Louwman Museum

Mario

Kennen Sie schon die neueste Attraktion in Den Haag, das Oldtimer-Museum der Familie Louwman?

Nein, dann stellen wir Ihnen diese heute mal etwas näher vor!

Bevor wir jedoch zu der Ausstellung kommen, müssen wir erst klären, wann wir von Oldtimern sprechen. Damit ein Auto zu einem Oldtimer wird, müssen zwei Bedingungen erfüllt sein. Einmal muss das Auto mindestens 30 Jahre alt sein und zweitens muss es sich noch weitestgehend im Originalzustand befinden. Oft ist es deswegen für Sammler schwer Oldtimer zu restaurieren, da es nur noch wenige Originalteile gibt.

Jetzt zur Ausstellung: Die weltweit größte und gleichzeitig älteste private Oldtimer Ausstellung gehört, wie bereits erwähnt, der Familie Louwman und befindet sich in Den Haag. Das erste Fahrzeug der Ausstellung wurde 1934 gekauft und seitdem wurde die Sammlung immer erweitert. Der Überlieferung nach soll es sich dabei um einen 1914er-Dodge handeln. Selbst heute setzt der Sohn Evert Louwman die Sammlung fort und versucht die Lücken der fehlenden Autos zu füllen. Die Ausstellung wurde durch Evert Louwman erst ein offizielles Museum, denn vorher gab es keinen Ort, an den man alle Autos ausstellen konnte.



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Klassenfahrt, Niederlande, Louwman Museum

Niederlande - Amsterdam

Mario

Die Hauptstadt des Königreichs Niederland entstand im 12. Jahrhundert als kleiner Fischerort an den Ufern des Flusses Amstel, in dem ein Damm zur Flussüberquerung gebaut wurde. Dieser auch namensgebende Damm, der die Grundlage des schnellen Aufstiegs der Stadt bildete, wurde im Laufe der Zeit immer mehr erweitert. Heute ist aus diesem kleinen Damm der große Zentralplatz 'Dam' geworden, auf dem das Nationalmonument, ein Mahnmal der deutschen Besatzung im Zweiten Weltkrieg, aufgestellt wurde. Zudem findet sich hier auch der sogenannte 'Königspalast', das ehemalige Rathaus von Amsterdam.

Die Entwicklung von Amsterdam zu der Metropole der heutigen Zeit vollzog sich in Wellen von größtem Reichtum und bitterster Armut, die die Stadtgeschichte prägten. Der erste große Aufschwung kam mit dem Kapital der am Ende des 15. Jahrhunderts vor den Spaniern aus Antwerpen geflohenen Juden, mit dessen Hilfe die ersten großen Expeditionen nach Indien organisiert wurde. Diese warfen teilweise riesige Gewinne ab und gipfelten in der Gründung der niederländischen Ostindien-Kompanie (VOC). An deren Fahrten war Amsterdam, als Stadt und als Geldgeber, meist zur Hälfte beteiligt und erzielte riesige Gewinne. Dadurch stieg Amsterdam zur damals wohlhabendsten Stadt Europas auf.

In dieser Zeit, die für die Niederlande als das "Golden Zeitalter" gelten, stieg die Bevölkerung, durch den Zustrom von Menschen, die an diesem Reichtum teilhaben wollten, sehr stark an. Um die Versorgung und die Unterbringung zu gewährleisten, wurde das Stadtgebiet stark vergrößert und umfangreiche Baumaßnahmen an der Infrastruktur durchgeführt. So entstand in dieser Zeit zum Beispiel das Arbeiterviertel Jordaan, das sich im 20. Jahrhundert zur hippen Wohngegend entwickelte und der Grachtengürtel, der mit seiner Sichelform noch heute die Innenstadt prägt und ein hervorragender Weg ist, die Stadt kennenzulernen.

Gegen Ende des 17. Jahrhunderts kam es durch Kriege und dem damit einhergehenden Untergang der großen Handelskompanien zum wirtschaftlichen Ruin der Stadt und sie verlor ihren Status als wichtige Hafenstadt. Nun prägten sich Armut, Not und Niedergang auf Jahre in die Seele der Stadt. Sogar eine Neuausrichtung der Wirtschaft weg vom Waren- und hin zum reinen Geldhandel, durch den Amsterdam zum finanziellen Zentrum der Welt aufstieg, das sein Geld an die Fürsten Europas verlieh und damit deren Kriege finanzierte, brachte nicht den Umschwung. Selbst als Louis Napoleon Bonaparte, einer der Brüder des französischen Kaisers Napoleon I., die Stadt zu seiner Hauptstadt erkor, nachdem er zum König von Holland ernannt wurde, verarmte die Stadt weiter.


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Klassenfahrt, Klassenfahrten, Amsterdam, Niederlande

Klischees, die durchaus erfüllt werden...

Mario

... findet man in der niederländischen Provinz Südholland zuhauf: blühende Tulpenfelder, Käse, Holzschuhe, Windmühlen, Deiche und Polder, Grachten, Delfter Porzellan...

Im Frühjahr empfiehlt sich eine Fahrradtour durch die Tulpenfelder rings um den Keukenhof. Im Sommer laden die wunderbaren Sandstrände von Katwijk, Noordwijk oder Scheveningen ein. Gouda, die Stadt, die dem bekannten Käse seinen Namen gab, obwohl er nicht hier, sondern im Umland hegestellt wird, lädt im Sommer donnerstags zum Käsemarkt ein. Ganzjährig sind natürlich Rotterdam, Delft und Den Haag Besuchermagneten.

Rotterdam z. B. hat so viel Unterhaltsames, Spannendes und Schönes zu bieten… Sie ist coole Hafenstadt, mit dem größten Seehafen Europas, angesagte Ausgehstadt mit tollen Clubs, Restaurants, Kneipen und Cafés, schicke Einkaufsstadt, hippe Künstlerstadt und vor allem Architekturstadt. Im Zweiten Weltkrieg fast vollständig zerstört und modern wieder entstanden, erfindet sich die Stadt ständig neu. Modernisieren ist an der Tagesordnung und die Skyline wird geprägt von in den Himmel wachsenden Wolkenkratzern.

Rotterdam - Erasmusbrücke

Der große Zoologische Garten mit eindrucksvollem Aquarium, zahlreiche Galerien und Museen, wie die Kunsthal Rotterdam mit wechselnden Ausstellungen, das Museum Boijmans van Beuningen, das Nederlands Architectuurinstituut mit Ausstellungen zur niederländischen und internationalen Architektur, das Völkerkundemuseum oder das Maritiem Museum, ziehen die Besucher in ihren Bann.

Delft und Den Haag dagegen entsprechen mit Grachten und prunkvollen Patrizierhäusern eher dem Klischee einer typischen altholländischen Stadt. Delft ist eine der ältesten Städte Hollands. Zu den Sehenswürdigkeiten der Stadt gehören neben den beeindruckenden Bauwerken des Stadtzentrums, auch das Vermeer-Zentrum, die Hofjes (kleine Wohnanlagen) oder das berühmte Delfter Porzellan.

Den Haag überwältigt mit einer Fülle an prunkvollen Villen, Palästen und Wohnhäusern, Baudenkmäler und Museen: z. B. dem Palais Noordeinde - Regierungssitz der Königin, die Kloosterkerk (Klosterkirche) - die älteste Kirche Den Haags, das Gemeentemuseum oder das Mauritshuis - eine der wichtigsten Gemäldegalerien der Welt mit Werken holländischer und flämischer Maler des 15. bis 18. Jahrhunderts, wie Rembrandt und Jan Vermeer oder Panorama Mesdag - das älteste, 1881 vom Haager Maler Hendrik Willem Mesdag geschaffene, noch an seinem Entstehungsort befindliche Cyclorama (Rundum-Bild) der Welt. Die größte touristische Attraktion der Stadt, ja der Niederlande, ist jedoch der Miniaturpark Madurodam. Hinfahren und erleben, kann man da nur sagen.


Winternächte im Madurodam

Marco

Abends im Madurodam...

Der Miniaturpark Madurodam in Den Haag zählt zu den größten touristischen Attraktionen der Niederlande. Er kann mit über 300 Modellen der wichtigsten Sehenswürdigkeiten, Maschinen oder Landschaften des Landes jeweils im Maßstab 1:25 aufwarten. Dafür ist der Park natürlich weit über die Grenzen der Niederlande bekannt. Bei einer Klassenfahrt in die Niederlande ist das Madurodam von daher Pflicht.

Sehr beeindruckt hat uns ein kürzlich erschienener Bericht von einer gebürtigen Fränkin, welche inzwischen rund 10 Jahre in Den Haag wohnt - und den Miniaturpark gemeinsam mit ihrem inzwischen 14 jährigen Sohn regelmäßig besucht: Winternächte in Madurodam - Artikel auf holland.com

Der Artikel dreht sich vor allem um das Winterfest, welches bis 14. Dezember immer Samstag von 16.30 bis 19.30 Uhr im Madurodam stattfindet. So erfährt man von der Erzählerin unter anderem, dass man sich beim Besuch eine proeverijkaart erwerben sollte, um an verschiedenen Ständen holländische Spezialitäten wie Käsewürfel, Poffertjes (Mini-Pfannkuchen), Erbsensuppe mit Speckbrot, Stamppot (Eintopf) uvm. probieren zu können. Das Besondere am Winterfest ist vor allem die aufwändig inszenierte Beleuchtung der ganzen Anlage. Insgesammt leuchten 30.000 kleine Lichter das ganze Madurodam aus. Mit dem kleinen Christbaum vor dem Rijksmuseum und der beleuchteten Kulisse kommt so unweigerlich Vorweihnachtsstimmung auf. Vielleicht sind Sie ja in der nächsten Zeit zufällig in der Gegend und können dieses Spektakel miterleben. Natürlich ist das Madurodam auch den Rest des Jahres immer ein unvergessliches Erlebnis - fragen Sie bei uns an!


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Die Stadt der Grachten - Amsterdam

Mario

Die wirtschaftliche und kulturelle Blütezeit erlebte Amsterdam im sogenannten Goldenen Zeitalter. Dieses umfasst das 17. Jahrhundert. Noch heute zeugen die Stadtpaläste und die üppig bestückten Museen vom Glanz und Reichtum der alten Zeit. Noch immer pulsiert das Leben in der multikulti Stadt. Zahlreiche Bars und Diskotheken locken die Nachtschwärmer in eine lange Nacht.

Grachten in Amsterdam

Grachten in Amsterdam © Google Maps - Größere Kartenansicht

Lernen Sie die Stadt doch einfach vom Wasser aus kennen und unternehmen Sie eine Grachtenrundfahrt. Unter Grachten versteht man die Kanäle, die sich durch die Innenstadt in mehreren Ringen ziehen. Vor 400 Jahren entwarfen die Herren der Städteplanung die Kanäle am Reißbrett. Sie dienten damals zum leichten An- und Abtransport der Waren zu den bequem erreichbaren Lager- und Kaufmannshäusern. Des Weiteren dienten diese zur Entwässerung und zur Verteidigung. Zu den bedeutendsten Grachten zählen die Heren-, die Keizers- und die Prinzengracht. Die Goldene Biegung gehört unumstritten zum einflussträchtigsten Bestandteil der Herengracht. Während des Goldenen Zeitalters und des 18. Jahrhunderts wurde sie von den reichsten Kauflauten und Angehörigen der Oberschicht der Stadt bewohnt. Hier stehen die pompösesten Stadtpaläste mit den prächtigsten Giebeln, welche jedem Haus eine individuelle Note geben. Im alten Arbeiterviertel Jordan erwarten Sie stimmungsvolle Grachten. Rembrandt lebte in seinen jungen Jahren in diesen Viertel, in der Rosengracht verbrachte er bescheiden seinen Lebensabend. Eine der sehenswerten Grachten des Viertels ist die Blumengracht.

Heimlich versteckt lebte die Familie Frank 2 Jahre im Hinterhaus der Prinsengracht 263. Dann wurden sie verraten und die Gestapo verhaftete die Familie am 4. August 1944 und deportierte sie. Allein Otto Frank überlebte. Er konnte das Tagebuch seiner Tochter Anne veröffentlichen. Dieses mitreißende Dokument, was wie eine Zeitkapsel fungiert, wurde in Briefform geschrieben. Darin beschreibt das junge Mädchen zunächst von den Änderungen in den Niederlanden und von den Veränderungen, welche die Juden in ihrem Leben erdulden mussten. Die bewegenden Tagebucheinträge entstanden ab dem Moment, wo sich die Familie in ihrem Versteck verbarg. Anne vertraute ihm nun ihre gesamten Hoffnungen und Ängste an. Sie adressierte dabei ihre Gefühle an ihre imaginäre Freundin Kitty. Das Buch erlangte weltweit Bekanntheit und wurde in 55 Sprachen übersetzt. 2009 wurde es von der UNESCO in das Weltdokumentenerbe aufgenommen. Das Anne-Frank-Haus ist stiller und zugleich lebendiger Zeuge dieser aufrührenden Zeit.

Nach der Verhaftung der Familie wurden die Möbel beschlagnahmt und abtransportiert. Zurück blieb nur ein leeres Zimmer, wo man nur erahnen kann, wie die Familie wohl gelebt haben muss. Im Vorderhaus wurde das Museum eingerichtet. An entsprechenden Orten wurden Zitate aus dem Tagebuch angebracht, sodass die Gedankenwelt des Mädchens nachvollziehbarer ist. In einer Wechselausstellung wird das Programm dieser Gedächtnissammlung durch Themen wie Nationalsozialismus und Antisemitismus erweitert. Eine Klassenfahrt nach Amsterdam hat viel zu bieten und ist ein ideales Reiseziel für die ganze Gruppe.


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Polderlandschaft – Landgewinnung aus dem Meer

Marco

Flaches Land durchzogen von Grachten, Flüssen und Seen, geprägt durch Windmühlen und kilometerlange Dämme - dies ist das landschaftliche Erscheinungsbild der Niederlande, wie es sich vor allem auch durch den Prozess der Landgewinnung entwickelt hat.

Ein Polder oder auch Koog, das ist das durch Entwässerung gewonnene Land, welches für gewöhnlich niedriger liegt als der Wasserspiegel und somit nur von den von Menschenhand errichteten Deichen vor Überflutung geschützt wird. Diese Landschaften finden sich vor allem in Flandern (Belgien), in Norddeutschland und besonders ausgeprägt in den Niederlanden.
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