Florenz zwischen Kunstgenuss und Lebenslust

Robbin

Nirgendwo liegen Kunst und Kultur, Geschichte und Wissenschaft, Mode, Wein und Genuss, Handel und Handwerk, mediterranes Flair und Lebensart näher beieinander als hier, in der toskanischen Kunst- und Kulturmetropole Florenz. Ein Paradies für Kunstinteressierte, Genießer und Modefreaks gleichermaßen und sehr beliebtes Ziel für Klassen-, Kurs- oder Studienfahrten, z.B. mit www.schulfahrt.de.

Jährlich wandeln Millionen Besucher auf den Spuren der Medici, Michelangelos, Galileo Galileis, Leonardo da Vincis, Brunelleschis, Dantes, Boccaccios… Die großen Museen der Stadt sind regelmäßig ausverkauft. Deshalb, möglichst vorher Karten reservieren! Einheimische und Gäste genießen den toskanischen Chianti, deftige Florentiner Speisen oder einen Cappuccino in einer der zahlreichen Bars, den Ladenlokalen oder Cafés, das besondere Orangeneis bei „Vivoli“, der wohl bekanntesten Eisdiele der Welt, bummeln über die Plätze und durch die Gassen der Altstadt, die seit 1982 zum UNESCO-Weltkulturerbe gehört, durch die Gärten und Parks oder an den Ufern des Arno. Sie durchstöbern die berühmten Goldschmiedeläden auf der Ladenbrücke Ponte Vecchio, die Modegeschäfte von Gucci, dessen Firmensitz hier ist, von Prada, Pucci oder Robert Cavalli, die zahlreichen Schuhgeschäfte… Inmitten eines unglaublichen künstlerischen und geschichtlichen Erbes pulsiert das Leben der Stadt jugendlich und modern.

Die Silhouette der Stadt wird von dem gewaltigen Dom Santa Maria del Fiore dominiert. Wie ein riesiger Ballon oder eine riesige Zitronenpresse, spannt sich die Domkuppel über die Dächer der Altstadt. Die Kathedrale ist die viertgrößte der Welt. Ihre Ausmaße sind mit einer Gesamtfläche von 8300 Quadratmetern gigantisch Zusammen mit dem Campanile, dem Glockenturm, und dem Baptisterium, die Taufkirche des heiligen Johannes, bildet sie eines der großartigsten Kunstwerke der Welt. Im 13. Jahrhundert von Arnolfo di Cambio entworfen und begonnen, arbeiteten in der Folgezeit zahlreiche berühmte Baumeister am Dom. Von 1420 bis 1434 krönte Filippo Brunelleschi schließlich das Bauwerk mit seinem eleganten, Aufsehen erregenden architektonischen Meisterstück, der Kuppel.

Am besten erschließt sich dem Betrachter die architektonische Besonderheit der sich selbst tragenden Kuppel, die zwei Schalen, wenn er hochsteigt bis in die Laterne. Dabei stößt man im Hohlraum auf ehemalige Schlafräume und sogar auf eine Kantine für die damaligen Arbeiter. Belohnt wird die Kletterei mit einem fantastischen Blick über Florenz. Aufgrund der Einzigartigkeit der Konstruktion wird die Kuppel noch heute als Höhepunkt und technische Meisterleistung der Renaissance eingestuft.

Drei verschiedene Marmorfassaden bestimmen das Äußere des Doms: der weiße Marmor aus Carrara, der grüne aus Prato und der rote aus den Maremmen. Im Innenraum beeindrucken Strenge und Schönheit der gotischen Formen, der hochaufstrebenden Bögen und Pfeiler. Zahlreiche Skulpturen, die ehemals für die Domfassade bestimmt waren sowie andere Kunstwerke aus dem Dom, dem Glockenturm und dem Baptisterium befinden sich heute im Dommuseum. Die bedeutendsten Werke sind von Michelangelo, wie die Pietá, von Donatello, Arnolfo di Cambio und Luca della Robbia.

Auch am Campanile, dem Glockenturm, finden sich die drei Marmorarten. Er wurde von Giotto entworfen. Seine Außenfassade ist mit den verschiedenfarbigen Marmorintarsien, den Reliefkassetten und Skulpturen, besonders eindrucksvoll. Die Skulpturen wurden von Donatelli und anderen namhaften Künstlern gefertigt. 414 Stufen führen nach oben. Der herrliche Ausblick über das zauberhafte Florenz entschädigt für die Mühen des Aufstiegs.

Neben dem Campanile befindet sich das Baptisterium. Es ist eines der ältesten architektonischen Monumente der Stadt. Die Entstehungszeit kann nicht eindeutig datiert werden. Für das religiöse Leben der Stadt war das Baptisterium von zentraler Bedeutung. Bis ins 19. Jahrhundert wurden alle gebürtigen Florentiner hier getauft. Seinen Ruhm verdankt es den drei monumentalen Bronzeportalen. Sie stellen auf einzelnen Tafeln die Geschichte der Menschheit und ihre Erlösung dar. Die südliche und gleichzeitig älteste Tür, wurde vom Bildhauer Andrea Pisano geschaffen. Auf der nördlichen Tür, von Lorenzo Ghiberti entworfen, sind Szenen aus dem Neuen Testament, Kirchenväter und Evangelisten dargestellt. Die größte Beachtung findet das Ostportal. Ebenfalls von Ghiberti, stellt es Szenen aus dem Alten Testament dar. Es ist vollständig vergoldet. Michelangelo war so fasziniert von dieser Tür, dass er ihr den Namen Paradiestür gab. Im Inneren des Baptisteriums beeindruckt die achteckige Kuppel, die vollständig mit herrlichen Glasmosaiken geschmückt ist.

Die Stadt Florenz mit seinem beeindruckenden Dom und noch viel mehr können Sie auf Ihrer nächsten Klassen-, Kurs- oder Studienfahrt mit www.schulfahrt.de erleben und erkunden.


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