Schlagwortarchiv: Geschichte

Die Pariser Métro - ein Wunderwerk der Technik

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Als Pariser Métro wird das U-Bahnsystem in der Hauptstadt Frankreichs bezeichnet. Die erste U-Bahn verkehrte in Paris um 1900 und sie wurde zur Weltausstellung im gleichen Jahr eröffnet. Heute wird die U-Bahn nicht nur von Reisenden und den Bewohnern Frankreichs genutzt. Auch auf einem Schulausflug nach Paris sind die U-Bahnen ein wichtiges und vor allem bequemes Fortbewegungsmittel. Zugleich dient die U-Bahn als ein interessantes und vielfältiges Ausflugsziel.

Rund um die Pariser Métro

Das U-Bahnsystem von Paris gilt mit seinen 303 Stationen und einer Länge von 219,9 Kilometern als eines der komplexesten weltweit. Die einzelnen Stationen verteilen sich quer durch die ganze Stadt und liegen immer nah beieinander. Kaum eine Station trennt mehr als 500 Meter von einer anderen.

Während Ihrer Klassenfahrt nach Paris lohnt sich eine Fahrt mit der Métro.


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Geschichte, Kunst, Städtereise, Studienfahrt, Technik

Die Hofburg in Wien

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Die Wiener Hofburg – gestern und heute

Die Hauptstadt unseres Nachbarlandes Österreich zählt auf den ersten Blick nicht für jeden zu den beliebtesten europäischen Zielen für eine Klassenreise.

Vollkommen zu Unrecht! Die Donaumetropole ist in Wirklichkeit eine der schönsten in Europa. Wien lädt zum Flanieren ein und bietet überraschend viel Modernität und Lebendigkeit. Kunst, Kultur und Geschichte erleben Sie dabei fast schon nebenbei.

Auch auf Zeitreise können Sie hier gehen. Allein die weit über 100 kleinen und großen Palais und Schlösser, die das Stadtbild prägen, sprechen eine deutliche Sprache. Über Jahrhunderte hinweg war Wien das Zentrum der Habsburger. Generationen von Herrschern der kaiserlich-königlichen Monarchie haben hier gelebt und regiert.

Die Wiener Hofburg

Doch nirgendwo ist so viel von dem ehemaligen Kaiserlichen Glanz zu spüren wie in der Wiener Hofburg. Heute wird der stattliche Gebäudekomplex als Amtssitz des Österreichischen Bundespräsidenten genutzt und beherbergt zahlreiche Museen sowie die Österreichische Nationalbibliothek. Ein Besuch des Hofburg-Areals will also gut geplant sein und bietet vielfältigen spannenden Stoff für eine Schulfahrt mit Geschichts- oder Kunstkursen. Auch Klassenfahrten mit jüngeren Jahrgängen sind gut mit einem Besuch der Wiener Hofburg zu verbinden. Denn die Geschichte der Habsburger ist so spannend und anekdotenreich, dass sich ihr kaum jemand entziehen kann.

Wandeln Sie auf den Spuren der Habsburger bei der Klassenfahrt nach Wien und schauen Sie mit Ihrer Klasse die Wiener Hofburg an.


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Geschichte, Klassenfahrt, Städtereise, Wien

Die Prager Burg (Hradschin) - Spiegel der europäischen Geschichte

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Erleben Sie die "Stadt der 100 Türme"

Prag, die Hauptstadt Tschechiens, ist definitiv ein ganz besonderes Ziel für Ihre Klassenfahrt. Egal ob der bekannte Altstädter Ring mit seinen bunten Barockfassaden, die nur für Fußgänger zugängliche Karlsbrücke oder die Prager Burg: Prag ist reich an kulturellen Schätzen und wird Ihnen während Ihrer Schulfahrt unzählige lohnenswerte Fotomotive bieten. Prag offeriert Ihnen aber auch zahlreiche romantische Plätze; vor allem die Ufer der Moldau sollten Sie unbedingt einmal besuchen. Versuchen Sie unbedingt, die Karlsbrücke in den Abendstunden zu besichtigen, wenn diese eindrucksvoll beleuchtet ist. Bekannt ist die Karlsbrücke für die zahlreichen Heiligenfiguren, welche diese rechts und links säumen.

Hradschin - die Prager Burg als eines der Highlights

So besonders ist die Prager Burg, weil es sich um das größte geschlossene Burgareal der Welt handelt. Die Gesamtfläche, auf welcher sich die Burg erstreckt, beträgt etwa 45 Hektar. Seit dem 9. Jahrhundert ist diese der ständige Sitz der Herrscher über Prag und damit eines der bedeutendsten Bauwerke der Stadt. Nicht nur die böhmischen Fürsten und Kaiser residierten hier, sondern seit dem Jahr 2018 auch die Präsidenten.

Kommen Sie mit uns auf Klassenfahrt nach Prag und besuchen Sie mit Ihrer Klasse die Prager Burg.


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100 Jahre Bauhaus in Thüringen

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Das Bundesland Thüringen ist reich an kulturell wertvollen Schätzen - besonders auch auf dem Gebiet der Architektur und auch des Kunstgewerbes. Neben der Kulturhauptstadt Weimar - mit der berühmten Bauhaus-Universität - ist in diesem Zusammenhang auch Dessau eine Studienreise wert, denn hier befindet sich das bekannte Bauhaus. Also bitte nicht verwirren lassen: Das Bauhaus hat seine Wurzel in Thüringen, eine der wichtigsten Wirkungsstätten ist Dessau, dann kommt Berlin und es wirkt weltweit: Architekten in aller Welt haben Bauwerke in diesem Geiste errichtet und den Stil auch durchaus verschieden interpretiert bzw. der Region angepasst.

Eines ist sicher: Keine Weltreise ohne Begegnung mit dem Bauhaus!

Die Geschichte des Bauhauses

Es wurde im Jahr 1919 von Walter Gropius gegründet. Unmittelbar nach den Schrecken des Ersten Weltkrieges war es Gropius ein Anliegen, einen neuen und modernen Menschen zu prägen. Das in Weimar gegründete Haus war zur damaligen Zeit eine echte Novität, denn es gelang auf beeindruckende Art und Weise, Kunst und Handwerk miteinander zu verbinden. Das Bauhaus war eine Kunstschule, an welcher Interessierte ihr Studium absolvieren konnten. Wer dieses anstrebte, musste drei verschiedene Stadien - die Vorlehre, die Werklehre und die Baulehre hinter sich bringen.
Dabei standen den Schülern so bekannte Lehrer wie Lyonel Feininger (Feiniger Galerie und Ausstellung in Quedlinburg unbedingt besuchen!!), Walter Gropius oder Paul Klee zur Verfügung; allesamt Künstler, die es zu Weltruhm gebracht haben und die wir heute noch kennen. Die Schüler arbeiteten in verschiedenen Werkstätten, denn das handwerkliche Geschick wurde am Bauhaus großgeschrieben. Zur Verfügung standen unter anderem eine Töpferei, eine Buchbinderei, eine Tischlerei und eine Metallwerkstatt. Insgesamt lernten am Bauhaus etwa 1.500 Schüler unter der Leitung von drei Direktoren, die alle denselben Grundgedanken verfolgten: Es ging um ein modernes Denken. Ziel war es nicht nur, das Handwerk zu ehren, sondern dies vor allem mit der Kunst zu verbinden.

Kommen Sie mit uns auf Klassenfahrt nach Weimar und besichtigen Sie mit Ihrer Klasse das Bauhaus-Museum.


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Geschichte, Klassenfahrt, Museum, Thüringen, Weimar

Paris - Auf den Spuren der Römer in Gallien und Paris

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Eine Fahrt in das gallische Lutetia - auf den Spuren der Römer durch Frankreich!

Endlich mal ein Beitrag zum Thema Sprachreise/ Kursfahrt Französisch/ Geschichte - der schon Grundschüler vom Hocker reißt!
Denn: Hier dreht sich alles letzten Endes um die geschichtlichen Hintergründe und erlebbare Überbleibsel der Abenteuer und Erlebnisse von Asterix & Obelix! Kommen Sie mit nach Gallien ...

Der lange Weg vom römischen Lutetia Parisiorum zum heutigen Paris

Spätestens seit den Comics „Asterix und Obelix“ von dem federführenden René Goscinny und dem Zeichner Albert Uderzo, ist Rom und Gallien wieder stark in das geschichtliche Interesse vieler, meist junger Menschen, gerückt. Da die Geschichten in mehr als 25 Sprachen übersetzt wurden, weiß jeder von dem gallischen Dorf, das sich Cäsar und Rom erfolgreich widersetzt hat, dank seiner Titelhelden Asterix und Obelix.

Wandeln Sie demnächst mit schulfahrt.de auf den Spuren der Römer mit der Klassenfahrt nach Paris und erleben Sie Geschichte von heute und einst in der französischen Hauptstadt.


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Geschichte, Klassenfahrt, Paris, Städtereise

Paris - Henri IV., Paris und die Hugenotten

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Paris - Henri IV. & die Stadt Paris (wer war dieser so wichtige König? Kurze spannende Einführung in die Hugenottenverfolgung! Spuren in Paris – was kann man heute sehen/ besuchen?)

Paris ist nicht nur ein beliebtes Ziel für eine Städtereise, auch als Ziel für eine Klassenfahrt eignet sich die Metropole an der Seine und Hauptstadt Frankreichs hervorragend. Den legendären Eiffelturm sollte man wenigstens einmal in seinem Leben gesehen haben. Doch auch das Louvre, eines der bekanntesten Museen der Welt, ist definitiv einen Besuch wert.
Schulklassen finden in der französischen Hauptstadt jedoch noch zahlreiche weitere Möglichkeiten der Freizeitgestaltung. Das Wachsfigurenkabinett Madame Tussauds ist ebenso eine Option wie das Disneyland Paris, welches sich vor den Toren der Stadt befindet.

Erleben Sie die Metropole an der Seine bei einer Klassenfahrt nach Paris.


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Prag- Der Altstädter Ring- Panoptikum einer Metropole

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Prag ist ein ideales Ziel für Ihre Schulfahrt, denn hier gibt es nicht nur zahlreiche kulturelle Highlights zu bestaunen, sondern auch kulinarische Genüsse zu entdecken. Prag ist eine der Metropolen Europas, die Ihnen besonders viel zu bieten hat und die damit recht vielfältig ist.


Während Ihrer Klassenfahrt nach Prag werden Sie einige bleibende Eindrücke bekommen.


Der Altstädter Ring, das Highlight in Prag par excellence

Der Altstädter Ring ist ein riesiger Platz mitten in der Altstadt von Prag und einer der zentralen Anlaufpunkte in der "Stadt der 100 Türme". Nicht nur Touristen begeben sich von hier aus gerne auf Stadtbesichtigung, auch dient er den Einheimischen als Treffpunkt. Der Platz ist etwa 9.000 Quadratmeter groß; dementsprechend viele Sehenswürdigkeiten gibt es zu entdecken.


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Prag - der Prager Frühling 1968

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Prag ist ein spannendes Ziel für eine Städtereise und wird Sie auch während Ihrer Klassenfahrt begeistern. Die Stadt an der Moldau wird als die "Stadt der 100 Türme" bezeichnet und punktet mit ihren Sehenswürdigkeiten wie Karlsbrücke, Prager Burg und Veitsdom. Doch auch die Prager Geschichte ist recht interessant; entsprechende Zeugnisse werden Ihnen überall in der Stadt begegnen.

Der Prager Frühling

Der Prager Frühling war eine Reformbewegung, die einen "Sozialismus mit menschlichem Antlitz" zum Ziel hatte. Solche Reformbewegungen kennt man natürlich bereits aus anderen Ländern und Epochen. In die Geschichtsbücher ging der Prager Frühling jedoch in erster Linie aufgrund seines gewaltsamen Endes ein. Kampftruppen aus der Sowjetunion, Bulgarien, Ungarn, Polen und sogar der ehemaligen DDR beendeten vor mehr als 50 Jahren die Bewegung.

Vor allem der Einmarsch der DDR in die Tschechoslowakei war prekär: Immerhin fuhren deutsche Panzer bereits während des Zweiten Weltkrieges in die Hauptstadt ein. Während des Prager Frühlings waren es insgesamt mehr als 6.000 Panzer, welche die Stadt belagerten. Hauptinitiator aber war die Sowjetunion: Das Land machte unmissverständlich deutlich, dass eine Abweichung vom kommunistischen Regime in keiner Weise gewünscht war.

Klassenfahrt Prag - Erleben Sie mit uns die Metropole an der Moldau!
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Amsterdam- die Geschichte des Anne-Frank-Hauses

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Amsterdam: Viel mehr als Tulpen und Kaffeehäuser

Planen Sie eine Klassenfahrt in die Hauptstadt der Niederlande Amsterdam, haben Sie eine gute Entscheidung getroffen. Das Grachtensystem, die schmalen Giebelhäuser und Sehenswürdigkeiten wie das Van-Gogh Museum machen einen Aufenthalt in Amsterdam so interessant. Amsterdam eignet sich jedoch auch hervorragend für eine Kursfahrt Geschichte, denn kulturelle Zeugnisse gibt es hier genügend.

Das Anne-Frank-Haus: Tauchen Sie ein in eine lebendige Geschichte

Das Anne-Frank-Haus steht in der weltbekannten Prinsengracht in Amsterdam. Seit dem Jahr 1960 können sich interessierte Besucher hier über das Leben der Anne Frank informieren. Das Museum zeigt Ihnen neben Fotos und Kurzfilmen auch original erhaltene Gegenstände. Das Zimmer, in welchem insgesamt acht Menschen sich etwa zwei Jahre lang vor den Nationalsozialisten versteckten, befindet sich in der Prinsengracht 263. Das Besondere: Dieses lag verborgen hinter einem beweglichen Bücherschrank. Annes Vater Otto Frank hatte in demselben Haus sein Geschäft. Seine Angestellten kannten das Versteck daher und versorgten Anne und ihre Familie mit Nahrungsmitteln.

Sie wollen die Sehenswürdigkeiten, die Grachten, das Nightlife sowie die Museen der niederländischen Hauptstadt live sehen? Dann ist unsere Klassenfahrt Amsterdam das Richtige für Sie und Ihre Klasse.


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Geschichte, Klassenfahrt, Amsterdam

Ein Elephant wird berühmt- das erste Haus am Platze (Hotel Elephant in Weimar)

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Bei Klassenfahrten nach Thüringen ist besondes Weimar als unumstrittene Kulturhauptstadt des Bundeslandes hervorragend geeignet.

Die liebenswerte Stadt bietet eine Fülle an interessanten Sehenswürdigkeiten:
Im Herzen Thüringens gelegen, können Sie während Ihres Aufenthaltes nicht nur die Wohnhäuser von Goethe und Schiller, sondern auch mehrere bedeutende Museen besichtigen.

Klassenfahrt Weimar - erleben Sie die Kulturhauptstadt Thüringens demnächst mit Ihrer Klasse!

Die wichtigsten Sehenswürdigkeiten in Weimar

Zwei der bedeutendsten Dichter Deutschlands überhaupt - Goethe und Schiller - lebten und arbeiteten in der Stadt. Dementsprechend kann man noch heute zahlreiche kulturelle Zeugnisse entdecken; eine Kursfahrt für den Deutsch- Kurs hierher ist der Klassiker für zahlreiche Schulen. Das wohl meistfotografierte Motiv ist das Goethe-Schiller-Denkmal. Hierbei handelt es sich um ein bronzenes Standbild, welches sich direkt vor dem Deutschen Nationaltheater und nicht weit entfernt vom Hotel Elephant befindet. Östlich der Altstadt befindet sich der Park an der Ilm. Dieser eignet sich nicht nur hervorragend zum Spazieren, auch finden Sie hier Goethes Gartenhaus.

Möchten Sie während Ihrer Klassenfahrt das Schloss Belvedere besichtigen, müssen Sie eine Busfahrt von etwa 15 Minuten einplanen, denn diese Sehenswürdigkeit liegt etwas außerhalb der Altstadt. Gleiches gilt für die Gedenkstätte Konzentrationslager Buchenwald; hier sollten Sie eine Busfahrt von 20 Minuten einplanen. Im Zentrum hingegen finden Sie eine Fülle an lohnenswerten Museen. Wichtig: Die meisten der Museen haben montags geschlossen: Dies sollten Sie bei der Planung Ihrer Klassenfahrt berücksichtigen. Am besten schließen Sie sich einer der Stadtführungen in Weimar (oder lassen sich als Gruppe von einem nur für Sie gebuchten Reiseleiter informieren), denn während dieser lernen Sie möglichst viele der Sehenswürdigkeiten kennen. Sie können wahlweise die Führungen "Auf den Spuren der deutschen Klassik", "Historische Stadtführungen", "Weimar und die Kunst" oder auch "Weimar und die Moderne" buchen.


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"Die EU ist museumsreif" - "Europäisches Haus der Geschichte"

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Ein Museum, dass Sie auf eine Reise durch die Geschichte Europas schickt, um im Anschluss über die Zukunft von Europa nachzudenken wurde am 06. Mai 2017 in Brüssel eröffnet – das "Europäische Haus der Geschichte".

In einer in den 30er Jahren erbauten Zahnklinik - frisch renoviert auf fast 5.000 qm - sind Sammelobjekte aus mehr als 35 Ländern zu sehen, die die Geschichte Europas greifbar machen. Mit einem Tablett in den 24 Amtssprachen, mit Videos und Audios ausgestattet, beginnt die Reise die europäische Einigung in den letzten 60 Jahren darzustellen. Das Museum möchte sich nicht als eine Aufzählung von Nationalgeschichten verstehen, sondern vielmehr ein Speicher für europäische Erinnerungen sein, um bei den Besuchern das Bewusstsein der europäischen Gemeinsamkeiten zu schärfen. Beginnend im 19. Jahrhundert „Europa auf dem Weg in die Moderne“, hat die Ausstellung jedoch ihren Schwerpunkt im 20. Jahrhundert, um die historischen Rahmenbedingungen des europäischen Integrationsprozesses nach 1945 zu erklären.


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Mit uns auf den Spuren deutscher Geschichte in Danzig – Neueröffnung am 23. März 2017

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Nach neun Jahren Bauzeit wurde das Museum des Zweiten Weltkriegs, welches sich in der Nähe des historischen Zentrums der Stadt befindet, am 23. März 2017 wiedereröffnet. Von Dienstag bis Sonntag, in der Zeit von 10 bis 17 Uhr, können Sie das in Polen politisch umstrittene Museum besuchen.

Die Ausstellung - in drei Blöcke unterteilt - „Der Weg zum Krieg“, „Der Horror des Krieges“ und „Der lange Schatten des Krieges“ - zeigt vor allem das Leid der Zivilbevölkerung. Tausende von Menschen haben ihr ganz privates Wissen und Teile ihres Familienbesitzes den Institutionen gespendet, sodass die Ausstellung 2000 Exponate enthält, die nicht nur von Historikern erstellt wurden. Dies macht das Museum zu einer authentischen Erzählung, sehr lebendig und voller Emotionen.

Ca. 240 moderne Multimedia-Bords ermöglichen es Ihnen Archivfotos, Aufnahmen und Video-Zeugnisse der Zeugen dieser Zeit anzusehen. Interaktive Karten von Schlachten ermöglichen es Ihnen, die veränderten nationalen Grenzen während dieses verheerenden Krieges nachzuvollziehen.


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Entdecke den Urmensch in Dir!

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Im Jahre 1994 machten Archäologen im Rahmen einer Rettungsgrabung im Schöninger Tagebau in der Region Helmstedt in Niedersachsen eine Entdeckung, die unser Bild des Urmenschen auf den Kopf stellte.
Es wurden zwischen 1994 und 1998 mehrere vollständige Holzartefakte aus der Altsteinzeit entdeckt. Die Schöninger Speere sind somit mit etwa 300.000 Jahren die bisher ältesten erhaltenen Jagdwaffen der Menschheit und machten ihre Finder in Fachkreisen weltbekannt. Inmitten eines Jagdlagerplatzes entdeckten sie mehr als 10.000 Knochen von Wildpferden sowie sieben Holzspeere, weitere Speerbruchstücke, eine Lanze und ein Wurfholz. Eine echte Weltsensation! Die Besiedlungsgeschichte Nordeuropas konnte nun erläutert und bewiesen werden. Planendes Handeln, Kommunikationsvermögen, technologische Fertigkeiten, ausgefeilte Jagdstrategien und ein komplexes Sozialgefüge gehörten somit zu den Fähigkeiten des Homo heidelbergensis.


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Neue Programmideen für Prag

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Schulfahrt.de stellt Ihnen heute in Zusammenarbeit mit unserer Prager Agentur zwei neue geführte thematische Touren für Ihre Klassenfahrt nach Prag vor:


Mystik in Prag, das Agneskloster und Prags Untergrund

Als erstes besuchen wir die imposante Jakobskirche, die schon im Jahre 1232 erbaut wurde. Wir erfahren, warum Reste von einem Arm in der Nähe der Jungfrau Maria Statue hängen, warum ein Adeliger unglücklicherweise in der Kirche lebend begraben wurde und wie ein Maler als Einziger irgendwie die Seuche überlebt hat.

Danach machen wir einen kurzen Spaziergang zum Agneskloster. Es wurde im Jahre 1234 von der Prinzessin Agnes von Böhmen gegründet. Sie beschützte die Schwachen, die Armen und die Kranken. Agnes gründete den einzigen tschechischen Mönchsorden der noch existiert, die Kreuzherren mit dem Roten Stern. Im Kloster befindet sich heute ein Teil der Nationalgalerie mit vielen fantastischen Ikonen vom Mittelalter. Viele von den frühen Herrschern liegen in der Klosterkirche begraben. Während des Besuches erklären wir, wie es im Jahre 1989 endlich gelungen ist, Agnes heiligzusprechen, und welche Bedeutung das heute für Tschechien hat.

Endlich erreichen wir den Höhepunkt der Führung, den Prager Untergrund. Sechs bis sieben Meter unter dem Alten Rathaus liegt die "Stadt unter der Stadt", in der Leute noch im 13. Jahrhundert lebten. Wegen der vielen Fluten hat man danach die Häuser mit Erde gefüllt und neue Häuser oben drauf gebaut. Die Mauern der romanischen Häuser sind viele Meter dick, um sich gut verteidigen zu können. Wir sehen auch viele Brunnen, da die reichen Bürger die da lebten, mit dem Wasser der öffentlichen Brunnen nicht zufrieden waren. Später wurden die Keller als Kerker und Folterkammern benutzt. Wir machen einen Spaziergang durch die alten Gänge und erfahren dabei, wie die Gefangenen unter sehr schlechten Bedingungen lebten.


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Gardasee – Hochsommer in mediterraner Landschaft

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Im Norden Italiens gelegen, befindet sich der größte See des Landes – der Gardasee. Dieser teilt sich in drei Regionen: Trentino-Südtirol (Provinz Trentino), Venetien (Provinz Verona) sowie die Lombardei (Provinz Brescia). Mildes Klima, Farbvielfalt und üppiges Grün geben der Landschaft Charakter.

Die Bildung des Sees geht auf die Eiszeit zurück, als sich die Gletscherzunge langsam durch die Alpen grub und so den heutigen See, mit seiner eindrucksvollen Landschaft, schuf.

Für Klassenfahrten ist die Region um den Gardasee geradezu ideal. Im Norden befindet sich die "Stadt der Limone" – das italienische Limone. Eine zauberhafte Stadt, mit bezaubernden kleinen Gässchen und Cafés, die zum Verweilen einlädt. Auf schnellem Weg gelangt man von hier mit der Personenfähre nach Malcesine mit seinem mittelalterlichen Schloss.

Malcesine bietet eine eindrucksvolle Altstadt, kleine Cafés und Restaurants laden zum Schlemmen ein. Auch in den Geschäften des Ortes lohnt es sich einmal hereinzuschauen und die landestypischen Produkte zu probieren oder auch als Souvenir für zu Hause mitzunehmen. Oberhalb des Ortes thront der Monte Baldo, welcher mit der Seilbahn von der Talstation aus erreicht werden kann. Oben angekommen, wird man mit einem traumhaften Blick über den Gardasee belohnt.
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Marseille - Historie trifft trendige und moderne Stadt in der Provence

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Mediterranes Flair, französischer Charme, atemberaubende Landschaft und Kultur mit in der Antike gegründeten Städten - das ist die Region Provence.

Die Stadt Arles sollte man bei einem Besuch der Provence nicht missen. Hier befindet sich neben historischen Zeugnissen antiker Pracht unter anderem auch das Amphitheater. Dieses wurde in damaliger, römischer Zeit für Gladiatorenwettkämpfe genutzt. Heutzutage trainieren hier Geschichtsstudenten zum besseren Verständnis das Leben und Arbeiten der Gladiatoren. Schauen Sie doch einfach mal vorbei, wenn Sie in der Nähe sind: vielleicht können Sie den Studenten beim Trainieren zusehen ...

Im Amphitheater von Arles...

Zum Beispiel bei einer Klassenfahrt in die Metropole der Region: nach Marseille. Sie kann auf eine lebendige Geschichte - welche mit der Gründung durch die Griechen begann - und diversen Museen aufwarten. Ein Highlight ist das 2013 eröffnete MuCEM: das Museum der Zivilisationen Europas und des Mittelmeers gibt einen Einblick über die Entwicklung der Zivilisation in Europa bis in die Neuzeit. Das zweitgrößte Fußballstadtion Frankreichs - das Stade Vélodrome - lockt vor allem Fußballbegeisterte an. Große Shoppingzentren, Discotheken, aber auch Festivals locken jährlich tausende - vor allem jüngere Besucher.

Wie Sie sehen ist in der Provence für jeden etwas dabei - fragen Sie am besten direkt bei unseren Länderspezialisten für Frankreich an!


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Normandie - eine der schönsten historischen Provinzen Frankreichs

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Schlemmen wie Gott in Frankreich. Die Normandie hat eine exzellente Küche, sie ist vor allem für ihre drei großen C's bekannt. Das sind Camembert, Calvados und Cidre. Natürlich gibt es noch weitere Köstlichkeiten, so zum Beispiel den Crêpe Normande, mit Zucker und Sahne sowie eventuell mit Apfelringen bedeckte Crêpes, welche mit Calvados am Tisch flambiert werden. Genießen Sie die einzigartige Landschaft der Normandie, wo auch die einzigartige Schule des Impressionismus entstanden ist. Hier können Sie an jeder Ecke Geschichte entdecken, von Wilhelm dem Eroberer über die Nationalheilige Jeanne d'Arc und den Wikingeranführer Rollo.
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Portugal: auf den Spuren von Vasco da Gama

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Portugal, oder besser die Portugiesisch Republik, liegt im Südwesten der Iberischen Halbinsel. Im Westen und Süden grenzt der Atlantischen Ozean, im Osten und Norden Spanien. Zum Land gehören die faszinierenden Inseln der Azoren und die "Frühlingsinsel" Madeira. Fernando Pessoa schrieb einmal über seine Heimat: "Was wir sind, können Worte oder Bücher nicht ausdrücken." Recht hat er, denn wenn man in Portugal auf Entdeckungsreise geht, begegnen einem im Norden, schroffe Berggipfel, entlegene Schluchten und terrassenförmig angelegte Weinberge, bis hin zu unberührten Stränden und sanften Hügeln im Süden.

Vasco da Gama

Eine der berühmtesten Persönlichkeiten Portugals ist Vasco da Gama, geboren um 1469 in Sines und gestorben am 24. Dezember 1524 in Indien – er war der Entdecker des Seeweges nach Indien. Auf seiner Entdeckungsreise verließ er am 8. Juli 1497 den Hafen Restolo in Lissabon mit seinem Flaggschiff. Er segelte durch den Atlantik, erreichte am 4. November mit seiner kleinen Flotte die St.-Helena-Bucht an der Westküste Südafrikas, umfuhr das Kap der Guten Hoffnung und landete am 25. November in der Mosselbaai. Nach einem weiteren Stopp in Mombasa erreichte am 20. Mai 1498 das erste europäische Schiff Indien, es wurde ein Handelsvertrag mit dem Zamorin von Calicut abgeschlossen und am 8. Oktober stach das Schiff voll beladen mit kostbaren Gewürzen die Heimreise an. Vasco da Gama landete am 9. September im Hafen von Lissabon - ein triumphaler Empfang wurde ihm daraufhin bereitet.

Die Hauptstadt Lissabon

Die Hauptstadt Lissabon, auch "Stadt des Lichtes" oder "Die Schöne am Tejo" genannt, hat ca. 500.000 Einwohner und liegt im Westen des Landes. Die weltoffene, moderne und dynamische Metropole verzaubert ihre Besucher mit prächtigen Palästen und Klöstern, verträumten kleinen Gässchen und Treppen, malerischen Winkeln und Plätzen. Aber auch der Spaß kommt in Lissabon nicht zu kurz, angesagte Klubs und Restaurants rund um das Tejo-Ufer laden zum Feiern und verweilen ein. Bei einer Stadtrundfahrt werden den Gästen die wunderschönsten und beeindruckendsten Sehenswürdigkeiten näher gebracht, z. B. "Palácio National de Belém" - der ehemalige Königssitz ist heute Regierungsgebäude, "Catedral Sé Patriarcal" - die älteste Kirche Lissabons wurde ab dem Jahre 1147 erbaut und die "Ponte Vasco da Gama" - diese Brücke ist nach dem berühmten portugiesischen Seefahrer Vasco da Gama benannt und wurde anlässlich der EXPO 98 zur Verkehrsentlastung gebaut.

Ein architektonisches Meisterwerk ist die Brücke "Ponte de 25 Abril", also die Brücke des 25. Aprils, auf dieser fahren oben Autos und unten Eisenbahnen und Güterzüge. Großgeschrieben wird in Lissabon Fußball - Benfica Lissabon bekam vom Guinnessbuch den Weltrekord als mitgliederstärkster Fußballverein bestätigt - eine Besichtigungstour durch das Stadion, welches für 65.000 Zuschauer Platz bietet, ist für Begeisterte natürlich ein Muss.

Reisen Sie mit uns in die Weltmetropole Lissabon und erleben Sie das einzigartige Flair der portugiesischen Hauptstadt hautnah!


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Auf den Spuren der Ghibellinen und Guelfen

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Lassen Sie sich von uns in eine rund 800 Jahre alte Geschichte zweier Gegner einladen. Der im Artikel beschriebene Streit zwischen Kirche und Kaiserreich, welcher sich für Kursgruppen am besten auf einer Klassenfahrt nach Bologna durchleuchten lässt, war eines der aufregendsten Ereignisse Europas. Um 1220 n. Chr. spaltet die Weltanschauung zweier Gruppen die Gemüter. Diese nannten sich Ghibellinen und Guelfen. Die Ghibellinen, meist Adelsangehörige, leiten sich von der württembergischen Hohenstaufenstadt Waiblingen ab. Diese hielten sich der Politik und den Entscheidungen des Kaisers verbunden. Die Guelfen leiten sich von den Rivalen des schwäbischen Geschlechts Hohenstaufen, den fränkischen Welfen, ab. Sie standen hinter dem Papst und seinen Entscheidungen. Nun waren die Allianzen nicht all zu leicht auseinanderzuhalten, da es viele Guelfen gab, die sich dem Kaiser anschlossen, wenn es in ihrem Interesse war. So unterschied man  bei den Guelfen in zwei Richtungen.
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Heeresgeschichtliches Museum Wien

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In der Nähe des Südbahnhofes, im Arsenal Wien, einem ehemals militärischen Gebäudekomplex, befindet sich das Heeresgeschichtliche Museum. Zwischen 1850 und 1856 wurde das Haus im maurisch-byzantinischen und neugotischen Stil nach Plänen von Ludwig Förster und Theophil Hansen erbaut und gilt heute als eines der ältesten Museumsbauten der Stadt. Neben einer Vielzahl an Informationen über die Militär- und Kriegsgeschichte des Landes Österreich finden Sie zahlreiche Ausstellungsstücke über Technik, Naturwissenschaft und Kunst. Im Vordergrund steht die Geschichte der habsburgischen Armee und Kriegsmarine vom 16. Jahrhundert bis 1918 sowie der Zerfall der Monarchie im Jahr 1945. Exponate wie Rüstungen, Panzer im Garten, Flugzeuge, verschiedenste Waffen, Uniformen, Fahnen, Gemälde, Fotografien und Schlachtschiffmodelle können bestaunt werden.

Der wohl wichtigste und bekannteste Raum des Heeresgeschichtlichen Museums ist der Saal V. Hier werden die geschichtlichen Ereignisse zwischen 1867 und 1914 gezeigt. Am 28. Juni 1914 hielten Erzherzog Franz Ferdinand und seine Frau einen Besuch in der damaligen Hauptstadt Bosnien-Herzegowinas, in Sarajevo, ab. Die Untergrundorganisation "Mlada Bosna" und die serbische Geheimorganisation"Schwarze Hand" planten an diesem Tag ein Attentag auf Franz Ferdinand. Nach einem bereits fehlgeschlagenen Versuch, tötete ein 19-jähriger Schüler das Paar mit Pistolenschüssen. Heute kann im Heeresgeschichtlichen Museum das Automobil, in welchem die beiden erschossen wurden sowie die blutige Uniform des Thronfolgers besichtigt werden.

Neugierig geworden? Eine Klassenfahrt nach Wien bietet neben dem Heeresgeschichtlichen Museum auch noch weitere Bauten der Habsburger Monarchie (z. B. die Hofburg mit Kaiserappartements und Schatzkammer). Mehr Details zur Reise nach Wien und dem enthaltenen Programm erhalten Sie auf unserer Website oder im direkten Gespräch mit dem Ansprechpartner.


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Dänemark - Paradies der außerschulischen Lernorte

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Dänemark ist ein Paradies an außerschulischen Lernorten. Hier können Kinder und Jugendliche jeden Alters mit ihren Lehrern Erfahrungen machen, die zahlreiche Fächer wie Geschichte, Geografie/Erdkunde, Biologie, Physik …, hervorragend ergänzen. Für Schüler der 8. bis 10. Klasse eignet sich z. B. zur Ergänzung des Geschichtsunterrichtes eine Klassenfahrt nach Nordjütland. Hier lässt sich das  Museumcenter Hanstholm zum Thema 2. Weltkrieg entdecken.

Während der deutschen Besatzung im 2. Weltkrieg bildete der jütländische Fischerort Hanstholm das Herzstück des Atlantikwalls. Heute ist das Museumscenter mit Museumsbunker, Dokumentationscenter und Freigelände mit Feldbahn die Besucher-Attraktion Jütlands.

Der Atlantikwall, eine 5000 Kilometer lange Bunkerkette als Küstenbefestigung entlang der gesamten Atlantikküste von Kirkenes in Nordnorwegen bis zu den spanischen Pyrenäen, sollte die befürchtete Invasion der alliierten Truppen verhindern oder mindestens erschweren. Die in den 455 Bunkern in Hanstholm verschanzten deutschen Batterien Hanstholm I und II hatten, zusammen mit der Batterie in Kristianssand in Südnorwegen die Aufgabe, den Zugang zum Kattegat zu schützen und das Eindringen feindlicher Schiffe in die Ostsee zu verhindern.
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Auf Entdeckungsreise durch das deutschsprachige Prag der Jahre 1890 bis 1939

Marco

Das Prager Literaturhaus deutschsprachiger Autoren aus den böhmischen Ländern lädt mit seiner im vorigen Jahr eröffneten Dauerausstellung dazu ein, auf eine Entdeckungsreise durch das deutschsprachige Prag der Jahre 1890 bis 1939 zu gehen. Durch ebenjene Zeit, in der sich in Prag tschechische, deutsche und jüdische Elemente ganz selbstverständlich miteinander verwoben. Als Prag mit seinen Kaffeehäusern, Theatern, Zeitungen und nicht zuletzt wegen seiner Architektur als Ort der Inspiration - ähnlich wie Paris - Künstler und Literaten in seinen Bann zog. Hier lebten und arbeiteten so bekannte deutschsprachige Autoren wie Franz Kafka, Max Brod, Franz Werfel, Rainer Maria Rilke, Louis Fürnberg, F.C. Weiskopf oder der „rasende Reporter“ Egon Erwin Kisch. Aber es gab noch viel mehr Dichter, die heute vergessen sind.

Diesen vergessenen deutschsprachigen Schriftstellern und ihren Werken eine neue Heimat zu geben war der große Traum, die Idee von Lenka Reinerova. Die Granddame der deutschsprachigen Prager Literatur, die letzte deutschsprachige Erzählerin Prags. Sie war Initiatorin und Mitgründerin des Prager Literaturhauses.

Im Kabinett der Prager deutschsprachigen Literatur ist es besonders gelungen die Idee Lenka Reinerovas in einer interaktiven Ausstellung zum Anfassen und zum Entdecken umzusetzen. Wie ein gemütliches Wohnzimmer wirkt der kleine 34 Quadratmeter messende Raum. Zum Interieur gehören über 1000 Bände deutschsprachiger Autoren in Bücherregalen, die bis zur Decke reichen, alte Fotografien und Drucke, eine alte Schreibmaschine, die Taschenuhr von Egon Erwin Kisch, zeitgenössische Film- und Tonaufnahmen. In den Schrankwänden unter den Regalen finden sich aufschließbare Fächer und Schubladen voller Autorenkarteien.

Aber im Literaturhaus gibt es noch viel mehr Angebote: das Literaturcafé gehört dazu ebenso wie Vorträge, einem Stipendienprogramm für junge Autoren, Konferenzen, Fachvorträge, Autorenlesungen, die Präsentation neu veröffentlichter Bücher, Schreibwerkstätten und Rezitationswettbewerbe für Kinder und Jugendliche... Es ist ein Ort der Begegnung, des Austausches, der Entdeckung, der Inspiration. Es ist Heimstatt, Aufbewahrungsort, Ort wissenschaftlicher Arbeit, ein Literatur- und Begegnungszentrum. Ein Erlebnis, das bei der nächsten Klassenfahrt nach Prag einen kurzen Besuch wert ist.


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Aufstieg und Fall der stolzen Republik Ragusa

Marco

Ein bisschen hört es sich an, wie aus einer anderen Welt - Republik Ragusa…. Nie gehört, aber sobald der Name Dubrovnik fällt, kommt das Aha. Dubrovnik also, die Perle der Adria, das kroatische Athen, wie die mittelalterlich anmutende, über tausend Jahre alte Stadt mit ihren zahlreichen Sehenswürdigkeiten von Besuchern auch gerne genannt wird.

Die Republik Ragusa oder Republik Dubrovnik (beide Bezeichnungen existierten nebeneinander, war ein maritimer Stadtstaat, dessen Zentrum die Stadt Ragusa/Dubrovnik bildete. Sie erstreckte sich über ein zusammenhängendes Gebiet zwischen Neum und der Halbinsel Prevlaka sowie der Halbinsel Pelješac, den Inseln Lastovo, Mljet und den kleinen Archipel der Elaphiten mit der Hauptinsel Šipan. Die Republik Ragusa bestand vom 14. Jahrhundert bis zum Jahr 1808, bis sie von den napoleonischen Truppen aufgelöst wurde. Ihre Blütezeit erreichte die Republik im 15. und 16. Jahrhundert.

Politik und Handel in der Geschichte

Der Senat (Consilium rogatorum) war das politisch einflussreichste Organ der Republik. Seine 45 Mitglieder wurden jeweils für ein Jahr gewählt. Der Großrat, dem ausschließlich Mitglieder der Aristokratie angehörten, wählte den Senat und bestimmte die Gesetzgebung. Der Senat wählte den Kleine Rat. Aus dem ging der Rektor, das Oberhaupt der Stadtrepublik hervor. Das Besondere daran, er wurde monatlich gewählt. Der Leitspruch: Obliti Privatorum Publica Curate – Vergesst die persönlichen Angelegenheiten und kümmert Euch um das Wohl der Öffentlichkeit, steht noch heute über einer Tür des Rektorenpalastes, der zu den Hauptsehenswürdigkeiten der Stadt gehört und ein Museum beherbergt.

Diplomatisches und kaufmännisches Geschick sicherte der Republik mehrere Jahrhunderte lang ihre Souveränität, egal unter welcher Oberherrschaft sie gerade stand. Lange Zeit stand die Republik gegen Zahlung eines Tributes z.B. unter dem Schutz des Osmanischen Reiches. Ihre Handelsschiffe erhielten die Erlaubnis ins Schwarze Meer zu segeln. Nichtosmanischen Schiffen war das verboten. Dubrovnik entwickelte sich zu einem bedeutenden Handelshafen und sogar für Spanien waren ihre Schiffe unterwegs. Im 16. Jahrhundert war die Handelsflotte des Stadtstaates mit 160 Schiffen eine der größten im Mittelmeer. Das verheerende Erdbeben von 1667 und der Niedergang der Mittelmeerschifffahrt führten z u einer Krise, von der sich die Stadtrepublik nicht mehr richtig erholte. Die Stadt aber gibt es noch und sie ist wunderschön, ein kleines Paradies. Die autofreie Altstadt, umgeben von einer beeindruckenden Stadtmauer, birgt wahre Schätze, die unbedingt ansehenswert sind: bei einer Klassenfahrt nach Dubrovnik mit Schulfahrt.de.


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Sir Winston Churchill - politischer Abenteurer, Genießer, Nationalheld, Literaturnobelpreisträger…

Marco

Sir Winston Leonard Spencer-Churchill war zeitlebens eine schillernde Persönlichkeit - für London und Großbritannien. Auf den Eliteschulen die er besuchte, kam er mit dem autoritären Erziehungssystem nicht klar und er blieb mehrfach sitzen. Erst an der Militärakademie und in der Armee fühlte er sich zu Hause. Er erwarb eine profunde literarische Bildung und begann kurz darauf selbst zu schreiben. In den 1930er Jahren galt er als der bestbezahlte Kolumnist und Schriftsteller der Welt. 1953 wurde er für sein großes historisches Werk Der Zweite Weltkrieg mit dem Literaturnobelpreis ausgezeichnet.
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Fáilte! Welcome! Willkommen in Edinburgh

Marco

Die Stadt Edinburgh mit ihren ca. 450.000 Einwohnern wurde genau wie Rom auf 7 Hügeln erbaut und liegt an der Mündung des Flusses Forth. Sie ist als Hauptstadt von Schottland nicht nur politisches, sondern auch kulturelles Zentrum des Landes. Die Neustadt von Edinburgh, die ursprünglich nur 3 parallele Straßen besaß, liegt nördlich der Altstadt und wurde später nach Norden hin erweitert. Sie gilt als eines der besterhaltendsten Beispiele für georgianische Stadtarchitektur. Die gut erhaltene Altstadt hingegen besitzt bereits den Titel des Weltkulturerbes und beinhaltet unter vielen anderen Sehenswürdigkeiten Edinburghs das schon von weitem sichtbare Edinburgh Castle.

Edinburgh Castle – Verteidiger der Nation

Diese Verteidigungsanlage, die im Laufe der Jahrhunderte aufgrund von Angriffen und Belagerungen den neuen militärischen Bedürfnissen ständig angepasst werden musste, liegt auf dem 80 Meter hohen vulkanischen Hügel 'Castle Rock'. Nach dem Votadini Volk hieß die Festung zunächst 'Din Eidyn'. Als sie jedoch im Jahre 638 von den Angeln belagert und auch erobert wurde, änderte sich ihr Name aufgrund der Anglisierung in 'Edinburgh'. In den späteren Jahrhunderten musste das Castle vielen Angriffen, Belagerungen und Eroberungen standhalten, bis zur letzten Belagerung, die 1745 stattfand, als die Garnison gegen Bonnie Prince Charlie standhielt.
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Auf Goethes Spuren unterwegs am Gardasee

Marco

Italien, das war und ist für viele Menschen ein Sehnsuchtsland. So auch für Johann Wolfgang von Goethe. Schon als Kind träumte er davon einmal Italien zu bereisen und die Stätten des Altertums zu besuchen. Erst 1786 unternahm er aber tatsächlich seine erste Italienreise. Fast zwei Jahre war er unterwegs und klinkte sich aus seinem stressigen Alltag als Minister in Weimar aus. Er fühlte sich von der Arbeit erschöpft und ausgelaugt. Heute würde man sagen er litt unter „Burnout“. Das und seine komplizierte Beziehung zu der verheirateten Frau von Stein beeinträchtigten seine Kreativität. Er wollte einfach nur noch weg. Und so glich seine erste Italienreise eher einer Flucht.

Unter dem Namen Filippo Miller reiste er über den Brenner (Damals wohl kaum mit der Kutsche sondern eher zu Fuß zu bewältigen.) an den Gardasee. Hier stieg er zunächst in dem kleinen Städtchen Torbole ab. Er genoss die wunderbare Aussicht über den See und das Gebirge. Das Felsamphitheater, die Feigen- und Olivenbäume sowie das „nachlässige Schlaraffenleben“ der hier lebenden Menschen beeindruckten ihn, wie er in seinem Reisetagebuch „Italienische Reise“ festhielt.
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Der Koloss von Rhodos

Kathleen

Der Koloss war ein Geschenk der Rhodier an ihren Sonnengott Helios. Die Rhodier glaubten, dass Helios ihnen während Ihrer Kriegsführung gegen den makedonischen Feldherren Demetrios I. Poliorketes auf wundersame Weise geholfen habe: König Demetrios baute eine 30m hohe Belagerunsgmaschine mit Katapulten. Die Rhodier mussten dem Bau zusehen, ohne etwas dagegen ausrichten zu können. Nachdem sie Helios um Rat baten, riet dieser Ihnen zum Bau eines unsichtbaren Grabens vor der Stadt. In diesen Graben fiel die Belagerungsmaschine hinein und blieb wie erhofft stecken. Aufgrund ihrer Größe und des Gewichts konnte man sie nicht herausziehen. Als Dank errichtete man zu Ehren Helios´ die Kolossfigur, welche bereits in der Antike zu den 7 Weltwundern zählte. Für die Errichtung der Kolossfigur war Chares von Lindos verantwortlich, der sie in 12 Jahren Bauzeit errichtete. Jedoch stand die Statue nicht besonders lang: bereits 227 v. Chr. stürzte die riesige Figur während eines Erdbebens ein und wurde nicht wieder errichtet. Somit hatte der Koloss von Rhodos die kürzeste Lebensdauer aller 7 Weltwunder. Über Aussehen und Standort des Koloss existieren hauptsächlich nur Vermutungen. Bezüglich des Standortes gehen keinerlei Andeutungen aus den Quellen der Antike hervor. Das Helios-Heiligtum - das wichtigste Heiligtum im Stadtstaat Rhodos gilt jedoch als der wahrscheinlichste ehemalige Standort der Statue. Definitiv bekannt ist jedoch, dass der Koloss eine Höhe von 30 - 35m hatte und aus Bronze gegossen wurde. Zum Glück gibt es in Griechenland noch andere - bis heute erhaltene - antike Bauten zu betrachten. So zum Beispiel die Akropolis, die Sie auf einer Studienfahrt nach Athen entdecken können.
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Die Olympischen Spiele der Antike

Kathleen

Der heutige Beitrag unserer Griechenland – Serie befasst sich mit den Olympischen Spielen der Antike.

Disziplinen

Unter die Disziplinen der Olympischen Spiele fallen, wie heute auch, Leicht- und Schwerathletik. Dabei wird unterschieden zwischen dem Pentathlon, eine Disziplin, die auch als „Fünfkampf“ bezeichnet wird und das Diskus- und Speerwerfen, Springen, Laufen und Ringen beinhaltet. Leicht- und schwerathletische Elemente mischen sich bei dieser Disziplin, sodass ein harmonischer Körperbau gefördert wurde. Des weiteren gab es den Faustkampf, auch Pygme genannt. Besonders begehrt vom Publikum war hierbei das Pankration- eine Mischung aus Faust- und Ringkampf. Eine brutale und manchmal mit dem Tod endende Disziplin. Die letzten Disziplinen der Olympischen Spiele waren Pferde- und Wagenrennen. Diese wurden jedoch nicht, wie all die anderen Sportarten, im Stadion ausgeführt, sondern im daneben gelegenen Hippodrom. Beim Wettreiten hatten die Reiter keine Steigbügel oder Sättel, was noch mehr Schwierigkeit verlieh. Der Pferdesport war ein Privileg der Reichen, speziell des Adels. Beim Wagenrennen bzw. Wettreiten gewannen jedoch nicht die Wagenlenker oder Reiter, sondern die Besitzer der Pferde - so geschah es häufig, das Frauen als Gewinner dieser Disziplinen das Stadion verließen.
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Kreta: der Mythos von Knossos

Kathleen

In der Fortsetzung unserer Griechenland - Serie dreht es sich dieses Mal um den Mythos von Knossos. Knossos ist eine der größten antiken Metropolen der Insel Kreta mit einer Palastanlage aus minoischer Zeit. Sie zählt wohl zu den meistbesuchten Sehenswürdigkeiten der Insel. Bekannt geworden ist Knossos mit seinem Palast hauptsächlich durch den ihr zugrundeliegenden Mythos von König Minos.
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Das Orakel von Delphi

Kathleen

Der Nächste Teil unserer Griechenland – Serie dreht sich um die Mythen von Delphi und seinem Orakel. Die wohl wichtigste und bedeutendste Pilger- und Weissagungsstätte der hellenistischen Zeit war das Orakel von Delphi, welches sich am Fuße des Parnass-Gebirges in der Landschaft Phokis befindet. Dem Mythos nach schickte Zeus zwei Adler von je einem Ende der Welt los, die sich beide in Delphi trafen, weshalb der Ort auch als Mittelpunkt der Welt galt. Die Erdmutter Gaia vereinigte sich nach dem Goldenen Zeitalter mit dem übrig gebliebenen Schlamm der Erde und gebar daraufhin die Schlange Python, unter deren Schutz sie stand. Python hatte hellseherische Fähigkeiten und lebte in Delphi. Als Gaia der Frau von Zeus, der eifersüchtigen Hera, prophezeite, dass dessen Geliebte Leto Zwillinge gebären würde, schickte Hera die Schlange Python los, um Leto zu töten. Jedoch wusste Zeus diese Tat zu verhindern. Leto gebar die Zwillinge Apollon und Artemis. Nachdem Apollon erfuhr, dass Python seine Mutter töten sollte, übte er Rache an ihr und ermordete sie bei Delphi. Das Blut der Schlange floss über die komplette Stadt und übertrug damit die hellseherischen Fähigkeiten der Python auf Delphi. Damit wurde Gaia die Kontrolle über die Stadt entrissen.
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Die Höhle des Zeus auf Kreta

Kathleen

Der 2. Teil unserer Griechenland - Serie dreht sich um die Insel Kreta sowie den Göttervater Zeus. Südöstlich von Heraklion auf Kreta, nahe dem Ort Psychro, befindet sich der Legende nach die Geburtshöhle vom Gottvater Zeus. Dieser wurde von den Nymphen Ide und Adrastea mit der Milch einer Ziege großgezogen, während ihn die Kureten (9 waffenstarre Dämonen) vor dem Zorn seines Vaters Kronos beschützten. Kronos hatte aufgrund einer Prophezeihung des Orakels Angst, Zeus könne ihm einst seine Machtbefugnisse stehlen. Daher wollte er seinen eigenen Sohn verschlingen. Tatsächlich entmachtete Zeus später seinen Vater mithilfe seiner Geschwister. Bereits in jungen Jahren bestieg der Gottvater den Thron des Olymps. Sein langanhaltendes Wirken brachte nicht nur Anerkennung, sondern auch zahlreiche Kinder, die Zeus mit sterblichen Erdenbürgerinnen, sowie mit Göttinnen zeugte, hervor. Seine Brüder Hades (Gott der Unterwelt) und Poseidon (Gott der Meereswelt) herrschten gemeinsam mit ihm als Gott der Himmelswelt.
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Die Katharer – die gejagten Freunde Gottes

Rene

Übersetzt heißt Katharer: „Die Reinen“. Die Katharer selbst bezeichneten sich als „Gute Christen“. Jedoch lehrten sie das Christentum und die Ethik nicht, wie im Alten Testament festgeschrieben in Latein, sondern in französischer Sprache. Ihren Ursprung sollen die Katharer im Jahr 1000 gefunden haben. Ihr Ziel, den Glauben in ganz Europa zu verbreiten, konnten die Katharer lediglich bis in das Jahr 1330 verfolgen. Für die Glaubensbrüder und den Papst waren die Katharer ein regelrechter Dorn im Auge, da sie das Christentum „verunstalteten“ (andere Sprache, andere Ethik).
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Die Akropolis von Athen

Kathleen

Dieser Artikel gehört zu einer mehrteiligen Serie, die wir in nächster Zeit immer weiter fortführen werden. Es handelt sich dabei um eine Serie über das Antike Griechenland, die Übersicht aller Beiträge zum Thema finden Sie hier. Unter dem Begriff „Akropolis“ versteht man eine Festung, die sich auf dem höchstgelegenen Punkt einer Stadt befindet. In Griechenland gibt es mehr als nur eine Akropolis, jedoch ist jene von Athen die Herausragendste. Sie ist eine der bekanntesten Sehenswürdigkeiten in ganz Griechenland und wurde 1986 von der UNESCO als Weltkulturerbe ausgezeichnet. Als Wahrzeichen von Athen, geweiht für die griechischen Göttin Athene, steht die Akropolis für Humanität, Zivilisation und Demokratie. Nachdem die ursprüngliche Akropolis während der Perserkriege zerstört worden war, ließ Perikles unter Führung Pheidias' (berühmter Bildhauer seiner Zeit) von den Architekten Kallikrates, Mnesikles und Iktinos die älteren Teile der „Oberstadt“ neu bebauen.
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Malta - Die Chronik des Malteserordens

Marco

Wie bereits im letzten Blogbeitrag „Malta – eine Insel zwischen Geschichte und Moderne“ erwähnt, stand Malta während seiner langjährigen Geschichte unter der Herrschaft verschiedener Völker oder Oberhäupter – Nun möchten wir Sie speziell gern über den Johanniterorden/Malteserorden aufklären: St. John’s Co-Cathedral - errichtet vom MalteserordenGegründet wurde der Orden 1009 aus dem gefallenen Heer des ersten Kreuzzuges, welcher vor den Toren Jerusalems stattfand. Die heutige israelische Hauptstadt wurde zugleich zum Amtssitz des Ordens erklärt. Durch die Regentschaft des Sultan Saladin verlegte der Orden seinen Sitz in die Stadt Akkon, wo 1090 das erste Hospital außerhalb Jerusalems entstand. Wenig später war der Orden auch auf der Mittelmeerinsel Zypern vertreten.
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Spurensuche auf der Insel Malta

Marco

Lassen Sie sich entführen in eine traumhafte Inselwelt, die weitaus mehr zu bieten hat als Palmen, Strand und Meer. Die Inselgruppe Malta, Gozo und Comino versammelt auf eindrucksvolle Art und Weise verschiedene Kulturen und Religionen zwischen Europa, Afrika und der Arabischen Welt. Christentum, Islam und die Jüdische Religion hinterließen hier eine Sammlung von Geschichte und Architektur, die weltweit einzigartig ist. Auch für eine lohnende Sprachreise ist Malta geeignet, da die 2. Amtssprache Englisch ist. Sie erhalten einen tiefen Einblick in die Geschichte des berühmten Malteserordens und eine der größten Belagerungen, die die Insel je gesehen hat. Es ist also ein ideales Ziel um Erholung, Spaß, Geschichte und Sprachen in eine Klassenfahrt unterzubringen. Schulfahrt.de bietet Ihnen diese Möglichkeit. Ergreifen Sie Ihre Chance und machen Sie Ihre Klassenfahrt zu einem unvergesslichen Erlebnis.
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