Die Spanische Hofreitschule in Wien



Die Spanische Hofreitschule am Michaelerplatz 1, Schule für klassische Reitkunst, gehört zu Wien wie Schönbrunn, die berühmte Sacher Torte oder Kaiserin Sissi …

Schon vor über 450 Jahren wurde am jetzigen Josefsplatz nahe der Hofburg eine Reit- und Turnierbahn gebaut. Im Jahr 1560 war bereits eine Residenz für Ferdinand I. am heutigen Standort der Reitschule gebaut worden, als Residenz wurde sie aber nie genutzt. Ferdinand I. wuchs in Spanien auf und so entstand seine Liebe zu spanischen Pferden, vor allem die Andalusischen. Von 1565 - 1569 wurde die Stallburg für Stallungen der Leibpferde der Habsburger umgebaut und so der Grundstein für die heutige Hofreitschule - Wien gelegt.

Erleben Sie die einzigartige Welt der Lipizzaner in der Spanischen Hofreitschule auf Ihrer Klassenfahrt nach Wien.

Die heute genannten Lipizzaner haben ihrem Namen von ihrem Hofgestüt am Karst. Dieser Ort befindet sich in in der Nähe des Dorfes Lipica, daher die Ableitung zu Lipizzaner. Aber wussten Sie, dass die Lipizzaner spanische Ahnen haben? Die Lipizzaner wie wir sie heute kennen, waren eine Kreuzung aus spanischen Hengsten mit einheimischen Stuten. Auf Grund dieser Ahnenreihe nennt man die Reitschule auch Spanische Hofreitschule.

Seit 1919 ist das Lipizzanergestüt im steirischen Piber beheimatet. Mit ca. 4 Jahren kommen die bei der Geburt meist schwarz-braunen Lipizzaner vom Bundesgestüt Piber nach Wien und beginnen Ihre durchschnittlich 6-jährige Lehrzeit in klassischer Reitkunst mit täglichem Training.
Dieses zeichnet sich durch die unvergleichliche Harmonie zwischen Reiter und Pferd aus, welche auch als Hohe Schule bezeichnet wird. Die Ausbildung der wunderschönen Pferde umfasst die verschiedenen Gangarten, Wendungen und Touren, bis hin zu Pas de deux, Piaffe, Passage, Galopp-Pirouetten und Galoppwechsel von Sprung zu Sprung.
Dabei werden zur Einführung in die Hohe Schule und die Vorführungen an der Spanische Hofreitschule Wien ausschließlich Hengste zugelassen.

Das „Ballett der Weißen Hengste“- eine Vorführung mit klassischer Wiener Musik (auch mit den Wiener Philharmonikern oder den Wiener Sängerknaben) kann man bei verschiedenen Aufführungen und Galaveranstaltungen im schönsten Reitsaal der Welt, der Winterreitschule in der Hofburg, bewundern und bestaunen. Sprich lebendige Tradition.

Ein Besuch der Spanischen Hofreitschule Wien und auch des Lipizzaner Museum ist ein Muss bei einer Klassenfahrt nach Wien!

Wie wäre es mit einem Führung durch die Spanische Reitschule:
Erleben Sie bei einem geführten Rundgang dabei die unterschiedlichsten „Stationen“, die den besonderen Charme dieser historischen Institution ausmachen. Denn sie ist die einzige Institution unserer Zeit, die zu den bedeutendsten Sehenswürdigkeiten von Wien gehört. Der Rundgang führt durch die Winterreitschule, einem Juwel barocker Baukunst, die Sommerreitbahn, einem stillen, schattigen Innenhof der Hofburg mit der weltweit größten ovalen Pferdeführanlage. Einen Höhepunkt der Besichtigung stellt natürlich die Stallburg mit ihrem originalgetreu renovierten Arkadenhof und den historischen Stallungen der Lipizzanerhengste dar.

Oder besuchen Sie die Morgenarbeit der Hofreitschule:
Zwischen 10:00 und 12:00 Uhr täglich erhalten Sie Einblicke in die Morgenarbeit der Bereiter, wie ihre Hengste gepflegt werden und die langen Zügel vor dem Ausritt angelegt werden. Aller 30 Minuten erfolgte ein Pferdewechsel mit neuem Reiter und Sie sehen so das öffentliche Training der Reitschule in der barocken Winterreitschule und das unterschiedliche Ausbildungsniveau von den oft noch grauen Jungtieren bis zu den bereits ausgebildeten weißen Lipizzanern.

-> Tickets für beide Vorführungen der Spanische Hofreitschule erhalten Sie natürlich über uns.



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