Prag - der Prager Frühling 1968

Mario

Prag ist ein spannendes Ziel für eine Städtereise und wird Sie auch während Ihrer Klassenfahrt begeistern. Die Stadt an der Moldau wird als die "Stadt der 100 Türme" bezeichnet und punktet mit ihren Sehenswürdigkeiten wie Karlsbrücke, Prager Burg und Veitsdom. Doch auch die Prager Geschichte ist recht interessant; entsprechende Zeugnisse werden Ihnen überall in der Stadt begegnen.

Der Prager Frühling

Der Prager Frühling war eine Reformbewegung, die einen "Sozialismus mit menschlichem Antlitz" zum Ziel hatte. Solche Reformbewegungen kennt man natürlich bereits aus anderen Ländern und Epochen. In die Geschichtsbücher ging der Prager Frühling jedoch in erster Linie aufgrund seines gewaltsamen Endes ein. Kampftruppen aus der Sowjetunion, Bulgarien, Ungarn, Polen und sogar der ehemaligen DDR beendeten vor mehr als 50 Jahren die Bewegung.

Vor allem der Einmarsch der DDR in die Tschechoslowakei war prekär: Immerhin fuhren deutsche Panzer bereits während des Zweiten Weltkrieges in die Hauptstadt ein. Während des Prager Frühlings waren es insgesamt mehr als 6.000 Panzer, welche die Stadt belagerten. Hauptinitiator aber war die Sowjetunion: Das Land machte unmissverständlich deutlich, dass eine Abweichung vom kommunistischen Regime in keiner Weise gewünscht war.

Klassenfahrt Prag - Erleben Sie mit uns die Metropole an der Moldau!
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Spindlermühle - touristisches Zentrum des Nationalparks Riesengebirge

Mario

Spindlermühle oder auch Spindler Mühle (Špindlerův Mlýn) ist der größte und bekannteste Ort im Tschechischen Riesengebirge (Krkonoše). Mehrere Siedlungen in einer Meereshöhe von 575 - 1555 m wurden zu dieser Stadt zusammengeschlossen.

Das wird Sie begeistern: das tschechische Riesengebirge mit Klassenfahrt Spindlermühle - starten Sie bald!

Die Ortsteile Svatý Petr, Labska, Horní Mísečky und Bedřichov liegen etwas außerhalb des Zentrums von Špindlerův Mlýn. Diese sind zusätzlich in den Monaten Mai bis Oktober mit einer kleinen Stadtbahn während einer kommentierten Rundfahrt sehr gut zu Erkunden. Von allen Seiten von Bergen umgeben, welche durch ihre Einzigartigkeit beeindrucken, ist Spindlermühle von Frühling bis Herbst ein beliebtes Wandergebiet in Tschechien mit zahlreichen Zielen.

Schon 1810 inspirierte den Maler Caspar David Friedrich bei einer Riesengebirgswanderung die Landschaft, welche er in seinem Aquarell "Blick über die Elbquelle und den Elbgrund Riesengebirge" verewigte. Zu Beginn des 20. Jahrhunderte erlebte der Ort seine Blütezeit und unzählige Hotels und Pensionen wurden gebaut. 1922 verbrachte Franz Kafka einen erholsamen Urlaub in Špindlerův Mlýn um Kraft und Eindrücke für seinen Roman ''Das Schloss'' zu sammeln.
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Neue Programmideen für Prag

Mario

Schulfahrt.de stellt Ihnen heute in Zusammenarbeit mit unserer Prager Agentur zwei neue geführte thematische Touren für Ihre Klassenfahrt nach Prag vor:


Mystik in Prag, das Agneskloster und Prags Untergrund

Als erstes besuchen wir die imposante Jakobskirche, die schon im Jahre 1232 erbaut wurde. Wir erfahren, warum Reste von einem Arm in der Nähe der Jungfrau Maria Statue hängen, warum ein Adeliger unglücklicherweise in der Kirche lebend begraben wurde und wie ein Maler als Einziger irgendwie die Seuche überlebt hat.

Danach machen wir einen kurzen Spaziergang zum Agneskloster. Es wurde im Jahre 1234 von der Prinzessin Agnes von Böhmen gegründet. Sie beschützte die Schwachen, die Armen und die Kranken. Agnes gründete den einzigen tschechischen Mönchsorden der noch existiert, die Kreuzherren mit dem Roten Stern. Im Kloster befindet sich heute ein Teil der Nationalgalerie mit vielen fantastischen Ikonen vom Mittelalter. Viele von den frühen Herrschern liegen in der Klosterkirche begraben. Während des Besuches erklären wir, wie es im Jahre 1989 endlich gelungen ist, Agnes heiligzusprechen, und welche Bedeutung das heute für Tschechien hat.

Endlich erreichen wir den Höhepunkt der Führung, den Prager Untergrund. Sechs bis sieben Meter unter dem Alten Rathaus liegt die "Stadt unter der Stadt", in der Leute noch im 13. Jahrhundert lebten. Wegen der vielen Fluten hat man danach die Häuser mit Erde gefüllt und neue Häuser oben drauf gebaut. Die Mauern der romanischen Häuser sind viele Meter dick, um sich gut verteidigen zu können. Wir sehen auch viele Brunnen, da die reichen Bürger die da lebten, mit dem Wasser der öffentlichen Brunnen nicht zufrieden waren. Später wurden die Keller als Kerker und Folterkammern benutzt. Wir machen einen Spaziergang durch die alten Gänge und erfahren dabei, wie die Gefangenen unter sehr schlechten Bedingungen lebten.


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Josef Chochol und der tschechische Kubismus

Mario

Josef Chochol, tschechischer Architekt, Autor und Designer, gehörte ab 1910 zu der Gruppe junger Architekten und Kunsthandwerker um Pavel Janák, Josef Gočar und Vlastislav Hofmann, die den besonderen Stil des tschechischen Kubismus begründeten. Chochol vertrat mehr als andere mit dem Kubismus die Negation der Tradition in der Architektur und nirgendwo sonst lässt sich das so gut erleben wie bei einer Klassenfahrt nach Prag. Er pflegte in seinen Entwürfen einen schnörkellosen, asketischen Stil. Seine architektonische Handschrift zeichnet sich durch Dynamik, großzügige Formen und die Negierung des Ornaments aus.

Zu den bedeutendsten Werken Chochols gehören die nach seinen Entwürfen 1912-13 entstandenen Ein- und Mehrfamilienhäuser unterhalb des Prager Vyšehrad. Besonders das Dreifamilienhaus an der Rašínovo nábřeží 42/6-10, weist eine ausgeprägte kubistisch gestaltete Fassade auf. Nicht weit entfernt stehen zwei weitere steingewordene Entwürfe Chochols. Die Villa Kovařovic an der Libušina 49/3, ebenfalls 1912-13 entstanden, bietet vor allem auf der Gartenseite einen spektakulären Anblick und ist ein Beispiel für Kubismus in seiner reinsten Form. Selbst die Zaunpfosten sind kubistisch gestaltet. Auch das Mehrfamilienhaus an der Neklanova 98/30 aus dem Jahre 1913 gilt als kubistisches Paradebeispiel und hat in den fast hundert Jahren nichts von seinem futuristischen Charme eingebüßt. Sogar die Türklinke der Eingangstür hat Chochol kubistisch gestaltet. Besonders faszinierend ist bei sonnigem Wetter das Wechselspiel von Sonne und Schatten auf der Fassade. Im Erdgeschoss lädt ein Restaurant Besucher zum Kaffee- oder Biertrinken ein.

Auch die von Chochol entworfenen kubistischen Möbelserien gehören, ebenso wie seine beeindruckenden Bauwerke, zu den besten Beispielen des Kubismus. Die kubistischen Architekten wollten ein Gesamtkunstwerk aus Architektur, Interieur und Möbeln schaffen. Sie lehnten die Priorität der Funktionalität und Zweckmäßigkeit ab. Die Möbel muten fast futuristisch an, aber sehen nicht unbedingt bequem aus. Die komplizierten Möbelentwürfe waren mit der herkömmlichen Tischlertechnik nicht umzusetzen. Um ihre Entwürfe für die Möbelproduktion auch umsetzen zu können, gründeten Janák, Hofmann und Chochol 1912 die Prager Kunstwerkstätten. Im Museum des tschechischen Kubismus in Prag, das selbst als Perle kubistischer Architektur gilt, kann man beeindruckende kubistische Möbel und kubistische Gebrauchsgegenstände entdecken.


Die Musikstadt Prag entdecken

Mario

Die Tschechen sind ein Volk der Sänger und Musiker, denen eine angeborene Leidenschaft für die Musik nachgesagt wird. Nicht umsonst bezeichnete der Engländer Charles Burnley schon 1772 Böhmen als das Konservatorium Europas und gilt das Prager Publikum seit jeher als besonders musikkundig. Das erste Konservatorium Europas entstand 1811 in Prag.

Bedeutende Musiker und Komponisten

Mozart wurde hier gefeiert, wie kaum ein anderer. Die Premiere seines Don Giovanni hier war ein Riesenerfolg. Mehrfach weilte Mozart für längere Zeit in der Stadt und wohnte und arbeitete dann in der Villa Bertramka. In der sich heute das Mozartmuseum befindet. Neben Mozart waren auch Liszt, Chopin, Beethoven, Wagner, Berlioz und zahlreiche andere bekannte Komponisten und Musiker in Prag zu Gast und von der Stadt und ihrem Publikum fasziniert. Viele tschechische Musikgrößen wie Smetana, Dvorák, Suk, Martinu, Zelenka, Chernohorsky, Benda, Brixi oder Kozeluh und andere, die international wirkten und oft im Ausland zu Ruhm und Ehren kamen, brachte die Stadt hervor. Von dieser Liste absolut nicht wegzudenken ist auch Karel Gott, welcher von den Tschechen auch ehrfurchtsvoll als die Goldene Stimme aus der Goldenen Stadt bezeichnet wird. Er ist seit vier Jahrzehnten einer der größten Stars im Showgeschäft und international bekannt und beliebt.

 Festivals in Prag

Prag ist heute mehr denn je eine Musikstadt. 1946 wurde hier mit dem internationalen Musikfestival Prager Frühling, das erste seiner Art in Europa, eine wunderbare Tradition begründet und Prag zur Stadt der Musikfestspiele. Hier Der Trailer aus 2013 inklusive einer kleinen Hörprobe:

Daneben finden zahlreiche andere Musikfestspiele und –festivals unterschiedlichster Musikrichtungen statt. Jeden Monat ein anderes, manchmal mehrere gleichzeitig und immer international und hochkarätig besetzt. Zu den bekanntesten zählen, neben dem Prager Frühling das Prager Jazz Festival, die jüdischen Musikfestspiele Musicae Judaica im Oktober oder das United Islands – bei dem ein Wochenende lang, draußen und umsonst, auf mehreren Moldauinseln Worldmusic, Rock und Jazz gespielt wird. Von Klassik bis Rock, hier ist immer etwas los, täglich finden Konzerte statt. Auch das mitreißende Roma-Musikfestival lockt jährlich nach Prag - hier eine kleine Hörprobe:

Und Prag ist bei internationalen Künstlern als Konzertort sehr beliebt. Keine Welttournee, die nicht in Prag Station macht. In 2013 waren hier z. B. unter anderem Eric Clapton, Peter Gabriel, Bruno Mars, Nickelback, Depeche Mode, Die Ärtze, Deep Purple, Bon Jovi, ZZ Top oder Alycia Keys zu Gast. Sie sehen also: eine Klassenfahrt nach Prag kann sich vielfach auszahlen - vielleicht treffen Sie einen Weltstar?


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Pavel Janák und der tschechische Kubismus

Marco

Ab 1909 wurde Prag nach Paris zum zweitwichtigsten Zentrum des kubistischen Stils in Europa. Die kubistische Architektur, das Kunsthandwerk und Design machten den tschechischen Kubismus in Europa zu einer eigenständigen künstlerischen Stilrichtung. Als Begründer und der Theoretiker des tschechischen Kubismus gilt Pavel Janák.

Nach seinem Studium an der Tschechischen Technischen Hochschule in Prag und an der Akademie der Bildenden Künste in Wien bei Otto Wagner, wird Janák Mitarbeiter im Architekturbüro von Jan Kotera. Er tritt dem Künstlerverein Mánes bei und ist an der Gründung der Künstlergenossenschaft Artĕl beteiligt. 1911 verlässt Janák mit anderen Mitgliedern den Künstlerverband Mánes und wird Gründungsmitglied der Gruppe der bildenden Künstler (Skupina výtvarných umelcu) deren erklärtes Programm die Förderung des Kubismus als gestalterisches Prinzip in Kunstgewerbe und Architektur ist. 1912 gründet Pavel Janák gemeinsam mit Josef Gočar und Vlastislav Hofmann die Prager Kunstwerkstätten (PUD). 1914 schließlich ist Janák Gründungsmitglied des tschechischen Werkbundes. 1917 wird die Gruppe der bildenden Künstler (Skupina výtvvarných umelcu) aufgelöst. Die mitwirkenden Künstler treten wieder dem inzwischen erneuerten Künstlerverband Mánes bei. Pavel Janák und Josef Gočar entwickelten nun, aus dem Bemühen um nationale Identität der neuen Tschechoslowakischen Republik heraus, eine neue Stilform der Architektur - den Nationalstil, auch Rondokubismus genannt. Der Adria-Palast (1922-24) in Prag gilt als bedeutendstes Werk Janáks aus dieser Zeit. In den Folgejahren wird Janák Professor an der Kunstgewerbeschule in Prag, Vorsitzender des Tschechoslowakischen Werkbundes, Hauptarchitekt der Prager Burg und engagiert sich maßgeblich für den Denkmalschutz.

Der Adria-Palast in Prag

Pavel Janák war äußerst produktiv. Das Haus Drechsel in Pelhřimov gehört zu den wegweisenden kubistischen Bauten. Er entwarf außerdem Vasen, Keramikdosen, Leuchter, Kaffee- und Teeservices, metallische Gebrauchsgegenstände und Möbel. Zu den schönsten gehören Janáks Ohrensessel aus der Möbelgarnitur für das Herrenzimmer der Familie Borovička von 1911/12, mit Trapezsitz, geknickten Beinen und dreieckigen Armlehnen und die Prismendose aus weißlichem Steingut, die an aus Papier gefaltete Origami erinnert und als Dekor schwarze Linien aufweist, die die Kanten der dreieckigen Polyeder betonen.

Auf der nächsten Klassenfahrt nach Prag können Sie die Werke von Janák entweder im Kunstgewerbemuseum, im Museum des tschechischen Kubismus oder - alternativ auch direkt den Adria-Palast entdecken.


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