Schlagwortarchiv: Deutsche Geschichte

Berlin - Auf den Spuren des kalten Krieges

Mario

Eine Klassenfahrt nach Berlin bedeutet eine Reise in eine der spannendsten Städte Europas. Keine andere Hauptstadt spiegelt so deutlich die Geschichte des letzten Jahrhunderts wieder. Berlin war einst das Symbol des sogenannten kalten Krieges. Die Teilung in Ost und West machte diese zum Brennpunkt des Konfliktes zwischen den unterschiedlichen Mächten und Systemen. Gleichzeitig wurde auch mit dem Fall der Berliner Mauer die Wiedervereinigung eingeleitet. Noch heute lassen sich diese Gegensätze und die ganz besondere Geschichte der Metropole erleben.

Die historischen Schauplätze wurden einerseits erhalten und mit Hilfe von Hinweisschildern dokumentiert, oder aber geschickt in das moderne Bild der Stadt mit eingebunden. Berlin versprüht dadurch zum einen die Freiheit der Moderne, wahrt aber andererseits auch großen Respekt vor seiner einzigartigen Geschichte. Lehrer und Schüler können auf einer Klassenreise in die Geschichten und Ereignisse rund um den kalten Krieg eintauchen und die ganz individuellen Erlebnisse der Bewohner und ihrer ehemals geteilten Stadt kennenlernen.


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Berlin, Deutsche Geschichte, Klassenfahrt

Bautzen: ein schiefer Turm & Jahrhunderte alte Wasserkunst

Mario

Die sächsische Kleinstadt Bautzen, welche auf eine über 1000 jährige Geschichte zurückblicken kann, hat für interessierte Gruppen allerhand zu bieten. Hier einige der Hauptgründe, warum sich eine Klassenfahrt nach Bautzen lohnt.

Der Schiefe Turm von Sachsen

Wer in nächster Zeit keine Gelegenheit hat nach Italien zu gelangen, aber schon immer mal den schiefen Turm von Pisa sehen wollte, hat auch in Deutschland ähnliche Möglichkeiten. Mit ca. 20 bekannten schiefen Türmen in unserem Land hat man auch hier gute Karten. Direkt an der Spree führt es uns nach Bautzen - einer großen Kreisstadt in Ostsachsen - wo man den Reichenturm findet. Wegen seiner Neigung von 1,44 Metern wird er als der „schiefe Turm von Bautzen“ bezeichnet. Dieses auf den ersten Blick synthetische Gebäude hebt sich von den anderen Gebäuden ab und wird täglich von staunenden Blicken der Leute, die den Turm nicht kennen, wahrgenommen. Wenn man erst einmal die Treppenstufen des 55,25 Meter hohen Turmes gemeistert hat, wird man mit einer wunderschönen Aussicht über die Stadt belohnt. Der Reichenturm hat eine umfangreiche und spannende Geschichte und ist ein Muss bei einem Besuch von Bautzen. Eine lange Zeit (im 17.- und 18. Jahrhundert) sah man anstatt des Turmes nur eine Ruine. Nachdem der Reichenturm mehrfach beschädigt, zerstört und niedergebrannt wurde, begann 1715 der Wiederaufbau mit einer massiven Bauweise des oberen Teils zur Sicherheit vor einer weiteren Zerstörung. Dass die Spitze des Turmes vom Lot abweicht, liegt einerseits daran, dass es aufgrund finanzieller Probleme an Materialien für den mehrfach neuerbauten Turm fehlte, sowie am hohen Gewicht des massiven Oberteils. Dies stellte man nach einer Untersuchung im Jahre 1747 fest.

Die Wasserkunst von Bautzen

Wenn man von der Bautzener Wasserkunst spricht, meint man 2 Gebäude: die Alte und die Neue Wasserkunst. Das 47 Meter hohe Siebengeschoss der Alten Wasserkunst aus massivem Gestein ist ein echter Blickfang für alle Besucher in Bautzen. Es ist ein Rundturm, welcher sich am Rande der Altstadt befindet. Schon im Jahre 1495 kam es zum Bau der ersten Wasserkunst, da die Stadt mit ihren 86 Brunnen nicht genügend Wasser für die gesamte Bevölkerung zur Verfügung stellen konnte. Leider brannte dieses Bauwerk 19 Jahre später ab. Dies war der Grundstein für den im Jahre 1558 fertiggestellten Turm, welcher die heutige Form der steinernen (Alten) Wasserkunst hatte.

Damals floss das Wasser der Spree mithilfe eines Wasserrades durch sämtliche Pumpen und Turbinen bis hin zum höchsten Punkt der Stadt. Als das Flusswasser für die Einwohner zu ungenießbar wurde, benutzte man das Grundwasser. Aufgrund des starken Bevölkerungszuwachses reichte der Wasservorrat nicht mehr aus. Daher wurde nach 4 Jahren Bauzeit, 1610 die Neue Wasserkunst mit einem 45 Meter hohem Turm fertiggestellt. Er befindet sich im Süden der Altstadt und wurde vor 10 Jahren umfangreich renoviert. Der über 450 Jahre währende Arbeitseinsatz der Neuen Wasserkunst endete 1965, da das Wasserwerk in Sdier, Bautzen durch eine Fernwasserleitung mit Trinkwasser versorgte. Doch die Arbeit des Wasserwerkes hörte nicht ganz auf. Etwa 30 Jahre später war der Wasserturm wieder in Betrieb.

Er dient heutzutage als Anschauung der Funktionsweise der ehemaligen Neuen Wasserkunst. Außerdem erfüllt er einen „kleinen Energiezweck“. Das ursprüngliche Wasserrad wurde gegen eine Turbine ausgetauscht, mit deren Hilfe etwas Strom durch die Wasserkraft der Spree gewonnen wird. Die Anlage kann bis zu 10 Kilowatt liefern. 50 Prozent des erzeugten Stromes werden im selben Gebäude verbraucht und die andere Hälfte wird in das öffentliche Stromnetz eingespeist. Das Besteigen des Turmes lohnt sich auch hier für jeden Interessenten. Sobald man die 184 Stufen bezwungen hat, kann man eine fantastische Aussicht über die Dächer der Stadt, bis hin zum Lausitzer Bergland genießen. Fahren Sie mit schulfahrt.de in das Gebiet der Oberlausitz und erleben Sie einen Tag Bautzen mit seinen Sehenswürdigkeiten aus einer aufregenden, mehr als 1000-jährigen, Geschichte!

Ein Kennertipp für Besucher der Stadt

Besuchen Sie nach dieser aufregenden Tour den „Eisdealer“ in der Goschwitzstraße. Wer keine Lust hat auf Aromastoffe und kalten Schnee ist hier genau richtig! Das frische Kugeleis aus eigener Herstellung hat neben seinen einzigartigen Sorten eine sehr gute Qualität. Egal ob Himbeer-Vanille, Mohn-Marzipan, Schoko-Chili, Frischkäse-Tomate-Zimt oder Pina Colada – mit über 100 Kugeleiskreationen ist man beim Eisdealer gut bedient.


Deutsche Geschichte, Klassenfahrt, Klassenfahrten, Sachsen

Geschichte zum Anfassen – Das DDR-Museum in Berlin

Mario

In der Karl-Liebknecht-Str. 1, direkt an der Spree, gegenüber dem Berliner Dom, kann man sie sehen, spüren, erleben, erfahren, entdecken, anfassen … die DDR, dem Alltag und dem Leben in einem untergegangenen Land nachspüren. Für die einen ist es Erinnerung, für den anderen neue Erfahrung, für alle - ein Erlebnis und eben Geschichte zum Anfassen im interkativen DDR-Museum bei einer Klassenfahrt nach Berlin.

Um an die spannenden Informationen, Bilder, Filme, Medien und Exponate zu gelangen, muss der Besucher selber aktiv werden – Schubladen herausziehen, Klappen und Türen öffnen, Hebel bewegen, Knöpfe drücken - ein Erlebnis für alle Sinne. All das ermöglicht in 27 Themenmodulen eine Zeitreise in die sozialistische Vergangenheit, einen umfangreichen Einblick in das reale Leben in der DDR, nicht nur eine oberflächliche Draufsicht – Bauen, Wohnen, Familie, Mode, Mauer und Grenze, Arbeit, Jugend, Bildung, Konsum, Staatssicherheit, Freizeit und Kultur, Urlaub, Armee, Partei, Umwelt, Strafvollzug, Wirtschaft, Berlin, Verkehr, Medien, Mode, Opposition … alles wird dargestellt.
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Bad Aachen, nie gehört…

Marco

und doch, irgendwie bekannt. Ja richtig, gemeint ist die Stadt Aachen. Wussten Sie, dass Aachen von alters her als Kurbad über Ländergrenzen bekannt ist? Der Name der Stadt Aachen leitet sich vom Altgermanischen Ahha her und bedeutet Wasser. Bereits die Kelten, nach ihnen die Römer und ebenso Karl der Große schätzten die über 30 Thermalquellen des Gebietes, ob ihrer heilenden bzw. lindernden Wirkung bei Rheuma und anderen Krankheiten. Aachen ist als staatliches Kurbad anerkannt und könnte den Namen Bad Aachen führen. Tut es aber nicht, weil die Stadt dann in Listen oder Verzeichnissen nicht mehr an erster Stelle genannt würde.

Geschichte

Aachen kann auf eine hoch interessante und wechselvolle Geschichte zurückblicken. Über 600 Jahre war Aachen Krönungsort der deutschen Könige. Zwischen 936 und 1531 bestiegen hier 31 Könige den Thron. Karl der Große begründete diese Tradition als er seinen Sohn hier krönen ließ.
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Herzlich willkommen in der Berliner Unterwelt!

Marco

Hunderte von Menschen, egal ob auf Klassenfahrt nach Berlin, als Bewohner der Stadt oder als gewöhnliche Touristen laufen täglich an einer grünen Tür im U-Bahnhof Gesundbrunnen vorbei, ohne zu ahnen, dass sich dahinter ausgedehnte authentische und geschichtsträchtige Räume verbergen. Noch heute ist dort unten zu spüren, wie unangenehm es einst gewesen sein muss, in den engen Räumen der Bunkeranlage eingezwängt zu sein; im Hintergrund das Surren der Lüftungsanlagen und das Dröhnen der Bomber am Himmel.

Der Verein

Der gemeinnützige Verein Berliner Unterwelten e. V. besteht seit 1997 und hat sich zum Ziel gesetzt, die Erforschung, Dokumentation und den Erhalt der unterirdischen Anlagen in Berlin voranzutreiben. Diese werden der Öffentlichkeit im Rahmen von verschiedenen Touren zugänglich gemacht.

Ein Luftschutzbunker im U-Bahnhof Gesundbrunnen wurde in vielen Tausend ehrenamtlich geleisteten Arbeitsstunden der Mitglieder wieder hergerichtet, rekonstruiert und zum „Berliner Unterwelten-Museum“ aufgebaut.


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Wilhelm II. – auf seinen Spuren in Berlin und Potsdam

Marco

Kaiser Wilhelm II.

Welche Spuren finden wir vom letzten deutschen Kaiser Wilhelm II. in Berlin und Potsdam? Konservative Orientierungen, Militarismus, imperiale Ambitionen, die Bestrebungen, Deutschland als Weltmacht zu etablieren, das Vorgehen gegen sozialistisches Gedankengut und ein Hang zur Selbstüberschätzung kennzeichneten Auftreten und Politik Wilhelms II. Seine Großmutter Victoria, Königin des Vereinigten Königreiches von Großbritannien und Irland, äußerte schon früh Bedenken ob seiner Reife und Erfahrung für das Amt des Kaisers.

Berlin

Auch Kunst und Architektur wurden von Wilhelm II. und dem imperialen Machtanspruch beeinflusst. Eine Vielzahl bedeutender Bauten in Berlin und Potsdam zeigt das noch heute anschaulich. Eine Klassenfahrt nach Berlin mit einem Ausflug nach Potsdam zeigt dieses Erbe eindrucksvoll auf. So ließ Wilhelm II. zum Gedenken an seinen Vater Friedrich III. das Kaiser-Friedrich-Museum, heute Bode-Museum in der Stadt erbauen. Der Berliner Dom sollte nach seinen Vorstellungen ein „Petersdom des Protestantismus“ werden. 1890 bis 1895 ließ er am Ku’damm zur Erinnerung an seinen Großvater Wilhelm I. die Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche errichten. Sie wurde im Zweiten Weltkrieg stark zerstört. Ihre Ruine wurde in den 60er Jahren in einen Neubau einbezogen. Der Reichstag wurde unter Wilhelm II. fertiggestellt und 1894 von ihm übergeben. Allerdings schenkte er dem parlamentarischen Treiben wenig Achtung und verspottete ihn gelegentlich als „Reichsaffenhaus“ oder „Schwatzbude“.

Potsdam


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DDR-Museen in Deutschland - eine "Zeitreise"

Marco

In den letzten Jahren sind in im Osten Deutschlands zahlreiche DDR-Museen entstanden, z.B. in Pirna, Dresden oder in Berlin. Hier geht es nicht um Ostalgie, Nostalgie oder Kitsch: es geht darum, ein differenziertes Bild vom Leben in der ehemaligen DDR zu vermitteln. Der Alltag wird gezeigt, wie er tatsächlich war und die Museen vermitteln damit ein Stück deutscher Geschichte.

Besonders empfehlenswert, weil am besten wissenschaftlich und pädagogisch aufbereitet, ist das DDR-Museum in Berlin. Warum nicht mal, bei einer Klassenfahrt nach Berlin einen Projekt-Tag zum Thema DDR einschieben und dabei alles abhandeln, was damit im Zusammenhang steht. Hier finden Lehrer Möglichkeiten ohne Ende, ein ganzes Stoffgebiet aus dem Geschichtsunterricht anschaulich und interessant gemeinsam mit ihren Schülern zu erkunden.


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Hanse an der Ostsee - Lübeck und Kiel

Markus Hoenicke

Zwischen Mitte des 12. Jahrhunderts und Mitte des 17. Jahrhunderts existierten Vereinigungen niederdeutscher Kaufleute, deren Ziel die Vertretung gemeinsamer wirtschaftlicher Interessen besonders im Ausland und die Sicherung der Meeresüberquerungen war. Die Bezeichnung für diese Gruppen war Hanse. Spätestens Mitte des 14. Jahrhunderts lässt sich eine Entwicklung von der „Kaufmannshanse“ zu einer „Städtehanse“ aufgrund der Einführung von gesamthansischen Tagfahrten (Hansetagen) nachweisen. Zu dieser Zeit schlossen sich die Hansestädte zusammen und vertraten die Interessen der niederdeutschen Kaufleute. Weiß und rot, die Farben der Hanse, sind auch noch heute Teil der Stadtwappen vieler Hansestädte. Die wichtigste Grundlage der Verbindung von fast 300 See- und Binnenstädten war die Entwicklung des Transportwesens vor allem zur See. Das ist auch der Grund, warum die „Kogge“ zum gemeinsamen Symbol der Hanse wurde. Eine der berühmtesten und auch ersten Hauptorte der Hansestädte war Lübeck. Meist wurden die Hansetage, an denen nur 70 von 200 zur Hanse gehörende Städten aktiv teilnahmen, im Rathaus Lübecks abgehalten. Die Stadt wurde 1143 von dem Grafen Adolf von Schauenburg auf einem von der Trave und der Wakenitz umgebenen eiförmigen Hügel gegründet. Die Wahl dieser günstigen Lage traf Adolf, da sie dadurch auf einer schwer einzunehmenden Halbinsel lag und sich in der Nähe eines schon bestehenden Handelsweges und einer Salzquelle befand. Um die zum Land zugewandte Seite zu sichern, errichtete Adolf eine Burg, wodurch die Sicherheit der Stadt gewährleistet wurde und deshalb noch mehr Kaufleute anzog.
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Auf den Spuren von Anne Frank - ein Rückblick zum Nationalsozialismus

Marco

Wer kennt es nicht oder hat es nicht schon einmal gelesen - das Tagebuch der Anne Frank?

© Anne Frank Zentrum/BerlinOft fällt es schwer Geschichte mit der Gegenwart zu koppeln. Wie kann vor allem die heutige Jugend nachvollziehen was damals geschah? Faktenvermittlung ist eine Seite, aber wo bleibt dabei der pragmatische Teil, der das erlernte Wissen verständlich und nachvollziehbar macht?

Die Antwort liefert das Anne-Frank-Zentrum in Berlin mit seinen vielseitigen Bildungsangeboten, die auf spielerisch-begeisternde Art an Jugendliche zwischen 4 und 18 Jahren vermittelt werden. Der unvergessliche Programmpunkt einer Klassenfahrt nach Berlin ist in Zusammenarbeit mit dem Anne Frank Haus Amsterdam entstanden.
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Geschichte hautnah erleben - die Burg Stolpen

Luise Apel

357 Meter hoch und prunkvoll verkleidet, sechs Türme und vier Innenhöfe – das ist die Burg Stolpen! Schon in früherer Zeit war die auf mächtigen Basaltfelsen erbaute Burg eine wichtige Machtstütze ihrer Eigentümer. Grund dafür ist die sehr günstige Lage an zwei sich kreuzenden Handelsrouten und die Nähe zur böhmischen Grenze. Blick auf die Burg Stolpen - von Klaus SchieckelWas aber hat die Burg Stolpen eigentlich so namenhaft gemacht? Um diese Frage zu beantworten, lohnt es sich, ein wenig in die Historie der Burg einzutauchen. Unter anderem zählte August I., bekannt als August „der Starke“, zu den Besitzern der Burg. Jeder der sich schon einmal mehr oder weniger mit seiner Persönlichkeit beschäftigt hat weiß, dass dieser Kurfürst und spätere König von Polen (dann August II.) kein Kind von Traurigkeit war. Aufgrund seines älteren Bruders, den er zu konkurrieren versuchte, wollte er immer schon gern ins Rampenlicht. Er liebte es im Mittelpunkt zu stehen und diese Eigenschaften verstärkten sich mit zunehmendem Alter. Neben prunkhaften Schmuckstücken, Gemälden und pompösen Festen liebte er es auch Frauen zu „sammeln“. Dabei selektierte er nicht zwischen reich und arm – nein, Kurfürst August I. vereinte praktisch 2 evolutionär geprägte Verhaltensweisen in sich: Er jagte - und er sammelte. Um seine Glaubwürdigkeit als Staatsmann nicht zu verlieren war er für die Außenwelt verheiratet. Hinter den Kulissen jedoch sammelte er Mätressen wie andere Briefmarken.
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Eifel - Trier - Luxemburg: Rundweg Römische Ausgrabungen

Marco

Im Westen Deutschlands befindet sich ein grenzüberschreitendes Mittelgebirge mit dem Namen Eifel, welches ein ideales Reiseziel für Schulklassen ist. Die Eifel liegt zwischen Aachen im Norden, Trier im Süden und Koblenz im Osten.
Zur Römerzeit war die Eifel ein bedeutender Wirtschaftsraum. Die Bodenschätze (Blei, Galmei, Eisen, Kalk und Steine zum Bauen) wurden abgebaut und der Handel profitierte von den römischen Fernstraßen, wie der Römerstraße Trier–Köln, die die Eifel durchquerten. Die Stadt Trier wurde vor mehr als 2000 Jahren unter dem Namen Augusta Treverorum (ab der zweiten Hälfte des 3. Jahrhunderts Treveris) gegründet und beansprucht den Titel der ältesten Stadt Deutschlands.
Heutzutage finden Sie hier großartige Bauwerke römischer Baukunst, so zum Beispiel die älteste Brücke Deutschlands - die Römerbrücke (oder auch Alte Moselbrücke genannt), das Amphitheater, die Barbarathermen, die Kaiserthermen, die Konstantinbasilika, die Porta Nigra, der Dom, die Igeler Säule und die Liebfrauenkirche. Schauen Sie sich diese alten UNESCO-Weltkulturerben doch bei Ihrer nächste Klassenfahrt nach Trier an.
Empfehlenswert ist auch ein Tagesausflug nach Luxemburg. Die Stadt Luxemburg ist die größte Stadt des gleichnamigen Großherzogtums, Verwaltungssitz des Distrikts und des Kantons und ist ein bedeutender Finanzplatz. Neben Brüssel und Straßburg ist Luxemburg der dritte Regierungssitz der Europäischen Union.
Auch hier gibt es viel Sehenswertes zu entdecken. Der Europäische Gerichtshof, die Festung Luxemburg, das Spanische Türmchen sowie die St.-Michaelskirche sind nur ein kleiner Teil der Sehenswürdigkeiten die Sie während Ihrer Klassenfahrt nach Luxemburg sehen und erleben werden.
Im Westen Deutschlands befindet sich ein grenzüberschreitendes Mittelgebirge mit dem Namen Eifel, welches ein ideales Reiseziel für Schulklassen ist. Die Eifel liegt zwischen Aachen im Norden, Trier im Süden und Koblenz im Osten. Zur Römerzeit war die Eifel ein bedeutender Wirtschaftsraum. Die Bodenschätze (Blei, Galmei, Eisen, Kalk und Steine zum Bauen) wurden abgebaut und der Handel profitierte von den römischen Fernstraßen, wie der Römerstraße Trier–Köln, die die Eifel durchquerten. Die Stadt Trier wurde vor mehr als 2000 Jahren unter dem Namen Augusta Treverorum (ab der zweiten Hälfte des 3. Jahrhunderts Treveris) gegründet und beansprucht den Titel der ältesten Stadt Deutschlands.
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