Holstein, zwischen Nordsee und Ostsee – ein Sonnenziel für jede Jahreszeit

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Der südliche Landesteil des heutigen Bundeslandes Schleswig-Holstein erstreckte sich historisch gesehen ungefähr auf dem Gebiet zwischen der Eider, übergehend in den oberen Abschnitt des heutigen Nordsee-Ostsee-Kanals und dem Unterlauf der Elbe bis zum Elbe-Lübeck-Kanal.

Es erhielt seinen Namen vom nordelbisch lebenden Sachsenstamm der Holsten und wurde nach Unterwerfung der Sachsen durch Karl des Großen ein Teil des Fränkischen Reiches. Seitdem gehörte es im Gegensatz zum weiter nördlich gelegenen Landesteil Schleswig im Laufe der Geschichte immer zu den unterschiedlichen Deutschen Staatssystemen, auch wenn es zeitweise vom dänischen König regiert wurde.

Landschaftlich geprägt wird der südlichste Teil der kimbrischen Halbinsel von West nach Ost, von der rauen Nordsee, mit ihren weiten Wattgebieten und dem ständigen Wechsel zwischen Ebbe und Flut. Hinter den Deichen schließen sich Salzwiesen und fruchtbare Marschgebiete an, die dann in weite sandige Geestgebiete übergehen. Von dort erhebt sich das Land weiter ins Schleswig-Holsteinische Hügelland mit seinen Flüssen und Seen, das erst an der Ostseeküste zur ruhigen Ostsee mit ihren Steilküsten und weiten Sandstränden hin abfällt.
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Klassenfahrt, Kiel, Lübeck

Der Ruhrpott auf dem Weg zur Metropole Ruhr

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Wer meint, das Ruhrgebiet wäre langweilig, nur Schornsteine und Industrieanlagen, nichts los, der sollte unbedingt mal hinfahren und sich vor Ort eines Besseren belehren lassen. Immer mehr Touristen entdecken das Ruhrgebiet mit seinen vielfältigen Kunst-, Kultur- und Freizeitangeboten als lohnendes Ziel. Ehemalige Zechen, Kokereien und Stahlwerke werden als neue Orte für Kulturevents entdeckt und ausgebaut, Gasometer werden zu Ausstellungsräumen, Industriedenkmale zu angesagten Partylocationen… Alte Industriebrachen und Abwasserkanäle werden renaturiert, Landschaftsparks entstehen. Die einst größte Montanregion Europas ist heute auf dem Weg zur kreativen europäischen Metropole des 21. Jahrhunderts, zu einem Dienstleistungs-, Technologie- und Wissen- und vor allem Kulturstandort. Hunderte Kultureinrichtungen, Künstler und Kulturschaffende in der Region sind seit Jahren die Basis dieses Wandels und bilden eine der reichsten Kulturlandschaften Europas. Spätestens seit 2010 Essen, stellvertretend für die Region, Kulturhauptstadt Europas war, wird das Ruhrgebiet auch international als neue Metropole Ruhr wahrgenommen.


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Klassenfahrt, Zeche Zollverein, Ruhrgebiet

Berühmte Personen auf Hiddensee

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Auf der mit Abstand gelassensten Insel Deutschlands – Hiddensee – fühlten sich viele große Persönlichkeiten wohl – und das zu Recht! Kaum eine andere Insel ist so idyllisch gelegen, kein anderer Ort in Deutschland strahlt so viel Ruhe und Gelassenheit aus. Hier finden Künstler und Schriftsteller perfekte Voraussetzungen um den Geist, zu erfrischen und neue Ideen zu sammeln. Drei von Ihnen möchten wir Ihnen heute näher vorstellen: Gret Palucca, Asta Sofie Amalie Nielsen und Gerhart Hauptmann.

Gret Palucca Gret Palucca wurde 1902 in München geboren und kurze Zeit nach ihrer Geburt zog die gesamte Familie nach San Francisco. Nach Deutschland kehre sie erst 1902 zusammen mit ihrer Mutter zurück, beide ziehen nach Dresden. Sie erhält Ballettunterricht von Heinrich Kröller und Mary Wigman. Nach 1924 wurde sie zu einer der bekanntesten Tänzerinnen des Ausdruckstanzes und begann eine humorvolle und fröhliche Solokarriere.

1925 gründete sie die bekannte Paluccaschule in Dresden. Unter dem Regime der Nazis erhielt sie ein offizielles Tanzverbot und ihre Schule wurde unter eine andere Leitung gestellt. Doch sie tanzte weiterhin auf privaten Veranstaltungen. Gret Palucca war von 1965 – 1970 Vizepräsidentin der deutschen Akademie der Kunst.

Sie starb 1993 in Dresden. Die Tänzerin wurde auf der Insel Hiddensee beigesetzt, weil sie dort viele Sommertage verbrachte. Mit der jährlichen Tanzwoche im Juli ehren seit 1996 die Dresdner Studenten diese außergewöhnlich Frau, am Leuchtturm, auf dem Deich und am Strand.
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Klassenfahrt, Hiddensee, Gret Palucca, Asta Sofie Amalie Nielsen, Gerhart Hauptmann

Auf Goethes Spuren unterwegs im Harz

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Johann Wolfgang von Goethe war sehr reisefreudig, obwohl das Reisen damals wahrlich noch keinen Spaß machte und in der Regel etwas mit Arbeit, Handel, Forschung oder Studium zu tun hatte. Die Straßen glichen Buckelpisten. Straßenräuber trieben ihr Unwesen und so eine Kutsche war alles andere als bequem. Trotzdem zog es Goethe in die Welt. Drei Mal reiste er z.B. in den Harz (www.harzlife.de). Hier trieb er geologische Studien und erforschte den Bergbau der Region. Wandernd durchquerte er das Gebirge und besuchte zahlreiche Orte wie Wernigerode (besonders sehenswert sind hier das Schloss hoch über der Stadt, das Harzmuseum und natürlich die Stadt an sich mit ihren hübschen Fachwerkbauten und dem repräsentativen Rathaus), Ilsenburg, Clausthal und Zellerfeld, die Baumannshöhle in Rübeland (absolut beeindruckend, ebenso die Hermannshöhle), das Bodetal und die Rosstrappe und nicht zu vergessen den Brocken. Im Dezember 1777, nicht die beste Jahreszeit für eine Brockentour, bestieg er den Berg das erste Mal. Die Besteigung gilt als die erste Winterbesteigung des Brockens. Es muss eine elende Kraxelei gewesen sein. Die Route ist heute unter dem Namen „Goetheweg“ sehr bekannt und beliebt. Die Harzreisen inspirierten Goethe in seinem literarischen Schaffen. Es entstand die Hymne Harzreise im Winter und besonders in seinem Meisterwerk Faust. finden sich zahlreiche Szenen, die in dem Gebirge spielen. Die Szene Walpurgisfeier auf dem Brocken ist besonders gelungen. Man kann übrigens in

der Nacht vor dem 1. Mai in vielen Orten im Harz hautnah dabei sein, wenn die Hexen um das Feuer tanzen und der Teufel sich ins Fäustchen lacht. Noch anschaulicher und fesselnder kann Deutschunterricht nicht sein.

Begeben Sie sich doch mal auf Spurensuche. Reisen Sie mit Ihrer Klasse, Ihrem Kurs oder Ihrer Studiengruppe zu Goethes Lebens- und/oder Reisestationen in den Harz, nach Weimar, Frankfurt, Leipzig oder Straßburg, in die Schweiz oder nach Italien. Das gibt Stoff für mehr als eine Klassenfahrt und macht den Deutschunterricht lebendig. Schulfahrt.de hat die passenden Reisen im Angebot

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Harz, Klassenfahrt, Goethe

Die Entwicklung des Bergbaus in Sachsen

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Anfänge

Die Anfänge des sächsischen Bergbaus liegen in der Gegend um Freiberg. Nach einem erstaunlichen Silberfund wurde durch Markgraf Otto den Reichen 1186 die besiedelte Gegend als Stadt erhoben. Seinen Beinamen der Reiche besaß Otto zu Lebzeiten übrigens nicht. Erst Jahrhunderte später wurde, zurückgehend auf die Gründung von Freiberg und die Silberfunde der Beiname auf ihn übertragen. Der Bergbau spielte dann in den folgenden Jahrhunderten für den wirtschaftlichen Aufschwung des Landes eine wichtige Rolle.

Gegenwart

Mit jüngsten Entdeckungen unter Tage sorgte Dippoldiswalde für eine archäologische Sensation. Mit der Entdeckung des bislang ältesten, noch im Originalzustand befindlichen Silberwerks haben Archäologen einen Fund von unschätzbarem Wert gemacht. Bei Untersuchungen im sächsischen Landesamt für Archäologie konnte bestimmt werden, dass der Baum, der das Holz lieferte, um 1185 gefällt, wurde. Nun muss die Stadtgeschichte neu geschrieben werden.

Impulse aus Freiberg oder Eigeninitiative?

Das Jahr 1185 – dass kommt schon sehr nahe heran an 1168, für das der Bergbau in Freiberg urkundlich verbrieft ist. Läuft am Ende Dippoldiswalde der großen Bergstadt noch den Rang ab? Freiberg gilt bei Heimathistorikern als die Mutter der sächsischen Bergstädte. Die Stadt war im hohen Mittelalter der wirtschaftliche Mittelpunkt und zugleich die bevölkerungsreichste Stadt der Markgrafschaft Meißen.



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Klassenfahrt, Sachsen, Freiberg, Erzgebirge

Dippoldiswalde - unsere Basis

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Die Stadt Dippoldiswalde dürfte Ihnen als Firmensitz der Schulfahrt Touristik SFT GmbH eventuell schon ein Begriff sein. Aber was macht diese Stadt aus? Was hat sie zu bieten?

Dippoldiswalde liegt im Freistaat Sachsen ca. 20 km südlich der sächsischen Landeshauptstadt Dresden. Seit 2008 darf sich Dippoldiswalde „Große Kreisstadt des Landkreises Sächsische Schweiz-Osterzgebirge“ nennen. Dipps, wie die Stadt liebevoll von den Einheimischen genannt wird, hat heute rund 14.560 Einwohner in 17 Ortsteilen. Absolut sehenswert ist ohne Zweifel der historische Stadtkern mit dem Markt, dem Rathaus, dem Schloss und der Stadtkirche. Das Schloss wurde als Amtssitz im Machtbereich der Markgrafen von Meißen und zugleich zum Schutz des im 12. Jahrhundert aufblühenden Bergbaus erbaut.

Im Jahre 1429 gingen bei Kämpfen gegen die Hussiten Schloss und Stadt in Flammen auf, einige Jahre später wurde das Schloss aber wieder instand gesetzt und zum Teil umgebaut.

Heute beherbergt das Schloss das Amtsgericht Dippoldiswalde sowie die Osterzgebirgsgalerie. Weiterhin empfehlenswert ist das in Europa einmalige Lohgerbermuseum. Das Museum wurde originalgetreu rekonstruiert und dient als ruhende Schauanlage. Es beherbergt auch das Stadt- und Kreismuseum mit wechselnden Ausstellungen.

In unmittelbarer Nähe von Dippoldiswalde gibt es eine Vielzahl an Freizeiteinrichtungen. Absolutes Muss ist z. B.ein Ausflug an die Talsperre Malter- ein beliebtes Erholungsgebiet, das zum Camping, Baden, Surfen, Angeln und Entspannen einlädt. Im Jahr 2013 feierte die Talsperre 100. Geburtstag! Geplant waren für dieses Jubiläum verschiedene Veranstaltungen und Ausstellungen rund um die Talsperre. Wer Action und Abwechslung mag, der ist im Sportpark Dippoldiswalde genau richtig! Er bietet eine Vierfeldhalle mit Tribüne, Beachvolleyballanlagen, einen Fitnessraum, eine Kegelbahn, einen Schießstand und die Sky-Sportbar.

Wem das nicht reicht, der kann seine Geschicklichkeit im Sherwood Forest Erlebnis- und Waldseilpark Paulsdorf testen - Spaß und Adrenalin sind garantiert! Abkühlung bietet das Erlebnisbad Talsperre Malter mit Erlebnisbecken und einer 44 Meter langen Wasserrutsche und vielem mehr.

Einfach nur die Landschaft genießen kann man in der Weißeritztalbahn. Sie ist Deutschlands älteste öffentliche in planmäßigem Betrieb befindliche Schmalspurbahn und gilt durch die Landschaftsvielfalt als eine der schönsten Strecken Europas.

Sie sehen also: Dippoldiswalde hat seinen Gästen einiges zu bieten und ist auf jeden Fall einen Besuch wert!


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