Heeresgeschichtliches Museum Wien



In der Nähe des Südbahnhofes, im Arsenal Wien, einem ehemals militärischen Gebäudekomplex, befindet sich das Heeresgeschichtliche Museum. Zwischen 1850 und 1856 wurde das Haus im maurisch-byzantinischen und neugotischen Stil nach Plänen von Ludwig Förster und Theophil Hansen erbaut und gilt heute als eines der ältesten Museumsbauten der Stadt. Neben einer Vielzahl an Informationen über die Militär- und Kriegsgeschichte des Landes Österreich finden Sie zahlreiche Ausstellungsstücke über Technik, Naturwissenschaft und Kunst. Im Vordergrund steht die Geschichte der habsburgischen Armee und Kriegsmarine vom 16. Jahrhundert bis 1918 sowie der Zerfall der Monarchie im Jahr 1945. Exponate wie Rüstungen, Panzer im Garten, Flugzeuge, verschiedenste Waffen, Uniformen, Fahnen, Gemälde, Fotografien und Schlachtschiffmodelle können bestaunt werden.

Der wohl wichtigste und bekannteste Raum des Heeresgeschichtlichen Museums ist der Saal V. Hier werden die geschichtlichen Ereignisse zwischen 1867 und 1914 gezeigt. Am 28. Juni 1914 hielten Erzherzog Franz Ferdinand und seine Frau einen Besuch in der damaligen Hauptstadt Bosnien-Herzegowinas, in Sarajevo, ab. Die Untergrundorganisation "Mlada Bosna" und die serbische Geheimorganisation"Schwarze Hand" planten an diesem Tag ein Attentag auf Franz Ferdinand. Nach einem bereits fehlgeschlagenen Versuch, tötete ein 19-jähriger Schüler das Paar mit Pistolenschüssen. Heute kann im Heeresgeschichtlichen Museum das Automobil, in welchem die beiden erschossen wurden sowie die blutige Uniform des Thronfolgers besichtigt werden.

Neugierig geworden? Eine Klassenfahrt nach Wien bietet neben dem Heeresgeschichtlichen Museum auch noch weitere Bauten der Habsburger Monarchie (z. B. die Hofburg mit Kaiserappartements und Schatzkammer). Mehr Details zur Reise nach Wien und dem enthaltenen Programm erhalten Sie auf unserer Website oder im direkten Gespräch mit dem Ansprechpartner.



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