Das Rijksmuseum in Amsterdam



Das Rijksmuseum Amsterdam ist das größte Museum für Kunst und Geschichte in den Niederlanden - und international berühmt für seine bedeutende Sammlung. Speziell Malerei aus dem 17. Jahrhundert, eine umfassende Sammlung asiatischer Kunstobjekte und Artefakte der niederländischen Geschichte werden hier ausgestellt.

Geschichte des Museums

Das Museum war noch nicht immer in Amsterdam ansässig. Bereits 1800 wurde es in Den Haag gegründet, um die Sammlungen der niederländischen Statthalter auszustellen. Der König Louis Bonaparte brachte es schließlich nach Amsterdam. Seit 1885 befindet sich das Museum in einem neogotischen Gebäude am Museumsplein - dort ist es noch heute. Das Museum unterhält übrigens eine eigene Bibliothek - die Rijksmuseum Research Libary ist die größte öffentliche Forschungsbibliothek zum Thema Kunstgeschichte in den Niederlanden. Der Webkatalog der Bibliothek umfasst derzeit ca. 140.000 Monografien, 3.200 Fachzeitschriften und 20.000 Kunstverkaufskataloge.

Die Nachtwache

Das wohl interessanteste Bild im Museum ist "Die Kompanie des Frans Banning Cocq" von Rembrandt. Das Bild ist jedoch eher unter dem Namen die Nachtwache bekannt und hat eine lebhafte Geschichte hinter sich. Es wurde 1642 für eine Schützengilde gefertigt - zum stolzen Preis von rund 1.600 Gulden. Weil die Schützengilden städtische Einrichtungen waren wurde die Nachtwache später Eigentum der Stadt Amsterdam. Bis 1715 hing das Gemälde im Festsaal der Schützengilde - wurde jedoch noch in jenem Jahr ins Amsterdamer Rathaus gebracht. Weil es für das Rathaus damals zu groß war, wurde es an allen vier Seiten beschnitten. Dank einer vormals angefertigten verkleinerten Kopie, welche in der Londoner Nationalgalerie hängt, weiß man noch, wie das Originalbild damals ausgesehen hat.

Das Bild wurde im 20. Jahrhundert dreimal Gegenstand von Vandalismus:

  • - ein Marinekoch stuch gegen 1911 mit einem Messer auf das Bild ein
  • - gegen 1975 stuch ein arbeitslos gewordener Lehrer mit einem Küchenmesser auf das Bild ein - troz aufwändiger Restaurierungsarbeiten sind noch kleine Spuren zu sehen
  • - ca. im April 1990 wurde Schwefelsäure auf das Bild gesprüht - jedoch wurde nur die Lackschicht des Gemäldes angegriffen

Das Bild allgemein gilt als sehr dunkel: wahrscheinlich wurde dieser Effekt durch die schützende Firnis-Schicht noch verstärkt. Diese ist jedoch auch ein Grund dafür, dass das Gemälde 1990 so glimpflich davonkam... zum Glück

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