Katalonien – Costa Brava – Barcelona - auf den Spuren berühmter spanischer Künstler

Robbin

Katalonien mit seiner Hauptstadt Barcelona und seiner „wilden Küste“, wie Costa Brava übersetzt heißt, ist ein echter Geheimtipp für Ihre nächste Abi-, Kurs- oder Studienfahrt. Einige der bekanntesten spanischen Künstler lebten und arbeiteten in der Gegend und ließen sich inspirieren von der Landschaft und Natur, der Geschichte und Kultur… Entdecken Sie mit Ihren Schülern die surreale Kunst Salvatore Dalís in Figueras, seinem Geburtsort, in Pubol und Portilligat oder lassen Sie sich beeindrucken von der Architektur Antonio Gaudís in Barcelona.

Die Landschaft und Natur Kataloniens ist sehr vielfältig. Es gibt Gebirge, erloschene Vulkane, weite Ebenen und natürlich die Küstenlandschaft. Diese ist speziell an der Costa Brava, geprägt von kleinen Buchten und Stränden mitten in zerklüfteten Felsen der Gebirge, die parallel zur Küste verlaufen und mit kleinen beschaulichen Fischerdörfern dazwischen. Sie erstreckt sich auf 220 km zwischen französischer Grenze und Blanes. Die felsige Küstenregion ist mit Pinien-, Korkeichen- und Akazienwäldchen, Ginster, Rosmarien und Thymian bewachsen. Iberern, Karthager, Römer, Westgoten, Mauren, Juden, Franzosen… alle haben ihre Spuren in Katalonien hinterlassen. Wunderschöne geschichtsträchtige Altstädte wie z.B. die in Girona mit ihrem alten Jüdischen Viertel, den arabischen Bädern und der Kathedrale, die komplett erhaltene Stadtmauer von Tossa de Mar, alte Klosteranlagen wie die romanische Klosterruine von Sant Pere de Rodes, Ausgrabungen iberischer oder griechisch-römischer Siedlungen, alte Festungen und Burgen… zeugen von der wechselvollen Geschichte Kataloniens. Die Fülle der Sehenswürdigkeiten ist beeindruckend.

Besonderes Flair und Anziehungskraft hat nach wie vor der wohl schönste Küstenort an der Costa Brava - Cadaqués. Nicht nur Salvador Dalí erlag dem Charme des kleinen Ortes mit seinen gerade mal 2600 Einwohnern. Zahlreiche Künstler wie Max Ernst, Paul Eluard, André Breton, Walt Disney, Mick Jagger oder Gabriel García Márquez lebten hier oder besuchten den Ort. Trotz der geringen Größe von Cadaqués, gibt es eine Vielzahl von Museen und Ateliers. Das Museu Perrot-Moor und das Museu Muncipal de Cadaqués sind besonders sehenswert. Über mehrere Ebenen sind Werke von Salvador Dalí und anderen lokalen Künstlern ausgestellt.

Salvator Dalí fühlte sich dem Ort besonders verbunden. Portilligat, ein Dorfteil von Cadaqués, an einer wunderschönen Bucht mit Fischerbooten und Strand, diente Dalí über 50 Jahre als Inspirations- und Schaffensquell. Dalís dortiges Wohnhaus, die Casa Museu Dalí ist in dem Zustand gelassen worden, wie sie der Künstler 1982 nach dem Tod seiner Frau Gala hinterließ. Es bietet eine Fülle von sehenswerten Räumen und Inventar. Bei einem Gang durch die labyrinthartigen Wohnräume hat man manchmal das Gefühl, Dalí wäre eben noch da gewesen. Die bizarren Elemente seines Stils finden sich überall.

Weitere Werke des Künstlers können in Figueras und in Pubol, im „Schloss Gala“, dass er seiner Frau schenkte und wo sie 1982 begraben wurde, besichtigt werden. Um sein Werk entsprechend repräsentativ darzustellen, wollte Dalí seinen eigenen Tempel errichten. Auf den Trümmern des einstigen Stadttheaters in Figueras entstand das „Teatre-Museu Dalí“, in dem er schließlich auch seine letzte Ruhestätte fand. Den Besucher erwartet ein Feuerwerk surrealistischer Kunstwerke wie Gemälde, Fotografien, dreidimensionale Nachbildungen seiner Mae-West-Gemälde, Skulpturen, Installationen…, aber auch Werke anderer Künstler wie Breker, Fuchs, Wolf Vostell, Marcel Duchamp und Antonio Pichot. Die Schau ist einmalig, faszinierend, interessant und unterhaltsam.

In Barcelona, der katalanischen Hauptstadt, können Sie schließlich auf den Spuren des großen spanischen Architekten Antonio Gaudis wandeln. Seine Werke und sein einzigartiger Stil prägen das Stadtbild. Sein berühmtestes Bauwerk, die Sagrada Familia, die er leider nicht vollenden konnte und an der bis heute gebaut wird, ist das Wahrzeichen Barcelonas. Ein überwältigendes Kunstwerk, eine riesige Kirche, mit bis zu 115 Meter hohen spindelförmigen Türmen, komplexen und aufwendigen Verzierungen, kubistisch anmutenden Dächern und vielen weiteren ungewöhnlichen Stilelementen.

Die Casa Milà, Anfang des 20. Jahrhunderts von Gaudí errichtet, ist ein einzigartiger, bis ins Detail durchdachter Bau und so genial konstruiert, dass die Belüftung auf natürliche Weise, ganz ohne Klimaanlage zustande kommt. Die Wohnungen sind durch verstellbare Wände individuellen Wünschen anpassbar. Drei Innenhöfe lassen viel Licht in die Wohnungen. Seit 1984 gehört das Haus zum UNESCO Weltkulturerbe. Auch die 1904 bis 1906 von Gaudí umgebaute Casa Batiló gehört seit 2005 zum Weltkulturerbe. Sie beeindruckt durch seine wunderbar wellenartige, farbenreiche Fassade und seine ungewöhnlichen Gestaltungselemente. Auch der Park Güell wurde von Antonio Gaudí konzipiert und gebaut. Am Eingang erwartet die Besucher eine große Terrasse, von der man einen wunderbaren Blick über Barcelona hat. Im Park laden kleine Hügel und Terrassen, Skulpturen, Steinformationen und kunstvolle Mosaike zum Erkunden, Betrachten und Verweilen ein.

Natürlich hat Barcelona neben diesen imposanten Bauwerken noch viel mehr Sehenswürdigkeiten zu bieten, das Gotische Viertel, die Kathedrale, die bekannteste Straße Barcelonas die Flaniermeile La Rambla, die mittelalterliche Schiffswerft, zahlreiche Museen wie das Museu Picasso und das Museu Joan Miró – womit wir bei weiteren bekannten spanischen Künstlern wäre, und, und, und… Alleine für Barcelona sollte man sich ein paar Tage Zeit nehmen.

Interessante Angebote mit zahlreichen Programmbausteinen für Ihre Abi-, Kurs- oder Studienfahrt nach Barcelona oder/und Katalonien finden Sie unter www.schulfahrt.de


Kalender


MO
DI
MI
DO
FR
SA
SO