Die Katharer – die gejagten Freunde Gottes



Übersetzt heißt Katharer: „Die Reinen“. Die Katharer selbst bezeichneten sich als „Gute Christen“. Jedoch lehrten sie das Christentum und die Ethik nicht, wie im Alten Testament festgeschrieben in Latein, sondern in französischer Sprache. Ihren Ursprung sollen die Katharer im Jahr 1000 gefunden haben. Ihr Ziel, den Glauben in ganz Europa zu verbreiten, konnten die Katharer lediglich bis in das Jahr 1330 verfolgen. Für die Glaubensbrüder und den Papst waren die Katharer ein regelrechter Dorn im Auge, da sie das Christentum „verunstalteten“ (andere Sprache, andere Ethik). Deshalb wurden insgesamt sechs Kreuzzüge gegen die Katharer verübt. Während der Kreuzzüge kam es zu so genannten Inquisitionen, ein Gerichtsverfahren welches im Auftrag der Glaubensbrüder die Verfolgung der Katharer symbolisierte. Diese Inquisitionen wurden auch von dem damaligen französischen König ins Leben gerufen. Damit sollte erreicht werden, dass keine falschen Ethiken in anderer Sprache verbreitet werden. Ein weiterer Fehler der Katharer war es, keine Kirchensteuern zu zahlen. Den Katharern wurden zwei Lösungen während der Inquisitionen angeboten: entweder sie wenden sich der normalen katholischen Kirche zu oder sie würden bei lebendigen Leibe auf dem Scheiterhaufen verbrannt werden. Die Vielzahl der Katharer entschied sich für den Scheiterhaufen, da sie dachten, sie würden in den Himmel kommen um dort ihren Gott anzutreffen. Sie starben lieber als auf der von ihnen beschriebenen „bösen und schrecklichen Welt“ zu leben. Die Heimat der Katharer lag in den Tälern der Pyrenäen zwischen Frankreich und Spanien. Auch heute können einige Hinterlassenschaften der Katharer besichtigt werden. Neben der bekannten Burg Montségur können noch viele weitere Sehenswürdigkeiten besichtigt werden wie z. B. Roquefixade, Montaillou oder Puilaurens. Ebenso wichtig ist der „Weg der Katharer“ - nicht weniger interessant aber weniger bekannt als der Jakobsweg in Nordspanien. Dieser Weg stellt den Verfolgungslauf der Katharer über das Pyrenäengebirge dar. Er beginnt in der französischen Kleinstadt Foix und endet schließlich in der katalanischen Stadt Berga. Kurz vor der letzten Inquisition der Katharer wurden sie noch in den katalanischen Adel aufgenommen. Leider gibt es über die Katharer sehr wenig zu berichten, da kaum Quellen für Information bereitstehen. Viele Hinterlassenschaften der Katharer wurden von den damaligen Glaubensbrüdern für immer vernichtet. Die ehemalige Heimatstätte der Katharer ist heutzutage ein reines Sportlerparadies. Hierbei handelt es sich um das Pyrenäengebirge, in welches wir auch Klassenfahrten anbieten. Es wird eine Vielzahl an Sportaktivitäten angeboten wie z. B. Golf, Mountainbike, Klettersport, Skisport, Wildwasserrafting, uvm..


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