, dann des Ostgotenkönigs Theoderich und später, im 6. Jahrhundert schließlich wurde Ravenna Hauptstadt des Kaiserreiches von Byzanz. In diesen Jahrhunderten erlebte Ravenna seine größte politische, wirtschaftliche und kulturelle Blüte. Bedeutende Bauwerke wie Kirchen, Grabmäler, Kapellen und Baptisterien mit zahllosen beeindruckenden Mosaikkunstwerken haben die Zeiten überdauert und künden noch heute von den Kaisern, ihrer Herrschaft, ihrem Reichtum, ihren Auseinandersetzungen... Sie gehören seit 1996 zum UNESCO Weltkulturerbe.
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Prag – Stadt der „Schwarzen Theater“

Jan

Prag – mit seinem abwechslungsreichen Programm und seiner hohen Bekanntheit gehört seit jeher zu unseren beliebtesten Zielen bei Klassenfahrten. Bei einer Stadtführung am Vormittag entdeckt man den Pulverturm, den Wenzelsplatz und viele weitere Sehenswürdigkeiten, am Nachmittag ist genug Zeit zur Besichtigung der Prager Burg. Doch was hat die „goldene Stadt am Abend zu bieten...? Die Stichworte „Image“, „Laterna Magika“ und „Animato“ seien nur als Anregung genannt. Es handelt sich hierbei um einige wenige der vielen atemberaubenden Schwarzlicht-Theater in Prag, die einen gelungenen Abend versprechen.

Eines der bekanntesten ist das „Laterna Magika“. Ihre völlig neue Theaterform wurde im Jahre 1958 erstmals aufgeführt und war von Beginn an ein Welterfolg. Die einzigartige Kombination aus Lichteffekten, Schauspiel, Tanz, Pantomime und Musik begeisterte schon tausende von Zuschauern. Das faszinierendste an diesen Stücken ist, dass die Künstler zum größten Teil auf die Sprache als Ausdrucksform verzichten.
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Katalonien künstlerisch entdecken

Kathleen

Für dieses Jahr haben wir eine ganz besondere Reise für Sie zusammengestellt. Fahren Sie mit uns nach Katalonien und erkunden Sie dort das berühmte Dalinianische Dreieck mit zahlreichen Hinterlassenschaften des berühmten Künstlers Salvador Dalí sowie die heimliche Hauptstadt Spaniens, Barcelona. Nicht nur für Kunstkurse ein absolutes Highlight! Der Maler Salvador Dalí í Domenech wurde 1904 in Figueras als Sohn eines Notars geboren und starb 1989 im selbigen Ort. Nach seiner Schulausbildung schrieb sich Dalí im Jahr 1922 an der Escuela de Bellas Artes in Madrid ein, von der er wegen seiner Undiszipliniertheit ausgeschlossen wurde. 1925 fand dann seine erste Ausstellung in Barcelona statt. Im Sommer 1929 lernte er seine Muse und große Liebe Gala kennen, ließ sich einige Zeit in Paris nieder und zog dann mit ihr nach Portlligat. In der Nähe von Gerona fand im August 1958 die Hochzeit zwischen Gala und Dalí statt. 1979 erfolgte eine große Ausstellung im Centre Pompidou in Paris, anschließend zog beide für einige Zeit nach New York um von dort aus nach Portlligat zurückzukehren. Als Gala starb, verlegte Dalí seinen Wohnsitz nach Pubol, wo er seine letzten Werke malte. Nach einem Brand bezog er die Torre Galatea, ein Gebäude neben dem Museum in Figueras. In der Kuppel des Museumstheaters wurde er auf eigenen Wunsch beigesetzt.
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Engelsburg- die Geschichte eines "wandelbaren Gebäudes"

Philip

Heute wollen wir uns mit einem der wohl beeindruckendsten Gebäude in Rom befassen. Es wurde von Kaiser Hadrian im Jahre 76 in Auftrag gegeben und 139 fertiggestellt. Die Engelsburg wurde nicht als ''Burg'' in Auftrag gegeben, sondern diente ursprünglich als Mausoleum für den Kaiser. Die militärische Aufgabe einer Burg wurde ihr zuteil, als man die Stadtmauer unter Leitung der Kaiser Aurelian, Honorius und Arcadius verstärkt hatte. Man integrierte also das solide gebaute Mausoleum als Zitadelle in die Befestigung. Als dann Ende 546 der Gotenkönig Totila Rom eroberte, erkannte Totila die Bedeutung der Burg zur Kontrolle der Stadt und baute sie aus diesem Grund als Stützpunkt aus.
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Venedig in Musik, Literatur und Kunst

Felix

Dies ist ein weiter Beitrag unserer Serie zum Thema Klassenfahrten nach Venedig. Für einen Überblick, klicken Sie hier.

Malerei

Die Kirche Santa Maria Gloriosa dei FrariVenedig war und ist  Heimat oder auch Wahlheimat wichtiger Künstler von Weltgeltung.  Hier wirkte u.a. der berühmte Maler Tizian. Er gilt als bedeutendster Künstler der venezianischen Hochrenaissance. Seine Werke zieren z. B. die Kirche „Santa Maria Gloriosa dei Frari“ in Venedig. Weitere berühmte Maler sind u. a. Tintoretto, Bassano oder Veronese – am Ende letzten Jahres zeigte sogar der Pariser Louvre eine Sonderausstellung über Venedigs Maler - wir berichteten. Statten Sie doch der Galerie dell'Accademia einen Besuch ab und überzeugen Sie sich selbst von der einzigartigen venezianischen Malerei.
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Die Lyonel Feininger - Galerie: der Schatz von Quedlinburg

Marco

Unser Aktueller Tipp für Klassenfahrten in den Harz: Direkt unterhalb des imposanten Schlossberges befindet sich die 1986 eröffnete Lyonel-Feininger-Galerie. Sie bietet einen reizvollen Kontrast zu der vor allem mittelalterlich geprägten Altstadt Quedlinburgs, die 1994 in die Liste des UNESCO-Welterbes aufgenommen wurde. Zum Künstler: Der deutsch-amerikanische Maler und Grafiker Lyonel Feininger (1871-1956) gehört zu den bedeutendsten Vertretern der "Klassischen Moderne" und zählt zu den außergewöhnlichsten Persönlichkeiten der Kunstgeschichte des zwanzigsten Jahrhunderts.
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Neu im Louvre- Ausstellung in der Napoleon - Halle

Robbin

Louvre am AbendSchulfahrt.de topaktuell: der Louvre in Paris hat seit kurzem etwas Neues zu bieten: Überaus beachtenswerte Ausstellung mit Titian, Tintoretto und Veronese...- seit 17.09.2009 und noch bis 4. Januar nächsten Jahres zeigt man Werke des 16. Jahrhunderts dieser großartigen Künstler - allesamt aus Venedig. Insgesamt 85 Meisterwerke aus den berühmtesten Sammlungen weltweit wurden dafür zusammengetragen! Es sei hier besonders auf unsere Sonderpreise für Paris im Winterhalbjahr hingewiesen. Schon für kleines Geld eine tolle Klassenfahrt buchen- hier sehen Sie unser Programm dazu: https://www.schulfahrt.de/klassenfahrt/frankreich/
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Rovereto - Wiege der Kunst in der Nähe vom Gardasee

Marco

Könnte man nicht während einer Klassenfahrt nach Italien verschiede Schwerpunkte aus unterschiedlichen Fächern greifen und einmal ganz abseits allerorten bekannter Wege zu einem besonderen LernErlebnis verweben?? Hier ein aktueller Vorschlag: Rovereto – mitten im Trentino: Neben der sehenswerten Altstadt mit ihren vielen Gassen, den romantischen Palästen mit uralter verborgener Geschichte und dem großen Kastell, bietet Ihnen diese reizvolle und vielen Deutschen nicht allzu bekannte Stadt auch eines der größten und wichtigsten  Kunstmuseen Italiens. Allerdings auf einem Sektor, der nicht gerade als „Italien-Typisch“ bekannt ist- und zwar der Modernen Kunst. Schulfahrt .de veranstaltet zahlreiche Fahrten in die Region, vor allem Klassenfahrten zum Gardasee. Derzeit stellt dieses einzigartige Kunstmuseum „MART“, die Ausstellung „Der kalte Krieg. Kunst und Entwurf in der geteilten Welt 1945 – 1970“ vom 28. März 2009 bis zum 26.Juli 2009 aus. Diese faszinierende Kunstausstellung, eine Ausstellung des Victoria und Albert Museum London in Zusammenarbeit mit MART, erforscht die Aspekte des Kalten Krieges. Der beherrschte oder beeinflusste zumindest auch weithin die Künste in jener Zeit, als die Welt zwischen Kapitalismus und Kommunismus, zwischen zwei verschiedene Auffassungen „der Modernität“ geteilt war. Diese Ausstellung bringt über 250 Gegenstände und Kunstwerke von den zwei Blöcken der „Geteilten Welt“ zusammen. Dazu gehören die Kunstwerke der Vereinigten Staaten, der Sowjetunion, des Vereinigten Königreichs, Kubas, West- und Ostdeutschlands, Italiens, Polens, Frankreichs und der Tschechoslowakei. Darunter befinden sich Ausstellungen von einem Sputnik im Astronautenanzug aus der Apollo- Mission bis zu den Filmen von Stanley Kubrick, von den Gemälden von Robert Rauschenberg bis zur Keramik von Pablo Picasso, von der Mode von Paco Rabanne bis zum Design von Charles und Ray Eames und von Dieter Rams. Zu bewundern sind auch einige typische Fahrzeuge aus der Nachkriegszeit wie zum Beispiel das P70 Coupè (nach dem IFA F 8 in Zwickau als Vorläufer des Trabant gebaut), der kleine Kabinenroller von Messerschmidt und DAS  „Moped“ des Westens- die Vespa. Nutzen Sie also die Gelegenheit- das MART ist aber natürlich auf jeder Schulfahrt ein besonderes Erlebnis für interessierte Gruppen.
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