Louwman Museum

Mario

Kennen Sie schon die neueste Attraktion in Den Haag, das Oldtimer-Museum der Familie Louwman?

Nein, dann stellen wir Ihnen diese heute mal etwas näher vor!

Bevor wir jedoch zu der Ausstellung kommen, müssen wir erst klären, wann wir von Oldtimern sprechen. Damit ein Auto zu einem Oldtimer wird, müssen zwei Bedingungen erfüllt sein. Einmal muss das Auto mindestens 30 Jahre alt sein und zweitens muss es sich noch weitestgehend im Originalzustand befinden. Oft ist es deswegen für Sammler schwer Oldtimer zu restaurieren, da es nur noch wenige Originalteile gibt.

Jetzt zur Ausstellung: Die weltweit größte und gleichzeitig älteste private Oldtimer Ausstellung gehört, wie bereits erwähnt, der Familie Louwman und befindet sich in Den Haag. Das erste Fahrzeug der Ausstellung wurde 1934 gekauft und seitdem wurde die Sammlung immer erweitert. Der Überlieferung nach soll es sich dabei um einen 1914er-Dodge handeln. Selbst heute setzt der Sohn Evert Louwman die Sammlung fort und versucht die Lücken der fehlenden Autos zu füllen. Die Ausstellung wurde durch Evert Louwman erst ein offizielles Museum, denn vorher gab es keinen Ort, an den man alle Autos ausstellen konnte.



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Klassenfahrt, Niederlande, Louwman Museum

Der Ruhrpott auf dem Weg zur Metropole Ruhr

Mario

Wer meint, das Ruhrgebiet wäre langweilig, nur Schornsteine und Industrieanlagen, nichts los, der sollte unbedingt mal hinfahren und sich vor Ort eines Besseren belehren lassen. Immer mehr Touristen entdecken das Ruhrgebiet mit seinen vielfältigen Kunst-, Kultur- und Freizeitangeboten als lohnendes Ziel. Ehemalige Zechen, Kokereien und Stahlwerke werden als neue Orte für Kulturevents entdeckt und ausgebaut, Gasometer werden zu Ausstellungsräumen, Industriedenkmale zu angesagten Partylocationen… Alte Industriebrachen und Abwasserkanäle werden renaturiert, Landschaftsparks entstehen. Die einst größte Montanregion Europas ist heute auf dem Weg zur kreativen europäischen Metropole des 21. Jahrhunderts, zu einem Dienstleistungs-, Technologie- und Wissen- und vor allem Kulturstandort. Hunderte Kultureinrichtungen, Künstler und Kulturschaffende in der Region sind seit Jahren die Basis dieses Wandels und bilden eine der reichsten Kulturlandschaften Europas. Spätestens seit 2010 Essen, stellvertretend für die Region, Kulturhauptstadt Europas war, wird das Ruhrgebiet auch international als neue Metropole Ruhr wahrgenommen.


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Klassenfahrt, Zeche Zollverein, Ruhrgebiet

63 Jahre und noch heute ein Magnet - Plitvicer Seen

Mario

Was viele nicht wissen, die berühmten Filme von Winnetou wurden teilweise am Schauplatz der Plitvicer Seen in Kroatien gedreht ...


Mokassins an den Füßen und seine Silberbüchse immer bei der Hand, so kennen wir Winnetou. Der Häuptling der Mescalero Apachen bewies seinen Fans unter anderem bei dem Klassiker „Der Schatz im Silbersee“, dass er und sein Blutsbruder Old Shatterhand die Western Stars an sich sind. Karl (Friedrich) May, der diese Werke nieder schrieb wurde, 1842 in Ernstthal geboren und schrieb, seit er 32 Jahre war. Nach ihm wurden die Karl-May-Stiftung, der Karl-May-Verlag und sogar ein Museum benannt.

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Klassenfahrt, Plitvicer Seen, Karl Friedrich May

Berühmte Personen auf Hiddensee

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Auf der mit Abstand gelassensten Insel Deutschlands – Hiddensee – fühlten sich viele große Persönlichkeiten wohl – und das zu Recht! Kaum eine andere Insel ist so idyllisch gelegen, kein anderer Ort in Deutschland strahlt so viel Ruhe und Gelassenheit aus. Hier finden Künstler und Schriftsteller perfekte Voraussetzungen um den Geist, zu erfrischen und neue Ideen zu sammeln. Drei von Ihnen möchten wir Ihnen heute näher vorstellen: Gret Palucca, Asta Sofie Amalie Nielsen und Gerhart Hauptmann.

Gret Palucca Gret Palucca wurde 1902 in München geboren und kurze Zeit nach ihrer Geburt zog die gesamte Familie nach San Francisco. Nach Deutschland kehre sie erst 1902 zusammen mit ihrer Mutter zurück, beide ziehen nach Dresden. Sie erhält Ballettunterricht von Heinrich Kröller und Mary Wigman. Nach 1924 wurde sie zu einer der bekanntesten Tänzerinnen des Ausdruckstanzes und begann eine humorvolle und fröhliche Solokarriere.

1925 gründete sie die bekannte Paluccaschule in Dresden. Unter dem Regime der Nazis erhielt sie ein offizielles Tanzverbot und ihre Schule wurde unter eine andere Leitung gestellt. Doch sie tanzte weiterhin auf privaten Veranstaltungen. Gret Palucca war von 1965 – 1970 Vizepräsidentin der deutschen Akademie der Kunst.

Sie starb 1993 in Dresden. Die Tänzerin wurde auf der Insel Hiddensee beigesetzt, weil sie dort viele Sommertage verbrachte. Mit der jährlichen Tanzwoche im Juli ehren seit 1996 die Dresdner Studenten diese außergewöhnlich Frau, am Leuchtturm, auf dem Deich und am Strand.
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Klassenfahrt, Hiddensee, Gret Palucca, Asta Sofie Amalie Nielsen, Gerhart Hauptmann

Auf Goethes Spuren unterwegs im Harz

Mario

Johann Wolfgang von Goethe war sehr reisefreudig, obwohl das Reisen damals wahrlich noch keinen Spaß machte und in der Regel etwas mit Arbeit, Handel, Forschung oder Studium zu tun hatte. Die Straßen glichen Buckelpisten. Straßenräuber trieben ihr Unwesen und so eine Kutsche war alles andere als bequem. Trotzdem zog es Goethe in die Welt. Drei Mal reiste er z.B. in den Harz (www.harzlife.de). Hier trieb er geologische Studien und erforschte den Bergbau der Region. Wandernd durchquerte er das Gebirge und besuchte zahlreiche Orte wie Wernigerode (besonders sehenswert sind hier das Schloss hoch über der Stadt, das Harzmuseum und natürlich die Stadt an sich mit ihren hübschen Fachwerkbauten und dem repräsentativen Rathaus), Ilsenburg, Clausthal und Zellerfeld, die Baumannshöhle in Rübeland (absolut beeindruckend, ebenso die Hermannshöhle), das Bodetal und die Rosstrappe und nicht zu vergessen den Brocken. Im Dezember 1777, nicht die beste Jahreszeit für eine Brockentour, bestieg er den Berg das erste Mal. Die Besteigung gilt als die erste Winterbesteigung des Brockens. Es muss eine elende Kraxelei gewesen sein. Die Route ist heute unter dem Namen „Goetheweg“ sehr bekannt und beliebt. Die Harzreisen inspirierten Goethe in seinem literarischen Schaffen. Es entstand die Hymne Harzreise im Winter und besonders in seinem Meisterwerk Faust. finden sich zahlreiche Szenen, die in dem Gebirge spielen. Die Szene Walpurgisfeier auf dem Brocken ist besonders gelungen. Man kann übrigens in

der Nacht vor dem 1. Mai in vielen Orten im Harz hautnah dabei sein, wenn die Hexen um das Feuer tanzen und der Teufel sich ins Fäustchen lacht. Noch anschaulicher und fesselnder kann Deutschunterricht nicht sein.

Begeben Sie sich doch mal auf Spurensuche. Reisen Sie mit Ihrer Klasse, Ihrem Kurs oder Ihrer Studiengruppe zu Goethes Lebens- und/oder Reisestationen in den Harz, nach Weimar, Frankfurt, Leipzig oder Straßburg, in die Schweiz oder nach Italien. Das gibt Stoff für mehr als eine Klassenfahrt und macht den Deutschunterricht lebendig. Schulfahrt.de hat die passenden Reisen im Angebot

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Harz, Klassenfahrt, Goethe

Die Entwicklung des Bergbaus in Sachsen

Mario

Anfänge

Die Anfänge des sächsischen Bergbaus liegen in der Gegend um Freiberg. Nach einem erstaunlichen Silberfund wurde durch Markgraf Otto den Reichen 1186 die besiedelte Gegend als Stadt erhoben. Seinen Beinamen der Reiche besaß Otto zu Lebzeiten übrigens nicht. Erst Jahrhunderte später wurde, zurückgehend auf die Gründung von Freiberg und die Silberfunde der Beiname auf ihn übertragen. Der Bergbau spielte dann in den folgenden Jahrhunderten für den wirtschaftlichen Aufschwung des Landes eine wichtige Rolle.

Gegenwart

Mit jüngsten Entdeckungen unter Tage sorgte Dippoldiswalde für eine archäologische Sensation. Mit der Entdeckung des bislang ältesten, noch im Originalzustand befindlichen Silberwerks haben Archäologen einen Fund von unschätzbarem Wert gemacht. Bei Untersuchungen im sächsischen Landesamt für Archäologie konnte bestimmt werden, dass der Baum, der das Holz lieferte, um 1185 gefällt, wurde. Nun muss die Stadtgeschichte neu geschrieben werden.

Impulse aus Freiberg oder Eigeninitiative?

Das Jahr 1185 – dass kommt schon sehr nahe heran an 1168, für das der Bergbau in Freiberg urkundlich verbrieft ist. Läuft am Ende Dippoldiswalde der großen Bergstadt noch den Rang ab? Freiberg gilt bei Heimathistorikern als die Mutter der sächsischen Bergstädte. Die Stadt war im hohen Mittelalter der wirtschaftliche Mittelpunkt und zugleich die bevölkerungsreichste Stadt der Markgrafschaft Meißen.



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Klassenfahrt, Sachsen, Freiberg, Erzgebirge

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